Krypto-Bot Banana Gun knackt 8 Milliarden Dollar Handelsvolumen
Der Telegram-basierte Trading-Bot verzeichnet 16.600 Trades täglich und vergleicht sich mit Robinhood.

Banana Gun, ein automatisierter Krypto-Trading-Bot auf Telegram-Basis, hat ein annualisiertes Handelsvolumen von über 8 Milliarden US-Dollar erreicht. Damit setzt die Plattform einen bemerkenswerten Wachstumsmeilenstein im Bereich der automatisierten Kryptowährungsdienste. Seit dem Launch im Jahr 2023 wurden kumuliert 16,09 Milliarden Dollar Handelsvolumen sowie 25,3 Millionen Transaktionen abgewickelt.
Die weltweite Nutzerbasis umfasst inzwischen 1,3 Millionen Konten. Täglich verarbeitet die Plattform durchschnittlich 16.619 Trades – ein Niveau, das Banana Gun in die Reihe der umsatzstärksten automatisierten Handelsdienste im Kryptosektor stellt. Pro Nutzer werden im Schnitt 19 Trades und ein lebenslanges Handelsvolumen von 12.400 Dollar pro Konto verzeichnet.
Vergleich mit klassischen Retail-Brokern
Auffällig ist die Ähnlichkeit zu klassischen Retail-Brokerage-Plattformen wie Robinhood oder E*TRADE. Die durchschnittliche Handelsgröße liegt bei rund 635 Dollar – vergleichbar mit typischen Aktien- und ETF-Transaktionen von Privatanlegern. Dieser Wert deutet darauf hin, dass vor allem Kleinanleger die Plattform nutzen.
Das Unternehmen sieht in der botgesteuerten Infrastruktur ein krypto-natives Äquivalent zu traditionellen Retail-Brokern. Die automatisierte Ausführung soll Einstiegshürden senken – besonders für Nutzer, denen der Kryptohandel bislang zu technisch oder zu zeitaufwendig erschien. Damit adressiert Banana Gun eine wachsende Zielgruppe von Anlegern, die schnellen Marktzugang ohne tiefes technisches Vorwissen suchen.
Die Beständigkeit der Nutzeraktivität gilt laut dem Unternehmen als Beleg dafür, dass automatisierte Handelslösungen im Kryptosektor zunehmend an Bedeutung gewinnen. Für deutsche Privatanleger, die Kryptowährungen handeln möchten, bietet ein solcher Bot eine niedrigschwellige Alternative zu komplexen Börsenplattformen – allerdings sollten Risiken wie Marktvolatilität und regulatorische Unsicherheiten stets berücksichtigt werden.
