ANZEIGE

Q3-Gewinnwarnungsperiode: JPMorgan, Microsoft und PepsiCo im Fokus

Vor der US-Berichtssaison 2026 zeigen sich höchst unterschiedliche Aufstellungen – von makroökonomisch klaren Favoriten bis zu riskanten Kontrarian-Wetten.

•• 2 Min
Q3-Gewinnwarnungsperiode: JPMorgan, Microsoft und PepsiCo im Fokus

Die anstehende US-Berichtssaison für das dritte Quartal 2026 rückt in den Fokus der Anleger. Nach Einschätzung von Investing.com sind die interessantesten Aufstellungen dabei nicht durchweg bullisch. Einige Werte kombinieren starke Fundamentaldaten mit überdehnten Chartbildern, andere bieten Potenzial für konterkarierte Erholungen. Die Quartalszahlen und Schätzungen basieren auf dem Kalenderstand vom 5. Oktober 2026 um 9:15 Uhr EDT.

Im Zentrum der Beobachtung stehen unterschiedliche Branchen. Die jüngsten Beiträge rahmen die Saison um eine entscheidende Spaltung: Industrie- und Finanzwerte könnten von verbessernden Gewinnrevisionen profitieren, während teure Technologieaktien ihre Wachstumsannahmen verteidigen müssen. Genau diese Dynamik macht die kommenden Wochen für Investoren besonders spannend.

JPMorgan: Klarste makroökonomische Aufstellung

Den klarsten makroökonomischen Aufbau weist JPMorgan auf. Die Konsensrevisionsentwicklung der EPS (Earnings Per Share, also der Gewinn je Aktie) verbesserte sich über einen Zeitraum von 90 Tagen um 8,15 Prozent. Gleichzeitig notiert die Aktie weiterhin unter den meisten kurzfristigen gleitenden Durchschnitten. Damit entsteht ein echter Testfall für die Frage „Quartalszahlen versus technische Schäden". Anleger müssen abwägen, ob die fundamentalen Verbesserungen stark genug sind, um das schwache Chartbild zu drehen.

<a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft zeigt dagegen den stärksten Trend. Sowohl die täglichen als auch die wöchentlichen Indikatoren signalisieren „Buy". Allerdings hat der Markt eine entsprechende Umsetzung bereits eingepreist. Ein gutes Quartal könnte daher ohne eine stärkere Guidance (Unternehmensprognose) nicht ausreichen, um den Kurs weiter anzutreiben. Die hohen Erwartungen bergen das Risiko, dass selbst solide Zahlen enttäuschen.

PepsiCo: Schärfste Kontrarian-Aufstellung

Die schärfste konterkarierte Aufstellung bietet PepsiCo. Die täglichen und wöchentlichen Charts zeigen ein tiefes Überverkauftheitsniveau. Gleichzeitig sind die Konsens-EPS-Schätzungen über 90 Tage um 5,56 Prozent gesunken. Das verdeutlicht eine wichtige Lektion: Günstig auszusehen ist nicht dasselbe wie behoben zu sein. Ein überverkaufter Kurs allein ist kein Kaufsignal, solange die Gewinnerwartungen weiter nach unten revidiert werden.

Für die Reihenfolge mit dem höchsten Informationsgehalt beginnt die Sequenz mit PepsiCo (PEP) und Delta Air Lines (DAL), gefolgt von JPMorgan, dann Microsoft und Netflix. Diese Abfolge dürfte den Anlegern schrittweise Aufschluss über die Entwicklung der Erwartungen und die Reaktion des Marktes geben.

Ein zentraler Punkt für die gesamte Saison: Wenn Überraschungsgewinne nur schwache Kursreaktionen hervorrufen, steuern Bewertungen – und nicht die Quartalszahlen – den Markt. Für deutsche Privatanleger bedeutet das, den Blick nicht nur auf die reinen Ergebniszahlen zu richten, sondern ebenso auf Bewertungsniveaus und technische Verfassung der Titel. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob fundamentale Verbesserungen oder bereits eingepreiste Erwartungen den Ton angeben.

Der Artikel wurde mit Unterstützung der KI erstellt und von einem Redakteur überprüft.

Gewinnwarnungsperiode Q3Jpmorgan AktieMicrosoft AktiePepsico AktieEps-RevisionenUs-Berichtssaison 2026Kontrarian-AktienNetflix Delta Air Lines

Meistgelesene News

  1. Ukraine-Roboterangriff im Donbas deckt Schwachstelle in Putins Kriegsmaschinerie auf
  2. XRP-Preisprognose: Was Anleger in den nächsten drei Jahren erwarten
  3. Mercedes-Benz: Neue Regeln für mobiles Arbeiten stehen kurz bevor
  4. BASF im Umbruch: Evonik-Übernahme und EU-Batterie-Regeln
  5. Iran erhält offizielle US-Antwort auf Friedensvorschlag

Disclaimer