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McDonald's dämpft Erwartungen an das Filialwachstum für dieses Jahr

Der Fast-Food-Konzern plant nur noch rund 2.500 Neueröffnungen und kämpft mit schwachem US-Geschäft.

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McDonald's dämpft Erwartungen an das Filialwachstum für dieses Jahr

McDonald's dämpft die Erwartungen an sein Filialwachstum. Der Fast-Food-Konzern rechnet in diesem Jahr mit der Eröffnung von rund 2.500 Restaurants weltweit. Das geht aus einer Einreichung vom Mittwoch hervor. Damit liegt die Prognose unter der früheren Erwartung von etwa 2.600 Standorten.

Konkret erwartet das Unternehmen nun, etwa 700 Restaurants in den USA sowie in anderen Märkten zu eröffnen, die McDonald's direkt selbst betreibt. Zu diesen direkt geführten Märkten zählen neben den Vereinigten Staaten auch Kanada, Deutschland und das Vereinigte Königreich. Für deutsche Anleger ist das insofern relevant, als Deutschland zu den Märkten gehört, die der Konzern selbst steuert und deren Entwicklung damit unmittelbar in die Zahlen des Unternehmens einfließt.

Der Konzern kämpft um sein US-Geschäft

Hinter der gedämpften Expansionsprognose steht der Versuch, das US-Geschäft wieder auf Kurs zu bringen. McDonald's sieht sich dort mit steigender Konkurrenz konfrontiert. Zudem brachten einige Marketingkampagnen in diesem Jahr nicht den gewünschten Erfolg. Der Heimatmarkt ist für den Konzern von zentraler Bedeutung, weshalb die Entwicklung dort besonders aufmerksam verfolgt wird.

Im dritten Quartal verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang der Umsätze in den seit mindestens einem Jahr bestehenden Filialen – den sogenannten Same-Store-Sales – in den USA um 0,2 Prozent. Diese Kennzahl gilt in der Gastronomiebranche als wichtiger Gradmesser für die Gesundheit eines Filialnetzes, weil sie Zuwächse aus Neueröffnungen ausklammert und damit die tatsächliche Entwicklung bestehender Standorte abbildet. Ein Rückgang signalisiert, dass die Erlöse pro Filiale nicht mehr wachsen.

Kempczinski zeigt sich mit dem Quartal zufrieden

CEO Chris Kempczinski erklärte, er sei mit den Fortschritten im heimischen Geschäft des Unternehmens während des Quartals zufrieden. Diese Einschätzung steht im Kontrast zu den zuletzt schwachen Vergleichszahlen und der gedämpften Expansionsprognose. Der Konzernchef setzt damit offenbar auf die eingeleiteten Maßnahmen zur Stabilisierung des US-Geschäfts.

Die Kombination aus langsamerem Filialwachstum und rückläufigen Same-Store-Sales in den USA zeigt, dass der Konzern in seinem wichtigsten Markt vor Herausforderungen steht. Wie sich das Geschäft weiter entwickelt, dürfte auch davon abhängen, ob die Marketingmaßnahmen künftig greifen und ob sich der Wettbewerbsdruck abschwächt.

Für Anleger bleibt festzuhalten: McDonald's korrigiert seine Wachstumsziele nach unten und verweist zugleich auf Fortschritte im laufenden Betrieb. Beide Signale stehen nebeneinander und machen deutlich, dass die Erholung im US-Geschäft noch nicht abgeschlossen ist. Die weitere Entwicklung der Same-Store-Sales dürfte damit ein zentraler Indikator für die Aktie bleiben.

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