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Ölpreisanstieg überschattet Tech-Erholung: Nvidia-Deal mit Meta im Fokus

Während Nvidia mit Meta-Vertrag punktet, steigen Rohölpreise um 4 Prozent und belasten Märkte.

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Ölpreisanstieg überschattet Tech-Erholung: Nvidia-Deal mit Meta im Fokus

Die US-Aktienmärkte zeigen sich nach einer kurzen Tech-Erholung am Mittwoch wieder unter Druck. Während Nvidia mit einem mehrjährigen Chip-Liefervertrag mit Meta Platforms positive Signale setzen konnte, sorgen stark steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen für neue Belastungen.

Nvidia, aktuell das wertvollste Unternehmen der Welt, sicherte sich einen langfristigen Vertrag über die Lieferung von Millionen KI-Chips an Meta. Der Deal, dessen finanzieller Umfang nicht genannt wurde, ließ die Nvidia-Aktie um 1,6 Prozent steigen. Meta plant, seine KI-bezogenen Investitionsausgaben für 2026 nahezu zu verdoppeln.

Der Vertrag unterstreicht die enormen Investitionen der Tech-Giganten in künstliche Intelligenz. Gleichzeitig wirft er Fragen zur Marktkonzentration auf: Bei Nvidias letzten Quartalszahlen entfielen 61 Prozent des Umsatzsprungs auf nur vier Kunden. Die mit Spannung erwarteten neuen Quartalsergebnisse des Chip-Giganten werden am kommenden Mittwoch erwartet.

Ölpreis klettert auf Jahreshöchststände

Die positive Tech-Stimmung wurde jedoch schnell von steigenden Rohölpreisen überschattet. Die Notierungen kletterten am Mittwoch um über 4 Prozent und nähern sich den Jahreshöchstständen. Auslöser sind die zunehmenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie die laufenden Vermittlungsgespräche im Ukraine-Konflikt.

Die parallelen Verhandlungen in Genf brachten bislang keine konkreten Durchbrüche. Sowohl im US-iranischen Konflikt als auch zwischen Ukraine und Russland verstärkten beide Seiten ihre militärischen Aktivitäten. Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Ölpreise durch überraschend starke US-Industriedaten: Die Produktion stieg im Januar so stark wie seit fast einem Jahr nicht mehr.

Fed-Protokoll dämpft Zinssenkungshoffnungen

Die Renditen von US-Staatsanleihen zogen wieder an, nachdem das Protokoll der jüngsten Federal-Reserve-Sitzung veröffentlicht wurde. Das Dokument offenbarte erheblichen Widerstand gegen weitere Zinssenkungen sowie uneinheitliche Einschätzungen zu den Auswirkungen des KI-Booms auf Produktivität und Inflation.

Der US-Dollar gab leicht nach, hielt sich jedoch über den jüngsten Tiefständen. Die Futures auf den S&P 500 notieren vor Handelsbeginn im Minus, was auf eine schwächere Eröffnung hindeutet.

Seltene Erden profitieren von Nachfrageboom

Positive Entwicklungen gibt es bei Seltenen Erden: Die Preise für Neodym und Praseodym, entscheidend für Elektrofahrzeuge und Verteidigungsgüter, haben sich binnen sieben Monaten nahezu verdoppelt. Mit über 110 Dollar pro Kilogramm liegen sie über der US-Preisuntergrenze für MP Materials, sodass keine staatlichen Subventionen nötig sind.

Der Preisanstieg auf den höchsten Stand seit fast vier Jahren stärkt westliche Bemühungen, die Abhängigkeit vom Hauptproduzenten China zu verringern. Im weiteren Handelsverlauf richten sich die Blicke auf die Quartalszahlen von Walmart sowie auf neue Arbeitsmarktdaten und Konjunkturumfragen der Philadelphia Fed.

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