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Inflationsdynamik in den USA bleibt gedämpft

Verbraucher steigern Ausgaben, Federal Reserve passt Geldpolitik vorsichtig an

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Inflationsdynamik in den USA bleibt gedämpft

Die Inflation in den Vereinigten Staaten zeigt weiterhin eine moderate Aufwärtsbewegung, wobei die jüngsten Zahlen hinter den Erwartungen von Analysten zurückblieben. Der PCE-Index, das bevorzugte Maß der Federal Reserve zur Beobachtung der Preisentwicklung, stieg im November im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Prozent, wie das Bureau of Economic Analysis bekannt gab. Im Oktober lag der Wert bei 2,3 Prozent. Auf monatlicher Basis fiel der Zuwachs jedoch geringer aus. Im November stiegen die Preise lediglich um 0,1 Prozent, verglichen mit einem Anstieg von 0,2 Prozent im Oktober. Diese Entwicklung signalisiert eine leichte Abkühlung des Preisdrucks.

Der PCE-Index, der die Konsumausgaben der privaten Haushalte widerspiegelt, gilt als zentraler Indikator für die kurzfristige Inflationsdynamik. Insbesondere die Entwicklung des PCE-Kernindex, der Lebensmittel- und Energiepreise ausklammert, wird von der Federal Reserve aufmerksam beobachtet. Dieser Index zeigte im November mit einem monatlichen Zuwachs von ebenfalls 0,1 Prozent den niedrigsten Anstieg seit Mai. Im Jahresvergleich blieb er jedoch konstant bei 2,8 Prozent.

An den US-Börsen sorgten die Daten jedoch nicht für positive Impulse. Ein drohender Regierungsstillstand und die zurückhaltenden Zinssenkungspläne der Federal Reserve belasten die Marktstimmung. Sowohl der S&P 500 als auch der Nasdaq-Index verzeichneten Rückgänge, während der Dow Jones nahezu unverändert blieb.

Parallel dazu zeigten sich die US-Verbraucher im November etwas ausgabefreudiger. Ihre Konsumausgaben stiegen um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Im Oktober war noch ein revidierter Anstieg von 0,3 Prozent zu verzeichnen. Die robusten Konsumausgaben gelten als treibende Kraft der US-Wirtschaft, die sich weiterhin stabil zeigt. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet um 3,1 Prozent.

Trotz der moderaten Inflationsentwicklung und der robusten Wirtschaft senkte die Federal Reserve kürzlich die Leitzinsen um einen Viertelpunkt auf eine Spanne von 4,25 bis 4,50 Prozent. Zugleich signalisierte die Zentralbank eine langsamere Lockerung der Geldpolitik für das kommende Jahr. Fed-Chef Jerome Powell betonte die solide wirtschaftliche Lage und äußerte sich optimistisch für die konjunkturelle Entwicklung im Jahr 2025.

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