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IWF erwartet BIP-Wachstum in Bangladesch auf 4,7 Prozent

Internationale Währungsfonds prognostiziert wirtschaftliche Erholung nach Phase der Verlangsamung bis 2026.

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IWF erwartet BIP-Wachstum in Bangladesch auf 4,7 Prozent

Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet mit einer deutlichen Erholung der bangladeschischen Wirtschaft. Nach einer Phase der Verlangsamung soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südasiatischen Landes im Fiskaljahr 2026 auf 4,7 Prozent steigen. Dies gab die Organisation am Freitag in einer offiziellen Stellungnahme bekannt.

Die Wachstumsprognose basiert auf erwarteten Reformen im Finanz- und Steuersystem des Landes. "Mit der Umsetzung von Maßnahmen zur Mobilisierung von Steuereinnahmen und zur Behebung von Schwachstellen im Finanzsektor wird das Wachstum voraussichtlich auf 4,7 Prozent im Fiskaljahr 26 ansteigen", erklärte der IWF. Mittelfristig rechnet die Organisation sogar mit einer weiteren Beschleunigung auf rund 6 Prozent.

Besonders die geplanten Steuerreformen sollen die Einnahmebasis des Staates stärken und damit Spielraum für wirtschaftsfördernde Investitionen schaffen. Gleichzeitig arbeitet Bangladesch daran, strukturelle Probleme im Bankensektor zu lösen, die das Wirtschaftswachstum in der jüngeren Vergangenheit gebremst hatten.

Inflationsdruck bleibt vorerst bestehen

Die Teuerungsrate wird nach Einschätzung des IWF zunächst auf erhöhtem Niveau verharren. Im Fiskaljahr 2026 wird mit einer Inflation von 8,9 Prozent gerechnet. Erst im darauffolgenden Jahr soll die Rate deutlich auf etwa 6 Prozent zurückgehen. Diese Entwicklung spiegelt die globalen Herausforderungen wider, mit denen viele Schwellenländer derzeit konfrontiert sind.

Für deutsche Investoren und Unternehmen könnte die wirtschaftliche Stabilisierung Bangladeschs neue Chancen eröffnen. Das Land mit seinen rund 170 Millionen Einwohnern gilt als wichtiger Standort der Textilindustrie und zunehmend auch als Ziel für Infrastrukturinvestitionen. Die vom IWF skizzierten Reformen könnten das Geschäftsumfeld weiter verbessern und langfristig attraktivere Rahmenbedingungen schaffen.

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