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Gold Terra findet sichtbares Gold in historischen Con-Mine-Halden

Sonic-Bohrung CMUP-005 trifft in 25 bis 26 Metern Tiefe auf sichtbares Gold; das 7.000-Meter-Programm läuft seit dem 19. September.

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Gold Terra findet sichtbares Gold in historischen Con-Mine-Halden

Gold Terra Resource Corp. (TSXV: YGT, Frankfurt: TX0, OTCQB: YGTFF) hat in der frühen Sonic-Bohrung CMUP-005 sichtbares Gold nachgewiesen. Wie das Unternehmen mitteilt, wurde das sichtbare Gold in einer Tiefe von 25 bis 26 Metern gefunden. Die Bohrung liegt auf den historischen Halden der ehemaligen Con Mine in Yellowknife in den Nordwest-Territorien Kanadas.

Das aktuelle Bohrprogramm hat ein Volumen von 7.000 Metern und war am 19. September gestartet. Nach Angaben des Unternehmens verläuft es gut: Bisher wurden 17 Bohrungen und insgesamt 429 Meter auf den historischen Halden abgeschlossen. Diese Flächen sind Teil der Con Mine Option (CMO).

Die CMO steht im Zentrum der Unternehmensstrategie in der Region. Nach dem Kaufvertrag hat Gold Terra das Recht, 100 Prozent des CMO-Grundstücks von einer Tochtergesellschaft der Newmont Corporation zu erwerben, vorbehaltlich der Erfüllung bestimmter vertraglicher Bedingungen. Diese Vereinbarung war bereits in einem Nachrichtenrelease des Unternehmens vom 22. November 2021 berichtet worden. Die Option von Gold Terra auf die CMO mit Newmont ist bis zum 21. November 2027 gültig.

Die Details

Die Bedeutung des Fundes liegt aus Sicht des Unternehmens in der Bestätigung seiner Strategie und seiner Bewertung des Goldgehalts in Rückständen nach der historischen Aufbereitung. Die historischen Halden stellen demnach ein attraktives Explorationsziel dar, weil das Material aus abgebautem Erz stammt, das während des Minenbetriebs zwischen 1938 und 2003 einen Gehalt von 16 bis 22 g/t Au aufwies. Da die früheren Gewinnungsraten zwischen 85 Prozent und 95 Prozent lagen, besteht die Möglichkeit, eine bestimmte Menge Gold in den historischen Halden zu finden. Als Grundlage verweist das Unternehmen auf den Technical Report nach National Instrument 43-101 aus dem Jahr 2026.

Das Programm zielt darauf ab, die historische Tailings Storage Facility (TSF) und ihr Goldpotenzial mit einem Raster von 40 mal 40 Metern zu testen. Dieses Vorgehen hatte das Unternehmen bereits in einem Nachrichtenrelease vom 24. August 2026 dargelegt. Die Gesamtanlage umfasst rund 7.000 Meter Bohrungen und soll ein strategisches Rastermuster bilden, um Bereiche mit variablen Gehalten zu definieren. Die Bohrungen werden durchschnittlich 10 bis 30 Meter tief. Ausgeführt werden die Sonic-Bohrungen von 403 Drilling, die Analysen an den Haldenproben übernimmt ALS.

Ziel des Programms ist es, das Goldpotenzial der historischen Halden als mögliche Quelle zusätzlicher Goldunzen zu bewerten und damit die unterirdischen sowie oberflächennahen Explorationsziele des Unternehmens zu ergänzen. Das Programm ist darauf ausgelegt, Tonnage und Gehalt der Halden zu bestimmen und metallurgische Tests zu unterstützen, um die potenzielle Goldrückgewinnung zu beurteilen.

Zu dem Ergebnis äußerte sich der Vorsitzende und CEO Gerald Panneton: "Das Bohren der historischen Halden war immer ein tragfähiges Ziel am Con Mine Property. Die Strategie von Gold Terra besteht darin, potenzielle zusätzliche Unzen zu ihrem Mineralressourcenbestand auf der CMO zu suchen und hinzuzufügen." Weiter sagte er: "Wir erwarten, Gold in den historischen Halden zu finden, das eine sehr zugängliche Quelle für bereits zerkleinertes und gemahlenes Gold darstellen könnte." Dass jedoch so früh sichtbares Gold entdeckt wurde, sei keine Überraschung, da die Con Mine bis in die 80er Jahre ohne eine Schwerkraft-Sortieranlage operierte. Ein niedriggradiges Gold-Lager direkt an der Oberfläche biete Zugang zu einem leichter erschließbaren Erzvorrat, um die zukünftige Aufbereitungsanlage mit höherem Durchsatz zu speisen und einen stabilen Mahlfeed für die potenzielle Wiederaufnahme des Betriebs bereitzustellen.

Die technischen Informationen in dem Nachrichtenrelease wurden von Joseph Campbell geprüft und genehmigt. Campbell ist eine qualifizierte Person im Sinne des National Instrument 43-101 – Standards of Disclosure for Mineral Projects – und Senior Technical Advisor des Unternehmens.

Das Yellowknife-Projekt (YP) umfasst nach Unternehmensangaben 836 Quadratkilometer zusammenhängendes Land unmittelbar nördlich, südlich und östlich der Stadt Yellowknife. Durch eine Reihe von Akquisitionen kontrolliert Gold Terra eines der sechs großen historischen Hochgrad-Goldlagerstätten in Kanada. Da das Projekt innerhalb von 10 Kilometern der Stadt liegt, ist es nah an Infrastruktur wie ganzjährig befahrbaren Straßen, Lufttransport, Dienstleistern, Wasserkraft und qualifizierten Fachkräften. Die Bohrungen konzentrieren sich derzeit auf die Campbell Shear, wo in der Vergangenheit rund 14 Millionen Unzen Gold gefördert wurden, sowie auf die Claims der CMO unmittelbar südlich der früheren Con Mine, die zwischen 1938 und 2003 6,1 Millionen Unzen Gold zwischen den Con-, Rycon- und Campbell-Scherstrukturen förderte. Die YCG- und CMO-Eigenschaften liegen im Yellowknife-Grüngürtel und erstrecken sich über fast 70 Kilometer Streichlänge entlang des Hauptmineralisierungsschersystems, das die ehemaligen Hochgrad-Goldminen Con und Giant beherbergt.

Hintergrund: Was bisher geschah

Die aktuelle Meldung ist Teil einer Reihe von Zwischenergebnissen aus dem laufenden Arbeitsprogramm in den Nordwest-Territorien. Bereits am 17.09.2026 berichtete aktien.news, dass Gold Terra ein umfassendes Herbstbohrprogramm auf dem Con Mine Option Property gestartet hat und dafür drei Bohrgeräte gleichzeitig einsetzt. Damals nannte das Unternehmen drei Hauptzielgebiete: die Zone 103 North, die historische Tailings Storage Facility und das Yellorex-Gebiet. Das im Juli begonnene Programm wurde um zwei weitere Bohrgeräte ergänzt.

Am 08.08.2026 meldete aktien.news den Beginn neuer Bohrarbeiten in der Zone 103N, die als nördliche Erweiterung der Campbell-Scherzone innerhalb der historischen Con Mine gilt. Ziel war es, die Mineralressourcenschätzung für das Jahr 2026 deutlich auszubauen; die damals genannten abgeleiteten Ressourcen beliefen sich auf 595.000 Unzen Gold. Zuvor, am 11.06.2026, hatte das Unternehmen weitere Analyseergebnisse aus dem Winterbohrprogramm 2026 vorgelegt: ein Bohrabschnitt von 6,40 g/t Gold über 3,4 Meter aus dem Bohrloch GTWL26-029 in der Zone 14-24 des Goldkorridors Walsh Lake. Die Mineralisierung war dort in Rauchquarzadern eingebettet, die häufig Sphalerit führen.

Bereits am 25.04.2026 hatte aktien.news über die strategische Ausrichtung des Unternehmens berichtet: Gold Terra gehört zu einer kleinen Gruppe von Explorationsunternehmen, die aktiv daran arbeiten, die Bergbaulandschaft in den Nordwest-Territorien neu zu gestalten. Angesichts der Schließung bedeutender Minen in der Region versucht das Unternehmen, eine neue Pipeline an Bergbauprojekten aufzubauen und wirtschaftliche Perspektiven für die Region zu schaffen. Im Mittelpunkt steht die historische Con Mine in der Nähe von Yellowknife, der Hauptstadt der Nordwest-Territorien.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger ist die Meldung ein Zwischenschritt und kein Ressourcenupdate. Gold Terra veröffentlicht hier eine Beobachtung aus laufenden Bohrungen – sichtbares Gold in einer einzelnen Sonic-Bohrung –, aber noch keine Analyseergebnisse in Gramm pro Tonne aus diesem Programm. Das Unternehmen betont selbst, dass die Bestimmung von Tonnage und Gehalt der Halden sowie metallurgische Tests noch ausstehen. Erst diese Daten würden zeigen, ob sich die historischen Halden wirtschaftlich als zusätzliche Goldquelle eignen.

Interessant ist der rechtliche Rahmen: Die CMO-Option gegenüber Newmont läuft bis zum 21. November 2027 und ist an Bedingungen geknüpft. Ein positiver Haldenbefund könnte den Wert des Grundstücks erhöhen, das Gold Terra erwerben will. Zugleich weist das Unternehmen in seinen Standardhinweisen darauf hin, dass Mineralressourcen, die keine Mineralreserven sind, keine nachgewiesene wirtschaftliche Lebensfähigkeit besitzen. Anleger sollten daher zwischen einer exploratorischen Beobachtung und einer belegten Lagerstätte unterscheiden.

Hinzu kommt die Kapitalmarktsicht: Die Aktie ist an der TSX Venture Exchange, in Frankfurt und über OTCQB handelbar. Explorationsunternehmen in diesem Segment reagieren erfahrungsgemäß sensibel auf Bohrergebnisse. Da hier noch keine Gehaltswerte vorliegen, bleibt die Meldung eine qualitative Bestätigung des Ansatzes – mehr nicht.

Ausblick

Das Unternehmen will mit dem 7.000-Meter-Programm ein strategisches Rastermuster über die historische Tailings Storage Facility legen, um Bereiche mit variablen Gehalten zu definieren. Die Bohrungen werden durchschnittlich 10 bis 30 Meter tief, ausgeführt von 403 Drilling, die Analysen übernimmt ALS. Ziel bleibt es, Tonnage und Gehalt der Halden zu bestimmen und metallurgische Tests zur potenziellen Goldrückgewinnung zu stützen. Übergeordnet verfolgt Gold Terra nach eigener Aussage das Ziel, Yellowknife wieder als eines der führenden Goldbergbaureviere Kanadas zu etablieren. Konkrete Ergebnistermine, etwa ein Datum für die nächsten Analysewerte, nennt der Bericht nicht.

Kurz erklärt

  • Sonic-Bohrung: Ein Bohrverfahren, bei dem der Boden mit einem schwingenden Rohr gelöst und als durchgehende Probe an die Oberfläche gebracht wird.
  • Tailings beziehungsweise Halden: Die Rückstände, die nach der Aufbereitung des Erzes übrig bleiben und in Absetzbecken oder Halden gelagert werden.
  • NI 43-101: Kanadischer Offenlegungsstandard für Bergbauprojekte, der regelt, wie technische Informationen geprüft und veröffentlicht werden.
  • Abgeleitete Mineralressource: Eine Ressourcenkategorie, für die laut Definition noch keine nachgewiesene wirtschaftliche Lebensfähigkeit besteht.
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