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China kämpft weiter gegen Deflation: Angebot und Nachfrage im Ungleichgewicht

Trotz politischer Versprechen zeigen bisherige Maßnahmen zur Ankurbelung des Konsums nur bescheidene Wirkung.

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China kämpft weiter gegen Deflation: Angebot und Nachfrage im Ungleichgewicht

China ringt weiterhin mit deflationären Tendenzen, obwohl die Regierung in Peking wiederholt Maßnahmen zur besseren Abstimmung von Angebot und Nachfrage angekündigt hat. Die bisherigen politischen Initiativen zur Steigerung der Einkommen und Ankurbelung des Konsums zeigen bislang nur bescheidene Ergebnisse.

Das Nationale Statistikamt (NBS) veröffentlichte am Mittwoch aktuelle Daten zum Verbraucherpreisindex (CPI), die das anhaltende Problem der schwachen Nachfrage unterstreichen. Die Zahlen bestätigen, dass der Deflationsdruck in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiterhin hoch bleibt.

"Da das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage voraussichtlich bestehen bleibt, bezweifeln wir, dass der Deflationsdruck in China in absehbarer Zeit nachlassen wird", warnt Zichun Huang, China-Ökonomin bei Capital Economics. Diese Einschätzung wirft Fragen zur Wirksamkeit der bisherigen Konjunkturmaßnahmen auf.

Strukturelle Herausforderungen bleiben bestehen

Die chinesische Regierung steht vor der schwierigen Aufgabe, die Binnennachfrage nachhaltig zu beleben. Trotz Zusagen zur Erhöhung der Haushaltseinkommen zeigt sich der private Konsum weiterhin verhalten. Das Überangebot in wichtigen Wirtschaftssektoren verschärft die Situation zusätzlich.

Für internationale Investoren und deutsche Unternehmen mit China-Engagement bedeutet die anhaltende Deflation eine fortgesetzte Unsicherheit. Die schwache Nachfrage könnte sich negativ auf Absatzmärkte und Gewinnmargen auswirken. Experten rechnen damit, dass Peking weitere stimulierende Maßnahmen ergreifen muss, um die wirtschaftliche Dynamik zu stärken.

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