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Kevin Smith: Gold-Rallye noch am Anfang, zwei Wege zum US-Dollar-Preisziel

Crescat-Capital-CEO Kevin Smith sieht Gold erst am Beginn einer Rallye und nennt zwei Szenarien für sein Preisziel von 20.000 US-Dollar je Unze.

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Kevin Smith: Gold-Rallye noch am Anfang, zwei Wege zum US-Dollar-Preisziel

Kevin Smith, CEO von Crescat Capital, sieht die aktuelle Gold-Rallye noch am Anfang. In einem aktuellen Interview teilt der Fondsmanager seine Einschätzung zur weiteren Goldpreisentwicklung und nennt gleich zwei Szenarien, wie sein Preisziel von 20.000 US-Dollar pro Unze erreicht werden könnte. Smith gilt als erfahrener Beobachter des Bergbau- und Metallsektors und richtet sich mit seinen Analysen an Anleger, die in Rohstoffe und Edelmetalle investieren.

Neben seiner Prognose zum Goldpreis erläutert Smith, warum er Junior-Miner als die interessanteste Anlageklasse innerhalb des Sektors betrachtet. Seiner Einschätzung nach bieten diese kleineren Produzenten das größte Potenzial für überdurchschnittliche Gewinne. Damit rückt ein Segment in den Fokus, das bei deutschen Privatanlegern oft weniger bekannt ist als die großen Goldproduzenten.

Zwei Szenarien für den Goldpreis

Smith beschreibt zwei unterschiedliche Wege, auf denen der Goldpreis sein Ziel von 20.000 US-Dollar je Unze erreichen könnte. Damit formuliert er ein langfristig angelegtes Preisziel, das er an konkrete Entwicklungen am Markt knüpft. Die beiden Szenarien unterscheiden sich in ihren Annahmen, führen aus seiner Sicht aber letztlich zum selben Ergebnis. Für Anleger bedeutet das: Der Weg dorthin ist offen, das Ziel bleibt dasselbe.

Interessant ist diese Einschätzung vor dem Hintergrund, dass Gold in den vergangenen Jahren immer wieder als Absicherung gegen Inflation und geopolitische Unsicherheiten gefragt war. Smith ordnet seine Prognose in dieses Umfeld ein und leitet daraus seine Erwartung für den weiteren Verlauf ab.

Junior-Produzenten als größte Chance

Ein zentraler Punkt seiner Analyse betrifft die Auswahl der richtigen Unternehmen. Smith macht deutlich, wo er die eigentliche Renditechance verortet.

„Die eigentliche Chance sehen wir bei den Junior-Produzenten, wo noch bessere Wertigkeiten und stärkeres Wachstum bevorstehen", sagte Smith.

Junior-Miner sind kleinere Bergbauunternehmen, die sich häufig noch in der Explorations- oder frühen Produktionsphase befinden. Sie gelten als risikoreicher als etablierte Produzenten, bieten im Erfolgsfall aber auch deutlich höhere Kurschancen. Genau auf dieses Verhältnis von Risiko und Chance verweist Smith mit seiner Aussage.

Für deutsche Anleger, die über Gold und Bergbauaktien diversifizieren möchten, ist diese Einordnung relevant. Während physisches Gold vor allem als Werterhalt dient, setzen Aktien von Minern stärker auf operative Fortschritte und Wachstum. Junior-Produzenten stehen dabei am spekulativeren Ende des Spektrums.

Hintergrund zur Quelle

Die Einschätzungen stammen aus einem Beitrag des Investing News Network, das über Nischen-Investmentmärkte berichtet. Die Berichterstattung verantwortet Charlotte McLeod, die über mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung in der Berichterstattung über den Bergbau- und Metallsektor verfügt und die Video- und Event-Berichterstattung des Netzwerks leitet.

In der Offenlegung heißt es, dass Charlotte McLeod keine direkten Anlageinteressen an einem der in dem Artikel genannten Unternehmen hält. Anleger sollten solche Angaben bei der Bewertung von Empfehlungen stets berücksichtigen.

Smiths Prognose reiht sich in eine Serie von Einschätzungen ein, die das Investing News Network zuletzt veröffentlicht hat. Dazu zählen unter anderem Beiträge zu Gold- und Silberaktien, zur Uranpreisentwicklung sowie zu einzelnen Explorations- und Bergbauunternehmen. Der Tenor vieler dieser Analysen ist optimistisch – ein Hinweis darauf, dass ein Teil der Branche weiterhin mit steigenden Edelmetallpreisen rechnet.

Ob sich das Preisziel von 20.000 US-Dollar je Unze tatsächlich erreichen lässt, hängt aus Sicht von Smith maßgeblich davon ab, welcher der beiden Wege sich durchsetzt. Klar ist: Seine These setzt auf einen langen Atem und auf Unternehmen, die sich noch in einer frühen Wachstumsphase befinden.

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