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IMARC 2026 in Sydney: Australiens Bergbau und METS-Sektor im Fokus

Mehr als 12.000 Teilnehmer aus rund 120 Ländern werden zur Bergbaumesse IMARC vom 27. bis 29. Oktober im ICC Sydney erwartet.

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IMARC 2026 in Sydney: Australiens Bergbau und METS-Sektor im Fokus

Tausende Führungskräfte, Investoren, Lieferanten und Innovatoren der globalen Bergbauindustrie treffen sich vom 27. bis 29. Oktober im ICC Sydney zur International Mining and Resources Conference + Expo (IMARC). Die Veranstalter erwarten in diesem Jahr mehr als 12.000 Teilnehmer aus rund 120 Ländern und damit die bislang größte Ausgabe der Messe. Damit rückt Australien einmal mehr ins Zentrum des weltweiten Bergbaugeschehens.

Um sicherzustellen, dass lokale Entscheidungsträger vor Ort gut vertreten sind, haben die Organisatoren eine Reihe von Initiativen gestartet. Teams aus Beschaffung, Betrieb, Projektumsetzung und technischen Dienstleistungen erhalten kostenlosen Zugang zur IMARC. Zusätzlich verkehren kostenlose Shuttlebusse aus wichtigen Bergbaugebieten wie Lithgow und dem Hunter Valley. Auf diese Weise sollen australische Betreiber direkten Zugang zu internationalem Know-how und Innovationen erhalten.

Gleichzeitig schafft die verstärkte Präsenz der Betreiber neue Möglichkeiten für Unternehmen der australischen METS-Sparte – also Bergbaumaschinen, -technologie und -dienste. Diese können potenziellen Kunden ihre Lösungen direkt präsentieren. Paul Phelan, Event Director von IMARC, sieht darin einen klaren Hebel: „Wenn operationale Teams mit Lieferanten, Innovatoren und globalen Branchenführern zusammengebracht werden, entstehen wertvolle Möglichkeiten zum Ideenaustausch, zum Erleben neuer Technologien in der Praxis und zum Aufbau von Verbindungen, die sich in konkrete Ergebnisse übersetzen“, so Phelan.

Die Details

Die Messe gilt in diesem Jahr als die größte ihrer Geschichte, mit Hunderten von Erstteilnehmern. Die Ausstellungsfläche umfasst 20.000 Quadratmeter, auf denen mehr als 500 Aussteller aus den Bereichen Bergbaumaschinen, digitale Systeme, Automatisierung, Sicherheit, Nachhaltigkeit und Operationstechnologie vertreten sein werden. Für viele Unternehmen steht IMARC fest im jährlichen Kalender – nach Angaben der Veranstalter ein Beleg für die greifbaren Geschäftsergebnisse der globalen Zusammenkunft.

Tony Davis, CEO des Branchenverbands Austmine, betont die Rolle der Veranstaltung für den australischen Zuliefermarkt. „Als Gründungsmitglied von IMARC ist Austmine stolz darauf, die Entwicklung dieser Veranstaltung zu einem der bedeutendsten Termine im globalen Bergbaukalender zu verfolgen“, sagte Davis. Der australische METS-Sektor genieße einen starken globalen Ruf für Innovation und praktische Lösungen für die größten Herausforderungen des Bergbaus – von Produktivität und Dekarbonisierung über Automatisierung, KI und Arbeitssicherheit. Austmine ist der führende Branchenverband Australiens für den METS-Sektor und vertritt nahezu 800 Mitgliedsunternehmen.

„Für unsere Mitglieder geht es nicht nur um die Präsentation von Technologie. Es ist eine Gelegenheit, Beziehungen aufzubauen, sinnvolle Branchengespräche zu führen und neue Ideen in Pilotprojekte, Partnerschaften und kommerzielle Möglichkeiten umzusetzen. Diese Kombination aus Branchenführung, Innovation und Vernetzung macht IMARC zu einer wichtigen Veranstaltung für den australischen METS-Sektor“, so Davis.

Auch Technologieanbieter verweisen auf den Nutzen persönlicher Treffen. Für die Einführung neuer Technologien in operative Bergbauumgebungen seien oft lange Entscheidungszyklen und vertrauensvolle Beziehungen nötig. SAP unterstützt Bergbauunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, indem es KI, Daten und Unternehmensanwendungen in einem einzigen einheitlichen System integriert, um operative Effizienz, Lieferkettenleistung, Arbeitssicherheit und nachhaltige Innovation voranzutreiben. Linda Davis, Director Industry Advisory bei SAP ANZ, sagt, IMARC sei „eine der wenigen Veranstaltungen, die Technologieanbieter, Bergbauunternehmen (einschließlich Junior-Miner), Bergbaudienstleister und Branchenverbände an einem Ort zusammenbringt“.

Diese Verbindungen hätten zu bedeutenden Ergebnissen für Kunden und Partner geführt, etwa bei der Bereitstellung intelligenter Finanz- und Asset-Management-Lösungen, die operative Effizienz und Zuverlässigkeit erheblich verbessert hätten. „IMARC ist genau das Forum, in dem solche Arbeiten beginnen“, so Linda Davis.

Craig Johnston, Vice President Sales Area Australia, New Zealand and PNG bei Sandvik, hebt ebenfalls den Wert gemeinsamer Diskussionen hervor: „Eine Stärke von IMARC besteht darin, dass sie den gesamten Bergbauekosystem an einem Ort zusammenführt. Die Möglichkeit zum Ideenaustausch, zum Lernen aus verschiedenen Perspektiven und zur Erkundung neuer Partnerschaften macht die Veranstaltung so wertvoll.“ Als konkretes Beispiel nennt Johnston die Zusammenarbeit von Sandvik mit Glencore an der George Fisher Mine in Queensland, wo gemeinsam die Implementierung eines automatisierten Untertage-Lkw-Betriebs umgesetzt wurde.

Der in Brisbane ansässige Anbieter MOVUS, der intelligente und skalierbare Überwachungslösungen zur Verlängerung der Lebensdauer industrieller Anlagen bereitstellt, verweist auf den Wert verschiedener Perspektiven. „Zusammenarbeit ist entscheidend, denn die Probleme, die der Bergbau lösen will, liegen selten innerhalb einer einzigen Technologie, eines einzelnen Teams oder eines einzelnen Lieferanten“, sagt CEO Sanjeev Kumar. METS-Unternehmen brächten neue Fähigkeiten ein, Bergbauunternehmen dagegen das operative Verständnis, das darüber entscheide, ob eine Innovation ein echtes Problem löse und im großen Maßstab praktisch einsetzbar sei. „IMARC ist eine Gelegenheit für uns, mit anderen METS-Unternehmen und Technologieteilnehmern in Kontakt zu treten, deren Fähigkeiten unsere ergänzen können. Wir haben festgestellt, dass der wahre Wert von IMARC oft weit über die Veranstaltung hinaus anhält.“

Für das Netzwerken stehen den Teilnehmern mehrere Formate zur Verfügung. Paul Phelan zufolge wurden im Jahr 2025 mehr als 4.000 Meetings über die Plattform Traxys IMARC Connect gebucht. Tägliche Delegiertenempfänge, das IMARC Gala Dinner, Side-Events und die IMARC App bieten Besuchern über drei Tage hinweg zusätzliche Gelegenheiten, Beziehungen aufzubauen. Traxys IMARC Connect erlaubt es Teilnehmern, Meetings nach Rohstoff, Region, Projektphase, Produkt, Rolle und Organisationstyp zu suchen, zu filtern, anzufordern und anzunehmen.

Hintergrund: Was bisher geschah

Die IMARC ist für aktien.news kein neues Thema. Bereits am 25.09.2026 berichtete aktien.news über Sandvik und die Aussage von Craig Johnston, dass Australien als einer der wettbewerbsintensivsten Bergbaumärkte der Welt gelte und IMARC die Verbindungen liefere, die der Bergbau brauche. Johnston äußerte sich damals anlässlich der diesjährigen IMARC im ICC Sydney und zeigte sich überzeugt, dass Sandvik mit bewährtem Equipment, Aftermarket-Kompetenzen und einem wachsenden Portfolio an digitalen und Automatisierungslösungen für die Zukunft aufgestellt sei.

Am 17.09.2026 berichtete aktien.news, dass Hexagon durch kluge Akquisitionen und Produktintegration zu einem globalen Schwergewicht im Bereich der Bergbau- und Metalltechnologie aufgestiegen ist. Die Führungskräfte von Hexagon Mining vertraten die Auffassung, dass die Branche erhebliches Potenzial habe, Geologie, Planung, Ausführung und Verarbeitung besser zu verknüpfen, um durch operative Entscheidungen höheren Wert zu erschließen.

Ebenfalls am 17.09.2026 meldete aktien.news, dass der finnische Anlagenbauer Metso auf seinem Metso Summit 2026 neue Zerkleinerungs-, Sieb-, Mahl-, Flotations- und Digitalprodukte für die Mineralverarbeitung vorstellte. Metso-CEO Sami Takaluoma verwies damals auf veränderte Erzqualität und schwierigen Wasserzugang als Treiber der Innovation. Am 22.09.2026 berichtete aktien.news zudem, dass die südafrikanische Forschungsorganisation Mintek mehr als 300 aufstrebende Forscher, Branchenführer, Regierungsvertreter und Wissenschaftler zu ihrer dritten Science Convention zusammenbringt. Diese Meldungen zeigen, wie breit das Thema Branchentreffen und technologische Vernetzung im Bergbau derzeit aufgestellt ist.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist die IMARC vor allem ein Signalgeber für die Investitionsbereitschaft der Branche. Wenn mehr als 500 Aussteller und Tausende Teilnehmer zusammenkommen, zeigt das, wie intensiv Bergbauunternehmen derzeit nach Automatisierung, Sicherheits- und Nachhaltigkeitslösungen suchen. Besonders relevant ist der australische METS-Sektor, dem Austmine mit nahezu 800 Mitgliedsunternehmen ein erhebliches Gewicht beimisst. Die genannten Technologiefelder – Automatisierung, KI, Arbeitssicherheit und Dekarbonisierung – verweisen auf die Themen, an denen sich künftige Investitionsentscheidungen der Branche ausrichten könnten.

Zugleich macht der Quelltext deutlich, dass neue Technologien im Bergbau lange Entscheidungszyklen durchlaufen und auf vertrauensvolle Beziehungen angewiesen sind. Messen wie die IMARC sind daher für Anbieter kein kurzfristiger Umsatzhebel, sondern ein Baustein im Aufbau von Kundenbeziehungen. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.

Ausblick

Die Registrierung für IMARC 2026 ist geöffnet, das Programm steht zur Verfügung. Gruppenrabatte gelten für Buchungen von drei oder mehr Teilnehmern, und berechtigte Bergbauunternehmen und Auftragnehmer können über den kostenlosen Mining Guest Pass teilnehmen. Australische Bergbauunternehmen und METS-Firmen werden ermutigt, sich frühzeitig zu registrieren und IMARC Connect zu nutzen, um vier Wochen vor der Veranstaltung mit der Buchung von Meetings zu beginnen. Für Rückfragen stehen Carolyn Ryan und Jodi Lee von der Agentur Bastion zur Verfügung; weitere Informationen und die Registrierung für IMARC 2026 sind über die IMARC-Website abrufbar.

Kurz erklärt

  • METS: Abkürzung für Mining Equipment, Technology and Services, also Zulieferer von Maschinen, Technologie und Dienstleistungen für den Bergbau.
  • Junior-Miner: Kleinere Bergbauunternehmen, die meist noch keine produzierenden Minen betreiben, sondern Projekte erkunden und entwickeln.
  • Automatisierung: Der Einsatz von Technik, die Abläufe ohne direkten menschlichen Eingriff steuert, etwa bei Fahrzeugen oder Anlagen im Bergbau.
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