Kingfisher Metals schließt Bohrprogramm 2026 mit 13.551 Metern ab
Kingfisher Metals beendet Diamantbohrprogramm am HWY-37-Projekt im Golden Triangle – Assay-Ergebnisse stehen noch aus.

Kingfisher Metals Corp. (TSXV: KFR) (FSE: 9700) (OTCQX: KGFMF) hat das Diamantbohrprogramm 2026 am HWY-37-Projekt im Golden Triangle von British Columbia abgeschlossen. Insgesamt wurden 13.551 Meter in 24 neuen Bohrlochtrassen sowie zur Verlängerung des Bohrlochs HW-25-011 gebohrt. Zeitweise waren bis zu vier Diamantbohrgeräte im Hank-Mary-Distrikt im Einsatz.
Die Bohrungen begannen im Juni 2026, das letzte Bohrloch wurde am 15. Oktober 2026 fertiggestellt. Das Programm testete das Hank-Porphyrit-Kupfer-Gold-(Cu-Au)-Zielgebiet, das obere Hank-Goldsystem sowie mehrere Ziele in der frühen Explorationsphase. Zusätzlich wurde ein regionales Oberflächenexplorationsprogramm über die Projekte HWY 37 und Forrest Kerr abgeschlossen.
Ein zentrales Ergebnis: Alle neun Bohrungen am Hank-Porphyrit-Zielgebiet trafen auf das Porphyrsystem oder dessen Alterationshalo. Das System bleibt sowohl in der Tiefe als auch entlang der Streichrichtung offen. Die Assay-Ergebnisse für alle 2026 gebohrten Trassen stehen – mit Ausnahme des zuvor gemeldeten Teilergebnisses von HW-26-015 – noch aus.
Bohrergebnisse im Detail
Die Bohrungen am Hank-Porphyrit umfassten rund 8.070 Meter in neun Bohrlochtrassen. Besonders hervorzuheben ist die Bohrung HW-26-028 mit 942 Metern Tiefe: Sie durchteufte einen Stockwerkkörper aus porphyrischen Quarz-Chalkopyrit-Pyrit-Gängen von 634 bis 846 Metern – eine Mächtigkeit von 212 Metern. Unterhalb davon setzten sich Quarz-Chalkopyrit-Pyrit-Gänge bis zum Ende der Bohrung fort. Dieses Intervall spiegelt laut Unternehmen die höchste Gangverbreitung und die höchsten visuellen Chalkopyrit-Schätzungen wider, die während der Saison 2026 oder in jeglicher historischer Bohrung am HWY-37-Projekt beobachtet wurden.
Die Bohrung HW-26-031 mit 1.106 Metern Länge traf auf porphyrische Quarz-Chalkopyrit-Pyrit-Gänge von etwa 778 Metern bis zum Ende der Bohrung, was einer Länge unterhalb der Oberfläche von rund 328 Metern entspricht. Dabei wurden Spuren von Bornit in den Gängen beobachtet. HW-26-023 (1.061 Meter) wies potassische und Chlorit-Magnetit-Porphyrit-Alteration von etwa 765 Metern bis zum Bohrloch-Ende auf, mit disseminiertem Chalkopyrit und Spuren von Bornit.
Das obere Hank-Goldsystem wurde mit sechs Bohrlochtrassen an Flats, Felsite Hill und Pits getestet. Diese trafen auf weit verbreitete Quarz-Sericit-Pyrit-(QSP)- und argillische Alteration mit Pyrit sowie epithermale kolliform-bändierte Gänge an Pits (HW-26-033).
Umfangreiches regionales Explorationsprogramm
Neben den Bohrungen führte Kingfisher ein umfangreiches regionales Programm durch. Dazu zählten eine magnetotellurische (MT)-Umfrage über Hank, bodengestützte induzierte Polarisation (IP) bei Hank und Williams sowie den RDN-Zielen (Forrest Kerr), luftgestützte mobile Magnetotellurik (MMT) bei Forrest Kerr, Vektor-IP bei Mess Creek und Kurzwellen-Infrarot-(SWIR)-Scanning historischer Kerne von Mary.
Ergänzt wurde dies durch Kartierungen bei RDN (Forrest Kerr), dem Hank-Mary-Trend, Rainbow, Northmore und Mess Creek. Insgesamt wurden 148 Gesteinsproben und 2.337 Bodenproben gesammelt sowie 268 km² Light Detection and Ranging (LiDAR) über Forrest Kerr und Teile von HWY 37 erfasst.
Für die Explorationssaison 2027 laufen bereits die Planungen für ein Bohrprogramm von rund 20.000 Metern. Zudem hat Kingfisher das Grundstück erworben, das das Willow Creek Camp enthält, um zukünftige Explorationsprogramme zu unterstützen.
CEO sieht wachsendes Vertrauen
Dustin Perry, CEO und Präsident von Kingfisher, erklärte: „Mit dem Abschluss des Explorationsprogramms 2026 gewinnen wir zunehmend Vertrauen in das Entdeckungspotenzial unseres großen Landpakets im Golden Triangle. Wir glauben, dass das Hank-Gebiet eines der vielversprechendsten, untererschlossenen und vollständig erhaltenen Mineralisierungssysteme in British Columbia darstellt."
Perry betonte, dass die Bohrungen über ein breites Gebiet ein großes, langlebiges Mineralisierungssystem umrissen hätten. Ein Hauptziel für 2026 sei es gewesen, die Geometrie des Hank-Cu-Au-Porphyrits zu bestimmen und einen signifikanten porphyrischen Stockwerkkörper zu finden. Dies sei mit dem Durchstoß eines über 212 Meter mächtigen Stockwerkkörpers in HW-26-028 gelungen.
Der CEO verwies auf die Geochronologie, die ein Alter der Porphyrit-Mineralisierung im gesamten Hank-Mary-Distrikt dokumentiere, das mit dem Mitchell Deposit (Seabridge Gold) übereinstimme. Der Stil der Gangfüllung und Mineralisierung ähnele basierend auf visuellen Beobachtungen eher dem der Red Chris Mine, wo die Intensität des porphyrischen Stockwerks mit Gold- und Kupfergehalten korreliere. „Während die Assays noch ausstehen, sind wir nun viel sicherer im Potenzial des Hank-Porphyrits und planen ein voll finanziertes Bohrprogramm von 20.000 m für 2027, wobei die Vorbereitungen bereits laufen", so Perry.
Für deutsche Anleger bleibt festzuhalten: Die Aktie ist an der TSXV unter dem Kürzel KFR sowie in Frankfurt unter 9700 und am OTCQX unter KGFMF handelbar. Die entscheidenden Assay-Ergebnisse, die Aufschluss über tatsächliche Gold- und Kupfergehalte geben, stehen noch aus und dürften die nächsten kursrelevanten Impulse liefern.
