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China Gold nimmt CSH-Goldmine nach fünf Monaten wieder in Betrieb

China Gold International hat den Tagebau in der Inneren Mongolei wiederaufgenommen; die Produktionsprognose für 2026 bleibt unverändert.

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China Gold nimmt CSH-Goldmine nach fünf Monaten wieder in Betrieb

China Gold International Resources (TSX: CGG) (HKEX: 2099) hat den Tagebau an der Chang Shan Hao (CSH) Goldmine in der Inneren Mongolei wieder in Betrieb genommen. Die Förderung war wegen Hanginstabilitäten fast fünf Monate lang unterbrochen. Die Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2026 bleibt unverändert.

Laut einer Unternehmensmitteilung wurden die Arbeiten Anfang Oktober wieder aufgenommen, nachdem das Unternehmen die Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen und die erforderlichen behördlichen Genehmigungen eingeholt hatte. Für dieses Jahr erwartet China Gold an der CSH-Mine eine Produktion von 70.732 bis 83.592 Unzen Gold.

Die Wiederaufnahme folgt auf einen Vorfall lokaler Hanginstabilität, der das Unternehmen am 22. Mai 2026 zur Stilllegung des Tagebaus veranlasste. Personenschäden oder Verluste an Betriebsmitteln wurden nicht gemeldet. Bei einem Tagebau wird das Erz im offenen Gelände abgebaut – im Gegensatz zum Untertagebau. Hanginstabilitäten zählen zu den typischen geotechnischen Risiken solcher Betriebe, weshalb sie in der Branche besonders aufmerksam überwacht werden.

Hangsanierung und behördliche Freigaben

Nach dem Vorfall beauftragte China Gold International geotechnische Gutachter mit der Entwicklung von Sanierungsplänen, die bis Ende September fertiggestellt wurden. Zu den Maßnahmen zählten die Wiederherstellung des Straßennetzes, die Beseitigung von lockerem Material und Felsbrocken, die Stabilisierung des Rutschkörpers, der Aufbau von Drainagesystemen sowie eine kontinuierliche Hangüberwachung.

Nach Abschluss der Arbeiten erfüllte die Mine die Sicherheitsstandards für die Wiederaufnahme des normalen Betriebs. Zudem hatte das Unternehmen den Einreichungsprozess bei den zuständigen Behörden für Katastrophenmanagement abgeschlossen.

Die Aufbereitungsanlage wurde während der Unterbrechung weiterhin mit vorhandenen Vorräten an niedriggradigem Erz betrieben. Dies wird dem Unternehmen dabei helfen, seine Produktionsziele für 2026 zu erreichen, die auf zwischen 70.732 und 83.592 Unzen Gold geschätzt werden.

Da der Bergbaubetrieb nun wieder normal läuft, ist geplant, neu gefördertes Erz mit den gelagerten Vorräten zu mischen, um stabile Liefermengen und Aufbereitungswerte zu gewährleisten. Gleichzeitig werden Sicherheitsrisikokontrollmaßnahmen implementiert, um einen effizienten Produktionsplan für den Rest des Jahres 2026 zu unterstützen.

Kontext: Produktionszahlen und Marktreaktion

Die CSH-Mine in der Inneren Mongolei förderte im Jahr 2025 insgesamt 96.816 Unzen Gold. China Gold International betreibt zudem die Jiama-Kupfer-Gold-Polymetallmine in Tibet, die im Jahr 2025 70.883 Tonnen Kupfer und 61.218 Unzen Gold produzierte. Damit verfügt das Unternehmen über zwei wesentliche Standorte in China, die unterschiedliche Rohstoffprofile abdecken – Gold im Norden des Landes und eine Kombination aus Kupfer und Gold in Tibet.

An der Börse kam die Nachricht gut an. Die Aktien von China Gold International stiegen am Mittwoch zur Mittagszeit in Toronto um 2,4 Prozent auf 33,03 kanadische Dollar pro Stück. Das bewertete das Unternehmen mit 13 Milliarden kanadischen Dollar, umgerechnet rund 9,2 Milliarden US-Dollar.

Für Anleger bleibt festzuhalten, dass die Prognose für 2026 trotz der fast fünfmonatigen Unterbrechung nicht angepasst wurde. Das Unternehmen setzt darauf, die ausgefallenen Fördermengen durch die Mischung von neuem Erz mit den gelagerten Vorräten auszugleichen. Ob dieses Ziel erreicht wird, hängt maßgeblich davon ab, ob der Tagebau in den verbleibenden Monaten des Jahres ohne weitere Störungen betrieben werden kann.

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