Indonesien: Prabowo hält an 8%-Wachstumsziel trotz Herabstufungen fest
Regierung ignoriert Warnungen von Moody's und MSCI – Haushaltsdefizit steigt auf Rekordniveau

Die indonesische Regierung unter Präsident Prabowo Subianto hält unbeirrt an ihrer expansiven Ausgabenpolitik fest, obwohl internationale Ratingagenturen und Indexanbieter zunehmend nervös werden. Das südostasiatische G20-Land mit einer Wirtschaftsleistung von 1,4 Billionen US-Dollar steht vor einer Zerreißprobe zwischen Wachstumsambitionen und fiskalischer Stabilität.
Die Verunsicherung an den Märkten nahm deutlich zu, nachdem der Indexanbieter MSCI Ende Januar eine Warnung aussprach. Die Folge: Indonesische Aktien verloren 120 Milliarden US-Dollar an Wert. Kurz darauf senkte die Ratingagentur Moody's den Ausblick für indonesische Staats- und Unternehmensanleihen von „stabil
