ANZEIGE

Kenmare Resources: Ilmenitmarkt bleibt herausfordernd, Zirkonpreise steigen weiter

Titanmineralien-Produzent Kenmare meldet leichten Ilmenitpreisanstieg, gesenkte Produktionsprognose und einen sich verknappenden Zirkonmarkt.

•• 6 Min
Kenmare Resources: Ilmenitmarkt bleibt herausfordernd, Zirkonpreise steigen weiter

Die Marktbedingungen für Titaneinsatzstoffe blieben im dritten Quartal herausfordernd, während sich der Zirkonmarkt weiter verknappte. Der in London notierte Titanmineralien-Produzent Kenmare Resources meldete dennoch einen leichten Anstieg des durchschnittlichen Ilmenitpreises gegenüber dem zweiten Quartal. Der Anstieg sei auf eine günstigere Produktmischung beim Verkauf zurückzuführen, so das Unternehmen in seinem Produktionsbericht für das dritte Quartal.

Die Preise für Zirkon stiegen erneut, da sich die Zirkonindustrie weiter verknappte. Gleichzeitig blieb das Angebot an Titaneinsatzstoffen in China hoch, gestützt durch eine steigende Ilmenitproduktion aus importierten Konzentraten und inländischen Minen. Dieses zusätzliche Angebot verdrängte nach Angaben von Kenmare die Nachfrage nach importiertem Ilmenit und hielt die Ilmenitpreise niedrig.

Die Nachfrage aus dem Sektor der Titandioxid-Pigmente war weiterhin gemischt, wobei die kurzfristigen Nachfrageaussichten in den westlichen Märkten gedämpft blieben. In China unterstützte jedoch das anhaltende Wachstum der Chloridpigmentproduktion den Verbrauch von für die Aufbereitung geeignetem Ilmenit, wie er von Kenmare angeboten wird. Die hohen Schwefelsäurekosten belasteten die Margen der Sulfatpigmenthersteller, obwohl die Säurepreise kürzlich etwas nachgelassen haben. Die Nachfrage nach Einsatzstoffen aus dem Titancmetallsektor blieb ebenfalls robust.

Die Details

Kenmare weist darauf hin, dass es laufende Gespräche mit dem vorgeschlagenen Käufer der malaysischen Betriebsanlagen eines Kunden führt, die derzeit umstrukturiert werden, um Wert aus einer im dritten Quartal 2025 erfolgten Ilmenitlieferung zu realisieren. Das Unternehmen erwartet, dass die entsprechenden Volumina in seinen Lagerbeständen an Fertigprodukten widergespiegelt werden, und geht davon aus, den Verkauf zeitnah abzuschließen.

Auf der Produktionsseite meldet Kenmare für das dritte Quartal eine Produktion von Schwermineralkonzentrat (HMC) von 334.100 t, ein Anstieg von 12 % im Jahresvergleich. Dieser Zuwachs resultierte aus einem Anstieg der abgebauten Erzvolumina um 22 %, der teilweise durch einen erwarteten Rückgang der abgebauten Erzgehalte um 12 % ausgeglichen wurde. Grund für den geringeren Gehalt ist, dass die Nasskonzentrationsanlage (WCP) A am Ende ihrer Abbaufläche in Namalope angelangt ist.

Die Ilmenitproduktion belief sich auf 233.600 t, ein Plus von 12 % im Jahresvergleich, hauptsächlich aufgrund einer Steigerung der verarbeiteten HMC-Menge um 19 %. Die Primärzirkonproduktion lag bei 13.000 t, ein Anstieg von 6 % im Jahresvergleich, und die Rutilproduktion bei 2.200 t, ein Anstieg von 22 % im Jahresvergleich, ebenfalls bedingt durch die erhöhte verarbeitete HMC-Menge. Die Konzentratproduktion erreichte 44.500 t, ein Anstieg von 109 % im Jahresvergleich, hauptsächlich bedingt durch die gestiegene Produktion von Zirkonium/Titan (ZrTi), die nun als kommerzielles Produkt anerkannt ist.

Kenmare merkt an, dass das dritte Quartal von der Nachverarbeitung von Zwischenlagerbeständen profitierte, wodurch die deutlich geringere verarbeitete HMC-Menge maskiert wurde. Die Gesamtversandmengen an Fertigprodukten betrugen 242.900 t, ein Anstieg von 7 % im Jahresvergleich. Dies sei eine konsistente Leistung während eines typischerweise herausfordernden Quartals für das Wetter gewesen, ohne Auswirkungen durch Trockendock-Aufenthalte. Die Versandmengen im dritten Quartal umfassten 196.300 t Ilmenit und 46.400 t Konzentrate, hauptsächlich bestehend aus ZrTi, zusätzlich zu einer Anpassung von 200 t Primärzirkon.

Der Schlussbestand an HMC am Ende des dritten Quartals betrug 35.100 t, verglichen mit 37.800 t am Ende des zweiten Quartals, da der HMC-Verbrauch die HMC-Produktion leicht übertraf. Der Schlussbestand an Fertigprodukten lag bei 284.200 t, verglichen mit 233.500 t am Ende des zweiten Quartals, da die Produktion die Versandmengen übertraf.

Kenmare-Geschäftsführer Tom Hickey kommentierte: „Die Ilmenitproduktion hat sich im dritten Quartal erheblich verbessert und stieg gegenüber dem zweiten Quartal um fast 60 %, bedingt durch erhöhte abgebaute Erzvolumina an allen drei WCPs."

Hintergrund: Was bisher geschah

Bereits am 06.10.2026 berichtete aktien.news, dass die in Abu Dhabi ansässige International Resources Holdings (IRH) ein unverbindliches Übernahmeangebot für Kenmare Resources unterbreitet hat. Das an der Londoner Börse notierte Unternehmen informierte seine Aktionäre über den möglichen Barkauf des gesamten ausgegebenen und noch auszugebenden Aktienkapitals. Die konkreten Konditionen wurden bislang nicht veröffentlicht, und Kenmare teilte mit, dass die Gespräche mit IRH noch andauern. Gemäß den irischen Übernahmerichtlinien hat IRH bis zum 17. November Zeit, eine feste Absicht zur Abgabe eines Angebots zu erklären.

Ebenfalls relevant für die Finanzlage: Am 25.06.2026 meldete aktien.news, dass Kenmare seine revolvierende Kreditfazilität (RCF) um 30 Millionen US-Dollar auf insgesamt 230 Millionen US-Dollar erhöht hat. Gleichzeitig wurden zentrale Finanzkennzahl-Covenants für das Jahr 2026 ausgesetzt, konkret das Verhältnis der Nettoverschuldung zum EBITDA sowie der Zinsdeckungsgrad. Kenmare begründete die Maßnahme mit den aktuell schwachen Marktbedingungen.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger zeigt der Bericht ein Unternehmen, das operativ Fortschritte macht, aber mit einem schwierigen Marktumfeld kämpft. Positiv fallen die gestiegenen Produktionszahlen bei allen Endprodukten und die weiter steigenden Zirkonpreise auf. Belastend wirken dagegen die gesenkte Ilmenit-Jahresprognose, die schwache Preisentwicklung bei Titaneinsatzstoffen und die anhaltenden Inbetriebnahmeprobleme bei WCP A.

Die Kombination aus einem laufenden Übernahmeangebot durch IRH und der operativen Entwicklung macht die Aktie zu einem Sonderfall. Anleger sollten beachten, dass Kenmare selbst betont, es bestehe keine Gewissheit darüber, ob ein verbindliches Angebot unterbreitet werde oder zu welchen Bedingungen dies geschehen könnte. Der Produktionsbericht liefert damit vor allem ein Bild der operativen Realität, unabhängig von der Übernahmefrage.

Ausblick

Für das vierte Quartal erwartet Kenmare schwache Marktbedingungen für Titaneinsatzstoffe. Das Unternehmen geht davon aus, dass der erzielte durchschnittliche Ilmenitpreis quartalsweise sinken wird, was auf weiche Marktbedingungen und eine erwartete geringere Wertschöpfung bei der Produktmischung zurückzuführen ist. Im Gegenzug erwartet Kenmare eine weitere Verbesserung der Zirkonpreise, wobei das begrenzte Angebot den Markt weiterhin stützen soll.

Die Ilmenitproduktion für das Gesamtjahr wird nun zwischen 710.000 t und 750.000 t erwartet, verglichen mit den zuvor prognostizierten etwa 800.000 t. Grund sind andauernde Probleme bei der Inbetriebnahme der WCP A in der Mine Moma im Norden Mosambiks. Die Jahresprognose für die Primärproduktion von Zirkon und Rutil bleibt unverändert, und die Prognose für die Konzentratproduktion im ersten Halbjahr wurde übertroffen. Die gesamten Cash-Betriebskosten tendieren gegen das obere Ende des Prognosebereichs von 215 Millionen bis 225 Millionen US-Dollar.

Die Versandmengen, zentrale Kennzahl für die Jahresprognose, werden in diesem Jahr bei etwa 1,05 Millionen Tonnen erwartet. Kenmare gibt an, dass Verzögerungen an anderen Häfen im dritten Quartal dazu führten, dass Kundenschiffe verspätet in Moma eintrafen und die Ladezeit begrenzt war. Zudem schränken operative Protokolle zur Sicherstellung der Produktqualität das gleichzeitige Laden verschiedener Produkte ein. Das Unternehmen ist überzeugt, dass ohne diese Einschränkungen mehr als 1,1 Millionen Tonnen Versandmengen für das Gesamtjahr erreicht worden wären.

Parallel schloss Kenmare eine Vorstudie (PFS) ab, um das Potenzial zur Realisierung eines höheren Werts aus den seltenen Erden innerhalb der Moma-Lagerstätte zu untersuchen. Die PFS zeigte eine Möglichkeit auf, bis zu 4.000 t/a Monazit bei geringen Kapitalkosten zu produzieren. Hickey zufolge beginnt das Unternehmen nun eine definitive Machbarkeitsstudie (DFS) in Verbindung mit laufenden kommerziellen Diskussionen mit potenziellen Abnehmern. Die DFS soll voraussichtlich bis zu einem Jahr dauern, wobei die erste Produktion etwa zwei Jahre nach dem Beschluss zum Fortfahren erwartet wird.

Bei WCP A machte Kenmare im dritten Quartal weiter Fortschritte bei der Erreichung der Nennkapazität. Die Hauptherausforderung im ersten Halbjahr waren die Bagger. Der Lieferant implementierte eine wirksame interimistische Softwarelösung für die Windebremsen, eine dauerhafte Lösung wird bis Ende des Jahres am ersten Bagger erwartet. WCP A operierte mit einer Rate von 3.100 t/h bei einer Auslastungsrate von 49 % während des Quartals, verglichen mit etwa 2.760 t/h und einer Auslastungsrate von 42 % im ersten Halbjahr. Die Nennkapazität soll nun konsistent im ersten Halbjahr 2027 erreicht werden.

Kurz erklärt

  • Ilmenit: Ein Titan-Eisenerz, das als Rohstoff für die Herstellung von Titandioxid-Pigmenten und Titanmetall dient.
  • Zirkon: Ein Mineral, das vor allem in der Keramikindustrie sowie in Gießereien und der Chemie Verwendung findet.
  • Schwermineralkonzentrat (HMC): Ein angereichertes Zwischenprodukt aus dem Erzabbau, aus dem die einzelnen Mineralien weiter aufgetrennt werden.
  • Monazit: Ein Mineral, das Seltene Erden enthält und damit für Zukunftstechnologien interessant ist.
Kenmare ResourcesIlmenitZirkonTitanmineralienMomaTitandioxidSchwermineralkonzentratBergbau

Meistgelesene News

  1. Galeria-Insolvenz: Schicksal von 12.000 Jobs hängt an BA-Entscheidung
  2. Börsenkorrektur kommt unweigerlich: So bereiten sich Anleger richtig vor
  3. Gaming und Wetten: Krypto-Klage, GTA 6 und Aktivisten-Investor im Fokus
  4. Pieper sieht veränderte Marktstruktur als Treiber heftiger Kursausschläge
  5. Take-Two-Aktie vor GTA-6-Release: Chance oder Risikofalle?

Disclaimer


Wichtiger Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass im Rahmen dieser Publikation Interessenkonflikte bestehen:

1. Die Stock Market Media Ltd. und ihr nahestehende Personen besitzen Aktien der hier empfohlenen Gesellschaften und beabsichtigen, diese im Rahmen und zu jedem Zeitpunkt dieser Empfehlung zu verkaufen. Hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

2. Der Herausgeber dieser Publikation, sowie die verantwortlichen Redakteure erhalten für die Erstellung eine finanzielle Vergütung. Auch hierin besteht ein eindeutiger und konkreter Interessenkonflikt.

3. Beachten Sie auch die weitergehenden Ausführungen zu bestehenden Interessenkonflikten im nachfolgenden Disclaimer, u.a. unter Ziff. 2.

Wichtige Informationen und Pflichtmitteilungen gemäß Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie gemäß Finanzanlageverordnung (FinAnV).

Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit als Ersteller von Anlagestrategieempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 34 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 oder von Anlageempfehlungen im Sinne des Artikels 3 Absatz 1 Nummer 35 der Verordnung (EU) Nr. 596/2014, (bisher „Finanzanalysen“) der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) gemäß WpHG angezeigt. Die Pflichten der Stock Market Media Ltd. regeln sich primär nach den §§ 85, 86 WpHG, der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 und der Delegierten Verordnung (EU) 2016/958.

Angaben über den/die Ersteller dieser Publikation:
Verantwortlich für die Erstellung der Texte und Inhalte dieser Publikation ist Herr Roberto Gonçalves de Albuquerque, als Analyst und Chefredakteur. Herausgeber ist die Stock Market Media Ltd., 405 Kings Road, Flat 600, London; SW10 0BB, Vereinigtes Königreich, vertreten durch den Director Roberto Gonçalves de Albuquerque.

Wichtige Hinweise zur Erstellung dieser Veröffentlichung:
Diese Veröffentlichung enthält sowohl Tatsachen und Fakten zu den besprochenen Unternehmen, als auch rein subjektive Werturteile, Interpretationen, Schätzungen, Hochrechnungen, Vorhersagen und Preisziele. Diese versuchen wir, möglichst transparent voneinander abzugrenzen, um irreführende Angaben zu vermeiden. Recherche, Aufbereitung und Formulierung erfolgen dabei unter Einsatz gängiger digitaler und KI-gestützter Hilfsmittel; die inhaltliche Prüfung und die redaktionelle Verantwortung liegen bei uns. Die wesentlichen Grundlagen und Maßstäbe unserer Werturteile und Bewertungen, der besprochenen Aktien, basieren auf folgender Vorgehensweise:

Beurteilung und Bewertung von Unternehmen nach herkömmlichen Bewertungsmethoden (grundlegender Bewertungsansatz)

  • Einschätzung des Potentials der zukünftigen Unternehmensentwicklung (Wachstumsansatz) und Hochrechnung auf das entsprechende Bewertungspotential (Kurs-Potential-Analyse) sowie einer möglichen Unternehmens-Aktien-Bewertung aufgrund potentieller Gewinnerwartungen (KGV Hochrechnung)
  • Einschätzung des von uns erwarteten Best-Case-Szenarios im absoluten Erfolgsfall des Unternehmens (Blue-Sky-Potential-Ansatz)
  • Effekt der von uns erwarteten, gesteigerten Bekanntheit der empfohlenen Aktie auf den Aktienkurs durch einen starken Anstieg der Nachfrage am Markt (insbesondere maßgeblich bei marktengen oder neu bzw. erstmals empfohlenen Aktien) aufgrund der von uns oder Dritten veröffentlichten Publikationen (meistens Kaufempfehlungen), (Multiplikator- / Momentum-Effekt, Hype), dadurch überproportional steigende Rendite/Aktienkurs bei entsprechend steigendem Risiko
  • Technische Analyse des Aktienkurses gemäß gängiger Analyse-Methoden, meist zur Voraussage von Kurs-Signalen (Kauf- oder Verkaufssignal, Ausbruch der Aktie, Festlegung von Kurszielen, Unterstützungs- oder Widerstandsbereichen, erwarteten Mindestbewegungen oder Mindest-Gegenbewegungen, Voraussage von Signalpunkten (wenn-dann), etc.), größtenteils auf der erwarteten Massenpsychologie aufbauend. (technischer Ansatz).

Herkömmliche Bewertungsansätze sind bei jungen oder noch umsatzlosen Unternehmen oft schlecht sinnvoll anwendbar. Daher stützen wir uns bei der Bewertung von solchen Unternehmen tendenziell auf die von uns errechnete Potential-Analyse, sowie die Einschätzung der Nachfrage nach solchen Aktien am Kapitalmarkt. Letztendlich entscheidet der Markt über den Aktienkurs eines Unternehmens. Entsteht durch umfangreiche Empfehlungen einer Aktie, eine exzessive Nachfrage nach dieser, ist es möglich, dass der Aktienkurs bei einem hohen Handelsvolumen überdurchschnittlich steigt. Dies führt zwar zu extremen Gewinnmöglichkeit, erhöht jedoch entsprechend das Risiko einer Blasenbildung mit entsprechendem Kursrückgang. Durch die gesteigerte Volatilität der Aktie in solchen Situationen ergeben sich überdurchschnittliche Gewinn- und Verlustmöglichkeiten, sowohl in beide Handelsrichtungen als auch bei wiederkehrenden Gegenbewegungen. Auch solche Marktentwicklungen sind ein wichtiger Teil unserer Handelsempfehlungen und Bewertungsansätze.

Diese Publikation befasst sich ausschließlich mit überdurchschnittlich volatilen Werten mit hohem Gewinn- und auch Verlustpotential.

Hinweis zu Informationsquellen:
Die Zuverlässigkeit von Informationsquellen wird von uns vor deren Verwendung ausführlich geprüft und von uns entsprechend ihrer Glaubwürdigkeit und Bedeutung subjektiv bewertet. Dabei entscheiden wir nach eigenen Maßstäben, welche Quellen wir für relevant, zu konservativ oder zu optimistisch halten. Letztendlich legen wir unsere Empfehlungen aufgrund unserer persönlichen Einschätzungen fest. Bei der Informationsbeschaffung greifen wir auf zahlreiche öffentlich zugängliche Quellen zurück wie z.B. Pressemitteilungen, Ad-Hoc-Mitteilungen, Unternehmensmeldungen, Firmenpräsentationen, Publikationen und Artikeln zum besprochenen Unternehmen, gängige Finanzmedien im In- und Ausland sowie auf Unternehmens- oder Branchen-Analysen Dritter.

In unseren Publikationen werden ausschließlich öffentlich verfügbare Informationen und Quellen, sowie vom Unternehmen selbst verbreitete Informationen verwendet.

Hinweis zu bestehenden Interessenkonflikten:
Wir weisen hiermit darauf hin, dass Gesellschafter, Redakteure, Mitarbeiter sowie Personen bzw. Unternehmen die an der Erstellung dieser Veröffentlichung beteiligt sind, sowie Auftraggeber (Dritte) der Publikation von Stock Market Media Ltd. zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung direkt oder indirekt Anteile an Wertpapieren, welche im Rahmen der jeweiligen Publikation besprochen werden, halten. und daher an einer Kurs- und/oder Umsatzsteigerung, d.h. auch einer erhöhten Handelsliquidität interessiert sind, da die Absicht besteht, in unmittelbarem Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung diese Wertpapiere zu verkaufen und an steigenden Kursen und Umsätzen zu partizipieren. Ein Kurszuwachs der Aktien der vorgestellten Unternehmen kann zu einem Vermögenszuwachs bei diesen Personen führen. Durch die Besprechung des Unternehmens können jedenfalls der Aktienkurs des Unternehmens erheblich beeinflusst werden. Insbesondere wird auch durch Wertpapiertransaktionen der Aktienkurs der besprochenen Unternehmen maßgeblich beeinflusst. Dies gilt insbesondere, wenn es sich um Unternehmen handelt deren Aktien keine breite Marktkapitalisierung haben und bei denen nur ein enger Markt besteht. Hier können auch nur geringe Auftragsvolumen erhebliche Auswirkungen auf die Kurse haben. Sie sind aber auch daran interessiert, dass der Kurs des besprochenen Unternehmens sinkt, wenn sie deren Aktien günstiger erwerben wollen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Stock Market Media Ltd. und seine Mitarbeiter werden zudem für die Vorbereitung, elektronische Verbreitung und Veröffentlichung dieser Publikation sowie für andere Dienstleitungen entgeltlich entlohnt. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Diese Vergütung kann durch das Unternehmen über das die Stock Market Media Ltd. Informationen veröffentlicht, durch mit diesen Unternehmen verbundene Dritte oder sonstige Dritte, die ein Interesse in Bezug auf die im Zusammenhang mit dieser Veröffentlichung besprochenen Unternehmen verfolgen, erfolgen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen. Dieser wird zunächst dadurch begründet, dass die Stock Market Media Ltd. im Interesse ihres Auftraggebers ihre Ausführungen vornehmen könnte. Die Stock Market Media Ltd. und/oder mit ihr verbundene Unternehmen haben mit der gegenständlichen Gesellschaft bzw. mit deren Aktionären eine kostenpflichtige Vereinbarung zur Erstellung der redaktionellen Besprechung getroffen. Dies begründet laut Gesetz einen Interessenskonflikt, auf den wir hiermit ausdrücklich hinweisen.

Hinweis zur Handhabe der internen Organisationspflichten:
Aufgrund der geringen Unternehmensgröße des Herausgebers, ist eine interne Kontrolle der Compliance Prozesse der an dieser Publikation mitwirkenden Mitarbeiter und sonstigen Beteiligten überschaubar.

Verantwortliche Aufsichtsbehörde:
Die Stock Market Media Ltd. hat ihre Tätigkeit gemäß § 86 WpHG bei der BaFin angezeigt.