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Breuninger-Verkauf gescheitert: Milliardendeal vorerst abgesagt

Die geplante Veräußerung der Luxus-Modekette Breuninger kommt nicht zustande – zumindest vorerst nicht.

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Breuninger-Verkauf gescheitert: Milliardendeal vorerst abgesagt

Der geplante Verkauf der Premium-Modekette Breuninger ist geplatzt. Die Eigentümerfamilien hatten die Transaktion vor rund eineinhalb Jahren angestoßen – nun wurde das Vorhaben vorerst auf Eis gelegt.

Hinter Breuninger stehen zwei altgediente Eigentümer: Wienand Meilicke, Bonner Rechtsanwalt und inzwischen 80 Jahre alt, sowie der frühere Breuninger-Chef Willem van Agtmael, 78. Beide Familien kontrollieren das Unternehmen über die BSG Beteiligungs-GmbH, die rund 80 Prozent an der Breuninger-Holding hält.

Milliardenbewertung für Handel und Immobilien

Auf dem Prüfstand stand nicht nur das eigentliche Handelsgeschäft – auch die an Breuninger vermieteten Filialen sollten veräußert werden. Aus dem Unternehmensumfeld war seinerzeit zu hören, dass beide Bereiche zusammen einen Wert von mehr als zwei Milliarden Euro erreichen könnten.

Für die beiden Seniorgesellschafter schien der Zeitpunkt reif, das Unternehmen in neue Hände zu übergeben. Ein klassischer Generationenwechsel bei einem der bekanntesten deutschen Modehäuser – doch der Deal kam nicht zum Abschluss. Gründe für das Scheitern der Verhandlungen wurden bislang nicht öffentlich kommuniziert.

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