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Genesis Minerals prüft Verkauf von Goldminen nach Vault-Übernahme

Der australische Goldproduzent erwägt Verkauf oder Ausgliederung mehrerer Minen nach Abschluss der Fusion mit Vault Minerals.

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Genesis Minerals prüft Verkauf von Goldminen nach Vault-Übernahme

Der australische Goldproduzent Genesis Minerals plant, nach dem Abschluss der Übernahme von Vault Minerals einige seiner australischen Minen zu verkaufen oder auszugliedern. Das gab das Unternehmen im Rahmen einer strategischen Überprüfung bekannt. „Wir befinden uns derzeit in einer strategischen Überprüfung“, sagte der geschäftsführende Vorsitzende von Genesis, Raleigh Finlayson, auf einer Pressekonferenz am Mittwoch.

Nach den Worten von Finlayson verfügt das Unternehmen über „eine ganze Reihe von Optionen“. Dazu zähle der Verkauf einzelner Minen ebenso wie deren Ausgliederung in ein neues Unternehmen. Ein solches neues Vehikel würde außerhalb der Top-100-Liste des Landes positioniert, wo es laut Finlayson „eine ungesunde Anzahl an Goldunternehmen“ gebe.

Fusion soll bis Ende nächsten Monats abgeschlossen sein

Genesis und Vault wollen ihre im Juli angekündigte Fusion bis Ende des nächsten Monats abschließen. Beide Unternehmen bringen zusammen eine kombinierte Marktkapitalisierung von etwa 14,5 Milliarden Australischen Dollar (rund 10,1 Milliarden US-Dollar) auf die Waage. Hinzu kommt ein großes Präsenzgebiet in der Goldfields-Region im Westen Australiens.

Dieses Gebiet umfasst fünf große Minen sowie eine gemeinsame Infrastruktur. Nach Abschluss der Transaktion würde das kombinierte Unternehmen zu einem der größten Goldproduzenten Australiens zählen. Die jährliche Förderung läge bei rund 700.000 Unzen Gold.

Für Anleger ist die geplante Transaktion ein bedeutender Vorgang im australischen Goldbergbau. Die Goldfields-Region in Westaustralien gilt als eine der ertragreichsten Goldregionen der Welt. Durch die Zusammenlegung von Genesis und Vault entsteht ein Schwergewicht, das sowohl bei der Förderung als auch bei der Infrastruktur von Größenvorteilen profitieren dürfte.

Die strategische Überprüfung zeigt zugleich, dass das Management nach der Fusion eine Konzentration auf die ertragreichsten Assets anstrebt. Der Verkauf oder die Ausgliederung weniger profitabler Minen könnte dem neuen Konzern ermöglichen, sich auf seine Kernprojekte zu fokussieren. Ob und in welcher Form es tatsächlich zu Verkäufen oder einer Ausgliederung kommt, ließ Finlayson offen.

Der Zeitplan ist ambitioniert: Die Fusion soll bereits bis Ende des kommenden Monats vollzogen sein. Danach dürfte sich zeigen, welche der Optionen Genesis tatsächlich umsetzt. Der Markt wird die weitere Entwicklung im australischen Goldsektor aufmerksam verfolgen, zumal das kombinierte Unternehmen mit einer Förderung von rund 700.000 Unzen zu den führenden Produzenten des Landes aufsteigen würde.

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