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Jubilee Metals schließt rechtliche Due Diligence für Large Waste Project ab

Der Kupferproduzent treibt den Verkauf des sambischen Large Waste Project voran und erwartet eine Anzahlung von 2,25 Millionen US-Dollar.

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Jubilee Metals schließt rechtliche Due Diligence für Large Waste Project ab

Der in Sambia tätige integrierte Kupferproduzent und Rohstoffentwickler Jubilee Metals hat die rechtliche Due-Diligence-Prüfung im Zusammenhang mit dem geplanten Verkauf des Large Waste Project (LWP) in Sambia abgeschlossen. Das Unternehmen ist sowohl an der AIM-Börse der London Stock Exchange (LSE) als auch am AltX der Johannesburg Stock Exchange (JSE) notiert. Damit rückt ein wichtiger Meilenstein der Transaktion in greifbare Nähe.

Jubilee-CEO Leon Coetzer bezeichnete die erfolgreiche Beendigung der rechtlichen Due Diligence als bedeutenden Schritt für die Vorantreibung des Verkaufs. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Anzahlung in Höhe von 2,25 Millionen US-Dollar für das Projekt innerhalb der nächsten Tage geleistet wird. Für deutsche Anleger ist dies ein Signal, dass die Transaktion an Fahrt aufnimmt.

Gemäß den verbindlichen Hauptbestimmungen des Term Sheets wird eine weitere Frist von 45 Tagen eingeräumt, um die ergänzende Due Diligence abzuschließen. Diese konzentriert sich hauptsächlich auf technische Aspekte. Zudem soll in diesem Zeitraum die Ausarbeitung der endgültigen Transaktionsdokumente vollendet werden.

Gegenleistung von 35 Millionen US-Dollar über drei Jahre

Sollte dies erfolgreich innerhalb des Zeitraums gelingen, wird die Gegenleistung in Höhe von 35 Millionen US-Dollar über einen Zeitraum von drei Jahren abgerechnet. Die erste Rate wird dabei im Dezember fällig. Jubilee betont jedoch, dass die Transaktion weiterhin vom Abschluss der finalen Due Diligence und der definitiven Dokumentation abhängt. Ebenso müssen die für Transaktionen dieser Art üblichen aufschiebenden Bedingungen erfüllt oder aufgehoben werden.

Das Unternehmen weist darauf hin, dass die Transaktion ein weiterer Schritt in der Strategie von Jubilee ist, sein Wachstumspaket schrittweise zu entrisiken. Im Fokus steht dabei die Konzentration der Kapitalallokation auf den Ausbau der bestehenden kupferproduzierenden Aktivitäten in Sambia. Durch die Monetarisierung des LWP kann Jubilee Kapital in Projekte umleiten, die durch die Nutzung des etablierten Bergbau- und Verarbeitungskapazitätsnetzwerks des Unternehmens in Sambia stärkere Renditen versprechen. Dazu zählt auch die fortgesetzte Expansion der Molefe-Mine.

Darüber hinaus wird die nächste Rate aus dem Verkauf der südafrikanischen Geschäftseinheiten in Höhe von etwa 15 Millionen US-Dollar Anfang Januar 2027 fällig. Damit ergeben sich für Jubilee mehrere Kapitalzuflüsse, die zeitlich gestaffelt wirksam werden.

Strategischer Fokus auf sambische Kupferproduktion

Coetzer unterstrich die strategische Bedeutung des Verkaufs: „Der Verkauf bleibt fest in unserer Strategie verankert, Kapital in das beschleunigte Wachstum unserer bestehenden kupferproduzierenden Aktivitäten in Sambia zurückfließen zu lassen, wo wir unser etabliertes Betriebs- und Verarbeitungskapazitätsnetzwerk nutzen können, um stärkere Renditen zu erzielen.“

Für deutsche Privatanleger, die in Rohstoff- und Bergbauwerte investieren, ist die Meldung vor allem deshalb relevant, weil sie den Fortgang einer bereits angekündigten Transaktion dokumentiert. Jubilee verfolgt damit eine klare Linie: weg von Randaktivitäten, hin zur Stärkung des Kerngeschäfts in Sambia. Ob die Transaktion wie geplant abgeschlossen wird, hängt von den kommenden Wochen ab, in denen die technische Due Diligence und die finalen Vertragsdokumente fertiggestellt werden müssen.

Der Abschluss der rechtlichen Prüfung ist damit ein Zwischenschritt, aber kein endgültiger Vollzug. Anleger sollten die weitere Entwicklung rund um die Anzahlung und die 45-Tage-Frist aufmerksam verfolgen.

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