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Nvidia investiert 30 Milliarden Dollar in OpenAI-Finanzierungsrunde

Der Chiphersteller steht kurz vor dem Abschluss – trotz früherer Zusage über 100 Milliarden Dollar.

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Nvidia investiert 30 Milliarden Dollar in OpenAI-Finanzierungsrunde

Nvidia steht kurz vor einer Investition von 30 Milliarden Dollar in OpenAI. Das berichtete die Financial Times am Donnerstag unter Berufung auf informierte Kreise. Die Summe liegt deutlich unter der ursprünglich angekündigten langfristigen Zusage von 100 Milliarden Dollar, die der Chiphersteller im Jahr 2025 gemacht hatte.

Die 30 Milliarden Dollar werden Teil einer massiven Finanzierungsrunde für OpenAI in Höhe von insgesamt 100 Milliarden Dollar. Nach Abschluss der Runde soll der ChatGPT-Entwickler mit 830 Milliarden Dollar bewertet werden. Berichte von Anfang der Woche hatten bereits angedeutet, dass OpenAI kurz vor dem Abschluss dieser Kapitalerhöhung stehe.

Laut FT befinden sich Nvidia und OpenAI in der Endphase der Verhandlungen. Ein Abschluss könnte noch an diesem Wochenende erfolgen. Einen Großteil des neuen Kapitals will OpenAI direkt wieder in Hardware von Nvidia investieren – ein Detail, das Beobachter aufhorchen lässt.

Kreislauffinanzierung und Sorgen um KI-Blase

Nvidias Rückzug von der ursprünglichen 100-Milliarden-Zusage hatte im vergangenen Monat erhebliche Kursverluste bei US-Technologie- und KI-Aktien ausgelöst. Anleger sorgten sich um die langfristige Stabilität eines Sektors mit hohem Cash-Burn. Die Tatsache, dass Nvidia in einen seiner größten Kunden investiert, der das Geld wiederum für Nvidia-Hardware ausgibt, schürt Bedenken hinsichtlich Kreislauffinanzierung und einer potenziellen Blase im KI-Sektor.

Nvidia-CEO Jensen Huang und OpenAI-Chef Sam Altman hatten zuletzt versucht, Berichte über angespannte Beziehungen zwischen den beiden Unternehmen herunterzuspielen. Die Partnerschaft gilt als strategisch bedeutsam für beide Seiten: OpenAI ist auf Nvidias Grafikprozessoren angewiesen, Nvidia profitiert vom rasant wachsenden KI-Markt.

Neben Nvidia führt OpenAI Gespräche mit weiteren namhaften Investoren. Dazu zählen SoftBank, Amazon, <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft sowie MGX, der staatlich unterstützte Technologie-Investmentfonds aus Abu Dhabi. Das KI-Startup plant Berichten zufolge einen Börsengang bis spätestens Ende 2026, um den enormen Kapitalbedarf für Betrieb und Entwicklung seiner KI-Modelle langfristig zu decken.

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