HP-Aktie auf 52-Wochen-Hoch: KI-PC-Strategie treibt Kursrallye
HP Inc. erreicht nach Vorstellung der OmniBook AI-PC-Serie ein neues 52-Wochen-Hoch bei 34,94 US-Dollar.

HP Inc. (NYSE:HPQ) hat am 11. September mit einem Kurssprung von rund 8,3 Prozent ein neues 52-Wochen-Hoch bei 34,94 US-Dollar erreicht. Auslöser war die Vorstellung der neuen OmniBook AI-PC-Serie sowie die Aufnahme der Aktienabdeckung durch RBC Capital. Der PC-Hersteller profitiert damit von der wachsenden Nachfrage nach KI-gestützten Endgeräten.
Bereits am 1. September hatte das algorithmische Modell "Strategies" von Investing.com die HP-Aktie zu einem Kurs von 31,02 US-Dollar in sein Portfolio aufgenommen. Seitdem verzeichnet die Position einen monatlichen Gewinn von 9,03 Prozent. Die Strategie mit dem Namen "Beat the S&P 500" wählt aus allen 500 Aktien des Index die 20 vielversprechendsten Titel aus, die mit hoher Wahrscheinlichkeit den Markt im nächsten Monat übertreffen.
KI-PC-Offensive als Kurstreiber
Die Vorstellung der OmniBook AI-PC-Linie am 11. September basiert auf Partnerschaften mit Red Hat, Nvidia und OpenAI. Die Geräte sind für hybride, geräteinterne KI-Arbeitslasten ausgelegt und positionieren HP im wachsenden Markt für KI-fähige Personal Computer. Die Ankündigung fiel nur wenige Wochen nach dem Quartalsbericht zum dritten Geschäftsquartal, der am 26. August veröffentlicht wurde.
HP wies darin einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,83 US-Dollar aus, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz erreichte mit 15,7 Milliarden US-Dollar einen Rekordwert und legte um 13 Prozent zu. Besonders stark entwickelte sich der Bereich Personal Systems mit einem Umsatzplus von 18 Prozent. Das Unternehmen hob zudem die Jahresprognose für den Gewinn je Aktie auf 3,19 bis 3,29 US-Dollar an, nach zuvor 2,90 bis 3,10 US-Dollar. Gestützt wird die Prognose unter anderem durch Zollrückerstattungen in Höhe von etwa 0,11 US-Dollar pro Aktie.
RBC startet Coverage mit Vorsicht
David Paige von RBC Capital nahm die Abdeckung der HP-Aktie mit einem "Sector Perform"-Rating und einem Kursziel von 33 US-Dollar auf. Dieses liegt technisch gesehen unter dem aktuellen Handelskurs der Aktie. Die Zurückhaltung des Analysten erinnert daran, dass nicht jede Handelsabteilung der Rallye folgt, selbst während Investoren auf einen dauerhaften PC-Upgrade-Zyklus und die Edge-KI-Ambitionen von HP setzen.
Qualcomm führt Strategie-Portfolio an
Innerhalb der "Beat the S&P 500"-Strategie ist Qualcomm (Nasdaq:QCOM) der beste Einzelwert in diesem Monat. Die Aktie legte seit dem 1. September um 13,33 Prozent zu. Am 15. September bekräftigte StoneX das Kauf-Rating und das Kursziel von 270 US-Dollar und verwies auf "ermutigende Hebelwirkung" im Rechenzentrumsgeschäft von Qualcomm. Allerdings steigt der Wettbewerbsdruck: MediaTek stellte zeitgleich zwei neue Premium-Smartphone-Chips vor, die direkt das margenstarke Flaggschiff-Geschäft von Qualcomm herausfordern.
Strategie übertrifft S&P 500 deutlich
Der gleichgewichtete Korb der "Beat the S&P 500"-Strategie liegt im September mit 2,37 Prozent im Plus, während der S&P 500 bei minus 0,60 Prozent notiert. Dies entspricht einer Überperformance von 2,97 Prozentpunkten. Von den 20 Positionen im Portfolio liegen zwölf im Plus. Neben HP und Qualcomm zählen HP Enterprise (plus 9,85 Prozent), AMD (plus 9,71 Prozent) und Intel (plus 9,18 Prozent) zu den größten Gewinnern. Die größten Bremser sind TransDigm (minus 6,13 Prozent) und Applied Materials (minus 4,68 Prozent).
Im globalen Vergleich bleibt "Tech Titans" der herausragende Index mit einer Überperformance von 4,40 Punkten gegenüber dem S&P 500. Auch "Energy Elite" (plus 2,54) und "Healthcare Heroes" (plus 2,62) schlagen ihre Benchmarks, während "Financial Fortresses" mit minus 3,26 Punkten am weitesten zurückliegt. International verzeichnen Australiens Strategien "Aussie Materials" und "Aussie Tech Titans" die stärkste relative Outperformance mit plus 7,03 beziehungsweise plus 6,74 Punkten.
Hinweis: Vergangene Performance garantiert keine zukünftigen Ergebnisse.
