ANZEIGE

Rekordzuflüsse in Gold-ETFs trotz 8,5 Prozent Preisrückgang im September

Globale Gold-ETFs ziehen im September 10 Milliarden US-Dollar an, während der Goldpreis um 8,5 Prozent fällt und Futures-Händler Positionen auflösen.

•• 6 Min
Rekordzuflüsse in Gold-ETFs trotz 8,5 Prozent Preisrückgang im September

Anleger haben im vergangenen Quartal einen Rekordbetrag in goldgedeckte börsengehandelte Fonds (ETFs) investiert – und das, obwohl der Goldpreis den schärfsten monatlichen Rückgang des Jahres verzeichnete. Globale Gold-ETFs zogen im September 10 Milliarden US-Dollar (C$14,3 Milliarden) an Zuflüssen an, wie der World Gold Council am Mittwoch mitteilte. Damit summierten sich die Zuflüsse im dritten Quartal auf einen Rekordwert von 31 Milliarden US-Dollar.

Die Bestände der Fonds stiegen um 67 Tonnen auf einen Rekordwert von 4.256 Tonnen. Gleichzeitig fiel der Goldpreis im Laufe des Monats um 8,5 Prozent und beendete den September bei 4.176 US-Dollar pro Unze. Diese Entwicklung unterstreicht eine ungewöhnliche Spaltung zwischen ETF-Anlegern und Futures-Händlern.

„Der sechswöchige Rückgang des Goldes verschleiert eine bemerkenswerte Divergenz in der Anlegerpositionierung und der grundlegenden Nachfrage", schrieben die BMO-Capital-Markets-Analysten Helen Amos und George Heppel in einem Bericht vom Dienstag. „Ungewöhnlicherweise verzeichnen ETFs weiterhin konstante Zuflüsse trotz der Preisschwäche."

Die Details

Laut BMO und dem World Gold Council scheint diese Divergenz größtenteils durch Futures-Verkäufe getrieben worden zu sein – und nicht durch Anleger, die das Gold verlassen haben. Die Managed-Money-Positionen an der Comex gingen im September um das Äquivalent von 84 Tonnen zurück, während die Spread-Positionen weitere 156 Tonnen verloren. Die Liquidation von Futures überkompensierte damit die starke ETF-Nachfrage und trug dazu bei, den Edelmetallpreis nach unten zu drücken.

Als zusätzlicher Belastungsfaktor wirkten die Renditen US-amerikanischer Staatsanleihen und der Dollar. Die Rendite der zehnjährigen US-Staatsanleihe kletterte im September um 53 Basispunkte auf 5,3 Prozent, während der US-Dollar-Index um 2 Prozent zulegte. Dennoch zog Gold weiterhin Geld in die Fonds: Allein in der vergangenen Woche flossen laut BMO 1,4 Milliarden US-Dollar in die Produkte. US-gelistete Fonds machten 689 Millionen US-Dollar der jüngsten wöchentlichen Zuflüsse aus, europäische Fonds 452 Millionen US-Dollar.

Der Rückgang im September folgte einem Anstieg des Goldpreises um 13 Prozent im August auf 4.563 US-Dollar pro Unze – laut dem Rat die drittstärkste monatliche Performance des Metalls in 25 Jahren. Für das laufende Jahr steht Gold dennoch mit einem Minus von 4,4 Prozent da.

Regional zeigen sich deutliche Unterschiede. Nordamerikanische ETFs zogen im September 4 Milliarden US-Dollar an, wodurch die Zuflüsse im dritten Quartal auf 12 Milliarden US-Dollar stiegen. Europäische Fonds brachten im Monat 3,6 Milliarden US-Dollar und im Quartal einen Rekordwert von 14 Milliarden US-Dollar ein.

In Großbritannien gelistete Fonds zogen im Quartal 7,5 Milliarden US-Dollar an – ihre stärksten drei Monate seit Beginn der Datenaufzeichnung. Sie verzeichneten Zuflüsse in 12 der 13 Wochen bis zum 25. September. Der Rat schätzte, dass britische Fonds im Quartal 54 Tonnen hinzufügten, etwa dreimal so viel wie die 18 Tonnen, die aufgrund ihrer historischen Beziehung zu anderen westlichen ETF-Zuflüssen erwartet worden waren. Britisch gelistete Fonds haben in diesem Jahr 9,5 Milliarden US-Dollar angezogen und chinesisch gelistete Produkte knapp als größte Quelle für länderbezogene ETF-Zuflüsse übertroffen.

Das Beharren auf den Käufen deutet darauf hin, dass Anleger Gold zunehmend als Schutz gegen fiskalische Risiken und Risiken im Rentenmarkt nutzen, anstatt auf einzelne Marktschocks zu reagieren. Steigende Term Premiums für britische Staatsanleihen fielen seit Juli mit den ETF-Käufen zusammen, obwohl der Rat warnte, dass der Zeitraum zu kurz sei, um eine feste Beziehung herzustellen. Der Rat erklärte, dass sich das Muster von der kurzen Krise im britischen Rentenmarkt im Jahr 2022 unterscheidet, da fiskalische Bedenken und steigende Renditen nun in mehreren großen Volkswirtschaften evident sind.

Die ETF-Zuflüsse haben sich auch in Frankreich und Deutschland verstärkt. Der ETF-Kauf fügt eine weitere Ebene zur jüngsten Abkopplung des Goldes von Anleihen hinzu. Anleger beim Treffen in Beaver Creek wiesen letzten Monat auf die Fähigkeit des Edelmetalls hin, parallel zu realen Renditen zu steigen, als Beweis für eine sich ändernde monetäre Rolle; die neuesten Zuflüsse deuten darauf hin, dass die Nachfrage anhält, selbst wenn höhere Renditen und ein stärkerer Dollar den Spot-Preis belasten.

Physische Unterstützung

Der inländische Goldpreis in Indien bewegte sich erstmals seit der Erhöhung der Einfuhrzölle im Mai in eine Prämie gegenüber London, während die Prämien in China gesund blieben. Beide Märkte treten in eine saisonal stärkere Phase für Schmuckkäufe ein.

Auch die Zentralbanken blieben aktiv: Sie kauften im August 39 Tonnen Gold, was einem Anstieg von 70 Prozent gegenüber Juli und doppelt so viel wie ein Jahr zuvor entspricht, so BMO unter Berufung auf Daten des Rates. China, Polen und Usbekistan führten die Käufe an. Die Nachfrage von ETFs, physischem Markt und Zentralbanken hält daher stand, während der Edelmetallpreis zurückgeht, wobei BMO einen Großteil der Preisschwäche auf reduzierte Futures-Positionierungen zurückführt.

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 9. Juli 2026 berichtete aktien.news, dass die Gold-ETF-Zuflüsse im ersten Halbjahr insgesamt positiv geblieben waren. Demnach hatten Anleger ihr Engagement in physisch hinterlegten Gold-ETFs im Juni zwar weiter reduziert, die Bilanz für das gesamte erste Halbjahr blieb jedoch positiv. Das verwaltete Vermögen globaler Gold-ETFs belief sich Ende Juni auf insgesamt 526 Milliarden US-Dollar, was im Vergleich zum Jahresbeginn einem Rückgang von 6 Prozent entsprach.

Am 13. August 2026 berichtete aktien.news, dass Gold seit seinem Rekordhoch im Januar rund 21 Prozent an Wert verloren hatte. Im gleichen Zeitraum erholte sich das S&P-500-Gold-Verhältnis von etwa 1,27 auf 1,79 – ein Anstieg von rund 40 Prozent. Analysten sahen darin eine erhebliche Neubewertung des relativen Wertes, die den übergeordneten Trend zugunsten von Gold jedoch nicht brach.

Am 24. September 2026 meldete aktien.news, dass Gold, Silber und Kupfer im Jahr 2026 neue Rekordstände erreicht hatten. Als Treiber galten geopolitische Spannungen, Unterbrechungen der Lieferketten und eine steigende Staatsverschuldung, die Anleger verstärkt in Sachwerte drängten. Gold führte die Rallye an und markierte am 28. Januar mit 5.589,38 US-Dollar pro Unze einen Höchststand.

Ebenfalls am 24. September 2026 berichtete aktien.news, dass Anleger in diesem Jahr mehr als 1,5 Billionen US-Dollar in börsengehandelte Indexfonds investiert hatten – bereits mehr als im gesamten Jahr 2025.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger zeigt die Divergenz vor allem eines: Der Goldpreis und die Mittelzuflüsse in Gold-ETFs können kurzfristig in unterschiedliche Richtungen laufen. Während kurzfristig orientierte Futures-Händler auf fallende Preise setzten und damit den Spotpreis drückten, hielten ETF-Anleger ihre Positionen und stockten sie sogar auf. Besonders bemerkenswert ist, dass sich die Zuflüsse auch in Frankreich und Deutschland verstärkt haben.

Der World Gold Council deutet dieses Verhalten als Ausdruck einer veränderten Rolle des Edelmetalls: Gold werde zunehmend als Absicherung gegen fiskalische Risiken und Risiken an den Rentenmärkten nachgefragt, nicht nur als Reaktion auf einzelne Marktschocks. Diese Einordnung ist jedoch keine Prognose – die tatsächliche Preisentwicklung hängt weiterhin von Renditen, Dollar und der Positionierung an den Futures-Märkten ab.

Ausblick

Konkrete Termine oder Prognosen nennt der World Gold Council in seinem Kommentar nicht. Beobachtenswert bleiben laut Quelle die saisonal stärkere Phase für Schmuckkäufe in Indien und China sowie die anhaltenden Käufe der Zentralbanken. Der Rat warnte zudem, dass der Zeitraum seit Juli zu kurz sei, um eine feste Beziehung zwischen steigenden Term Premiums britischer Staatsanleihen und den ETF-Käufen herzustellen.

Kurz erklärt

  • Gold-ETF: Ein börsengehandelter Fonds, der physisches Gold hält und dessen Anteile wie Aktien an der Börse gehandelt werden.
  • Managed-Money-Positionen: Die aggregierten, von professionellen Vermögensverwaltern gehaltenen Terminkontraktpositionen an einer Rohstoffbörse.
  • Term Premium: Der zusätzliche Renditeaufschlag, den Anleger für die Übernahme längerfristiger Zinsrisiken verlangen.
Gold-EtfGoldpreisWorld Gold CouncilBmo Capital MarketsEtf-ZuflüsseFuturesZentralbankenComex

Meistgelesene News

  1. Ukraine-Roboterangriff im Donbas deckt Schwachstelle in Putins Kriegsmaschinerie auf
  2. XRP-Preisprognose: Was Anleger in den nächsten drei Jahren erwarten
  3. SpaceX-Aktie: Könnte eine Investition von 5.000 Dollar Millionär machen?
  4. BASF im Umbruch: Evonik-Übernahme und EU-Batterie-Regeln
  5. Rohöl kehrt zu Vorkriegsniveau zurück – Dieselpreise bleiben Rekordhoch

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.