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Black Forest Labs erreicht neue Milliardenbewertung

Große Finanzierungsrunde stärkt Freiburger KI-Unternehmen für globale Expansion

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Black Forest Labs erreicht neue Milliardenbewertung

Deutschlands wertvollste KI-Firma kommt künftig aus Freiburg. Black Forest Labs hat eine großvolumige Finanzierungsrunde über 300 Millionen Dollar abgeschlossen, die von einem neuen Fonds der US-Wagniskapitalgesellschaft Andreessen Horowitz sowie dem Investmentarm der US-Softwarefirma Salesforce angeführt wurde. Mehr als zwei Dutzend Investoren beteiligten sich, darunter namhafte Fonds, bekannte Einzelinvestoren und Venture-Arme großer Unternehmenskunden wie Samsung, Adobe, die Deutsche Telekom oder die Stepstone Group. Der Unternehmenschef Robin Rombach erklärte, dass die Nachfrage nach Beteiligungen die Kapazitäten der Runde deutlich überstiegen habe.

Die Bewertung von Black Forest Labs liegt aktuell bei 3,25 Milliarden Dollar und zählt damit zu den höchsten in Europa für ein KI-Unternehmen. Für das Unternehmen ist es bereits die dritte große Finanzierungsrunde seit seiner Gründung im Frühjahr 2024. Frühere Runden brachten im August 2024 insgesamt 31 Millionen Dollar und im November 2024 weitere 120 Millionen ein. Insgesamt hat das Start-up damit innerhalb von weniger als zwei Jahren mehr als 450 Millionen Dollar an Kapital erhalten. Die Mittel sollen vor allem in zusätzliche Rechenleistung sowie den Ausbau neuer Teams fließen. Auch Partnerschaften mit Datenanbietern wie Shutterstock sind Teil der weiteren Pläne.

Black Forest Labs gehört zu den Marktführern bei der Bildgenerierung und entwickelt Modelle, die aus Texteingaben fotorealistische Bilder erzeugen. Vor Kurzem stellte das Unternehmen sein Modell Flux 2 vor. Die Technologie erzeugt inzwischen auch Präsentationen und Webseitenlayouts aus Texteingaben, und ein Videomodell befindet sich in Vorbereitung. Rombach betonte, dass sein Unternehmen trotz lediglich 50 Mitarbeitern erfolgreich mit großen Technologiekonzernen konkurriert.

Die Gründer des Unternehmens arbeiteten zuvor an generativen Modellen in Heidelberg, Tübingen und bei Nvidia und gehörten zum Kernteam hinter Stable Diffusion. Heute zählen die Flux-Modelle weltweit zu den am häufigsten genutzten Bildgeneratoren auf Entwicklerplattformen. Nach Angaben informierter Kreise stieg der wiederkehrende Jahresumsatz in rund eineinhalb Jahren auf über 100 Millionen Dollar. Das Unternehmen gibt an, 86 Prozent des kommerziellen Marktes für Bildgenerierung zu bedienen und verfügt über ein Auftragsvolumen von etwa 350 Millionen Dollar. Berichtet wird zudem über einen Großauftrag von Meta im Umfang von 140 Millionen Dollar.

Mehr als ein Dutzend Fortune-500-Konzerne nutzen die Technologie, darunter <a class="tvreplink" target="_blank" href="https://de.tradingview.com/symbols/Nasdaq%3AMSFT">Microsoft, Adobe, Netflix, Samsung, Meta und Snap. Seit 2025 zählen auch die Deutsche Telekom, der Burda Verlag und Mercedes zum Kundenkreis. Investoren sehen das Unternehmen auf einer soliden Grundlage und halten die Bewertung für angemessen. Gleichzeitig verweist das Management darauf, ein unabhängiges europäisches Modell-Labor zu bleiben und mit internationalen Kapazitäten von Deutschland aus weiter zu skalieren.

Black Forest LabsKünstliche IntelligenzInvestitionenTechnologie

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