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Private-Equity-Firmen erwägen neue Angebote für Evergrande-Tochter

PAG, Warburg Pincus und Trustar Capital bereiten neue Gebote für Evergrande-Tochter vor.

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Private-Equity-Firmen erwägen neue Angebote für Evergrande-Tochter

Private-Equity-Firmen bereiten neue Angebote für die Evergrande Property Services Group Ltd. vor. Wie mit der Situation vertraute Personen berichten, kehren mehrere Finanzinvestoren in den Bieterprozess für das in Hongkong notierte Immobilienmanagementunternehmen zurück. Zu den Firmen, die nach Angaben dieser Personen Gebote vorbereiten, gehören PAG, Warburg Pincus und Trustar Capital.

Die Gesprächspartner wünschten anonyme Nennung, da die Beratungen vertraulich sind. Sie kehren in den Wettbewerb zurück, nachdem die Liquidatoren der China Evergrande Group keine Einigung mit Guangdong Provincial Tourism Holdings Co. erzielt hatten. Mit diesem Unternehmen waren zuvor exklusive Gespräche geführt worden, die nun gescheitert sind.

Hintergrund des Bieterverfahrens

Evergrande Property Services Group Ltd. ist eine Tochtergesellschaft des chinesischen Immobilienkonzerns China Evergrande Group, der mit massiven Schuldenproblemen kämpft. Die Liquidatoren des Konzerns sind seit Monaten bemüht, Vermögenswerte zu veräußern, um die Gläubiger zu bedienen. Der Verkauf der profitablen Dienstleistungstochter gilt dabei als einer der vielversprechendsten Schritte.

Die drei genannten Private-Equity-Firmen waren bereits zuvor im Umfeld von Evergrande Property Services aktiv. PAG ist eine auf Asien fokussierte Investmentgesellschaft mit Hauptsitz in Hongkong. Warburg Pincus zählt zu den weltweit größten Private-Equity-Häusern und ist seit Jahrzehnten in China engagiert. Trustar Capital, ebenfalls in Asien verwurzelt, komplettiert das Trio der Interessenten.

Keine Einigung mit Guangdong Provincial Tourism

Der Weg für die Rückkehr der Finanzinvestoren wurde frei, nachdem die Verhandlungen mit Guangdong Provincial Tourism Holdings Co. gescheitert waren. Über die genauen Gründe für das Scheitern der exklusiven Gespräche wurde bislang nichts bekannt. Die Liquidatoren der China Evergrande Group müssen nun alternative Wege finden, um die Vermögenswerte zu verwerten.

Für den chinesischen Immobilienmarkt ist die Entwicklung von großer Bedeutung. Die Evergrande-Krise hatte 2021 weltweit für Schlagzeilen gesorgt und die Verwundbarkeit des chinesischen Immobiliensektors offengelegt. Ein erfolgreicher Verkauf der Property-Services-Tochter könnte als positives Signal für die Restrukturierungsbemühungen des Konzerns gewertet werden.

Ausblick

Ob und zu welchen Konditionen die Private-Equity-Firmen ihre Angebote einreichen werden, ist derzeit offen. Die Verhandlungen befinden sich in einem frühen Stadium, und es bleibt abzuwarten, ob tatsächlich verbindliche Gebote eingehen. Die Liquidatoren stehen unter Druck, einen möglichst hohen Preis für die Tochtergesellschaft zu erzielen, um die Gläubiger zufriedenzustellen.

Die Evergrande Property Services Group betreibt Immobilienmanagement in ganz China und gilt als einer der wenigen werthaltigen Vermögenswerte innerhalb des angeschlagenen Konzerns. Ein Verkauf könnte den Liquidatoren dringend benötigte Mittel verschaffen.

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