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Drei Energieaktien mit starkem Renditepotenzial für Anleger jetzt

Energy Transfer, Diamondback Energy und Transocean bieten attraktive Chancen – aus unterschiedlichen, überzeugenden Gründen.

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Drei Energieaktien mit starkem Renditepotenzial für Anleger jetzt

Energieaktien stehen bei Anlegern weiterhin hoch im Kurs. Nicht nur geopolitische Spannungen im Nahen Osten treiben das Interesse an, sondern auch strukturelle Faktoren wie der steigende Strombedarf durch den Boom bei KI-Rechenzentren. Drei Aktien stechen dabei besonders hervor: Energy Transfer Partners (ET), Diamondback Energy (FANG) und Transocean (RIG).

Vieles deutet darauf hin, dass Anleger ihr Engagement im Energiesektor erhöhen sollten – von klassischen Öl- und Erdgaswerten bis hin zu spezialisierten Pipeline-Unternehmen und Auftragsbohrfirmen. Die Branchentrends verheißen für alle drei Titel Gutes.

Energy Transfer Partners: Hohe Dividende mit solidem Wachstum

Energy Transfer Partners betreibt ein rund 125.000 Meilen umfassendes Pipeline- und Energietransportnetz und zählt damit zu den größten Midstream-Energieunternehmen der USA. Als Master Limited Partnership (MLP) ist das Unternehmen gesetzlich verpflichtet, den Großteil seines steuerpflichtigen Einkommens direkt an die Anleger auszuschütten.

Derzeit weist Energy Transfer Partners eine erwartete Dividendenrendite von rund 7 % auf. Die Ausschüttungshistorie ist zwar nicht makellos – während der COVID-19-Pandemie wurden die Zahlungen zeitweise ausgesetzt –, doch seitdem hat das Unternehmen die Dividende stetig erhöht. In den vergangenen fünf Jahren betrug das durchschnittliche Dividendenwachstum 4,2 % pro Jahr.

Das Management erwartet, die Ausschüttungen künftig jährlich um 3 % bis 5 % zu steigern. Treiber dafür sind unter anderem neue Pipeline-Projekte zur Erdgasversorgung von KI-Rechenzentren. Die Aktie ist mit dem 12,5-fachen der erwarteten Gewinne moderat bewertet. Kombiniert man das Dividendenwachstum mit der laufenden Ausschüttung von 7 %, ergibt sich ein klarer Weg zu zweistelligen jährlichen Gesamtrenditen.

Diamondback Energy: Aktionärsfreundliche Kapitalrückführung im Perm-Becken

Diamondback Energy ist auf die Öl- und Gasproduktion im Perm-Becken spezialisiert und verfolgt eine ungewöhnliche, aber überzeugende Dividendenstrategie. Die erwartete Dividendenrendite liegt bei etwas mehr als 2 % – auf den ersten Blick wenig. Doch das Unternehmen verpflichtet sich, mindestens 50 % des bereinigten freien Cashflows über Aktienrückkäufe, Basisdividenden und variable Dividenden an die Aktionäre zurückzugeben.

Im vergangenen Jahr erfüllte Diamondback diese Verpflichtung durch reguläre Dividenden und Aktienrückkäufe. Sonderdividenden wurden nicht gezahlt – das könnte sich für 2026 jedoch ändern, da die Rohölpreise derzeit nahe Rekordhöhen liegen. Die Aktie ist seit Jahresbeginn bereits um fast 30 % gestiegen.

Kurzfristig könnten jüngste Insiderverkäufe sowie eine Zweitplatzierung von Aktien des Unternehmens für etwas Zurückhaltung sorgen. Wer jedoch langfristig optimistisch für die Ölpreise ist, findet in Diamondback Energy mit seinen aktionärsfreundlichen Maßnahmen und gemeldeten niedrigen Produktionskosten eine solide Wahl unter den Explorations- und Produktionswerten.

Transocean: Turnaround im Offshore-Bohrsektor nimmt Fahrt auf

Das vergangene Jahrzehnt war für Offshore-Auftragsbohrunternehmen wie Transocean äußerst schwierig. Doch im letzten Jahr erholten sich die Aktien stark und stiegen um fast das Dreifache. Neben steigenden Ölpreisen spielten dabei deutlich verbesserte Marktbedingungen im Bohrsektor eine entscheidende Rolle.

Da große Ölgesellschaften die Offshore-Produktion ausweiten, haben sich die Tagesraten für die Vermietung von Bohrinseln von 300.000 auf 600.000 US-Dollar pro Tag verdoppelt. Ein knappes Angebot an verfügbaren Bohrinseln schafft ideale Bedingungen für Unternehmen wie Transocean, um Gewinne zu erzielen.

Zusätzlich nutzt Transocean die günstige Lage durch eine geplante Fusion mit dem Konkurrenten Valaris. Das im Februar angekündigte Zusammenschluss soll jährliche Kostensynergien von 200 Millionen US-Dollar bringen, die Flotte diversifizieren, den Auftragsbestand erhöhen und den Verschuldungsgrad deutlich senken.

Das eigentliche Potenzial liegt jedoch in der weiteren Erholung des Offshore-Bohrsektors. Vor einem Jahrzehnt, während der letzten Boomphase der Branche, verdiente Transocean regelmäßig rund 2 US-Dollar je Aktie. Für das laufende Jahr prognostizieren Analysten lediglich 0,23 US-Dollar – bei einem aktuellen Aktienkurs von rund 6 US-Dollar ein Hinweis auf erhebliches Aufholpotenzial, sollte sich die Erholung fortsetzen.

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