Nicola Mining startet Bohrungen in der MB-Zone von Treasure Mountain
Nicola Mining startet erstmals Bohrungen in der MB-Zone von Treasure Mountain

Nicola Mining hat das Explorationsbohrprogramm für 2026 auf seinem Treasure-Mountain-Projekt in British Columbia gestartet. Das Unternehmen konzentriert sich dabei erstmals auf die zuvor ungebohrte MB-Zone, die rund einen Kilometer nordwestlich der historischen Silbermine liegt. Erste visuelle Untersuchungen des Bohrkerns zeigen nach Unternehmensangaben eine intensive Mineralisation.
Das an der Nasdaq, der TSX Venture Exchange und der Frankfurter Börse notierte Unternehmen gab den Start des Bohrprogramms am 18. September 2026 bekannt. Der Treasure Mountain ist eine genehmigte Silbermine, die sich etwa 30 Kilometer nordöstlich von Hope in British Columbia befindet. Die Mine wurde 2013 während einer Phase niedriger Silberpreise in den Wartungsmodus versetzt, bleibt aber ein Kernasset im Portfolio von Nicola.
Geologie und bisherige Probenahmen
Von 2019 bis 2022 führte Nicola umfangreiche Boden- und Oberflächenfelsprobenahmen in der MB-Zone durch. Die Ergebnisse waren vielversprechend und deuteten auf eine Silber-Blei-Zink-Kupfer-Gold-Mineralisation entlang eines Adersystems hin. Besonders hervorzuheben sind folgende Probenahmeergebnisse aus den Programmen 2019/2020:
- Probe 2100151: 813 g/t Silber, 0,52 g/t Gold, 19 Prozent Zink und 4,66 Prozent Kupfer
- Probe 2100152: 105 g/t Silber und 1,18 Prozent Kupfer
- Probe 2100207 (aus dem freiliegenden Gang): 1.300 g/t Silber, 2,59 g/t Gold, 1,16 Prozent Kupfer, 27,4 Prozent Blei und 27,2 Prozent Zink
Das Unternehmen betrachtet die MB-Zone als attraktives Explorationsziel für hochgradige Silber-Blei-Zink-Mineralisation, ähnlich derjenigen, die an der historischen Mine angetroffen wurde, mit zusätzlichem Vorkommen von Kupfer und Gold.
Das 2026-Bohrprogramm im Detail
Das aktuelle Programm umfasst vier Bohrlochstandorte mit insgesamt etwa 800 Metern Bohrlänge, die gezielt auf die MB-Zone abzielen. Die Bohrungen sind so konzipiert, dass sie zuvor beprobte Quarz-Sulfid-Gänge schneiden und testen, die sich in nordost-südwestlicher Richtung über die Länge des Tals erstrecken. Die Arbeiten werden in Zusammenarbeit mit Western Exploration Diamond Drilling Ltd. durchgeführt.
Der Kern des ersten Bohrlochs (TM26-001) wird beprobt und zur Multi-Element-Analyse an die AGAT Laboratories eingereicht. Die visuelle Untersuchung des Kerns hat bereits Intervalle identifiziert, die intensive Mineralisation aufweisen – darunter halb-massive Pyrit-Pyrrhotin-Sphalerit-Mineralisation. Das Unternehmen betont jedoch, dass visuelle Schätzungen keine analytischen Ergebnisse ersetzen.
Die Bohrungen für die Saison 2026 sollen bis Ende September abgeschlossen sein. Mit der Veröffentlichung der Analysenergebnisse ist bis Jahresende zu rechnen.
Statement des Managements
Peter Espig, Chief Executive Officer von Nicola Mining, kommentierte: „Der Treasure Mountain war während eines längeren Zeitraums, in dem die Silbermarktbedingungen eine aggressive Kapitalallokation nicht rechtfertigten, ein wesentlicher Bestandteil des Asset-Portfolios von Nicola. Der Beginn der Bohrungen in der MB-Zone markiert einen bewussten Übergang von der Assetsicherung zur wertorientierten Exploration.“
Espig weiter: „Wir sind besonders ermutigt durch die Intensität der Mineralisation, die im ersten Bohrkern beobachtet wurde; unsere Interpretation wird jedoch diszipliniert und analysenbasiert bleiben. Das 2026 TM-Programm wurde entwickelt, um zu testen, ob mineralisierte Oberflächengänge in der Tiefe Kontinuität und Maßstab zeigen. Positive analytische Ergebnisse würden unser geologisches Verständnis der MB-Zone erheblich verbessern und dabei helfen, die nächste Phase der Exploration am Treasure Mountain zu definieren.“
Über Nicola Mining
Nicola Mining ist ein Junior-Mining-Unternehmen, das an der Nasdaq, der TSX Venture Exchange und der Frankfurter Wertpapierbörse notiert ist. Das Unternehmen besitzt einen 100-Prozent-Anteil an einer genehmigten Aufbereitungsanlage und einer Tailings-Fazilität nahe Merritt, British Columbia. Die Anlage kann sowohl Gold- als auch Silbertaustoffe mittels Schwerkraft- und Flotationsverfahren verarbeiten.
Zum Portfolio gehören zudem das New Craigmont Project, ein hochgradiges Kupferprojekt mit mehr als 10.800 Hektar am südlichen Ende des Guichon Batholiths, das an den Highland Valley Copper angrenzt – die größte Kupfermine Kanadas. Das Treasure Mountain Property umfasst 30 Mineralansprüche und eine Mineralpacht auf mehr als 2.200 Hektar.
Die wissenschaftlichen und technischen Offenlegungen wurden von Will Whitty, P.Geo., Vice President of Exploration des Unternehmens und qualifizierter Person gemäß National Instrument 43-101, überprüft und genehmigt.
