ANZEIGE

Awalé meldet Goldrückgewinnung von bis zu 98% in Odienné

Metallurgische Tests übertreffen Erwartungen: Einfache Cyanidierung erzielt Ausbeuten von 91 bis 98 Prozent.

3 Min
Awalé meldet Goldrückgewinnung von bis zu 98% in Odienné

**Awalé Resources Limited

** hat die Ergebnisse detaillierter metallurgischer Testarbeiten am Odienné-Gold-Kupfer-Projekt in der Elfenbeinküste veröffentlicht. Die Tests an den Lagerstätten BBM, Charger und Empire ergaben Goldextraktionen von 91,0 bis 97,8 Prozent durch konventionelle Ganzerz-Cyanidierung. Damit wurden in allen Fällen die Annahmen der ersten Mineralressourcen-Schätzung (MRE) vom Mai 2026 übertroffen.

Die metallurgische Rückgewinnung bestimmt, wie viel des im Boden befindlichen Goldes und Kupfers tatsächlich gewonnen und verkauft werden kann. Mit einem einfachen und konventionellen Verfahren wurden Ausbeuten erzielt, die deutlich über den konservativen Schätzungen der Ressourcenmodellierung liegen.

**

Die Ergebnisse im Detail

**

Bei der Lagerstätte BBM lag die Goldextraktion durch Ganzerz-Cyanidierung bei 91,0 Prozent – gegenüber angenommenen 86,0 Prozent in der MRE. Charger erzielte 97,0 Prozent (MRE: 91,4 Prozent) und Empire erreichte 97,8 Prozent (MRE: 94,1 Prozent). Der gemischte Projekt-Composite, der eine durchschnittliche Anlagenzufuhr repräsentiert, erzielte eine Extraktion von 93,9 Prozent.

Durch die Einführung eines Schwerkraftkreislaufs und einer Kupfer-Vorflotation konnte die Goldausbeute bei BBM sogar auf 93,7 Prozent gesteigert werden. Dabei wurden zudem 92,3 Prozent des Kupfers in einem potenziell verkaufbaren Konzentrat erfasst. Die Kupferausbeute im Projekt-Composite lag bei 92,6 Prozent.

Andrew Chubb, Präsident und CEO von Awalé Resources, sagte: "Die metallurgischen Testarbeiten am Odienné haben bessere als erwartete Ergebnisse geliefert. Jede Lagerstätte hat die in unserer Ressourcenschätzung angenommene Ausbeute übertroffen, und dies mit einem einfachen, konventionellen Flowsheet ohne Überraschungen."

**

Einfache Metallurgie ohne Probleme

**

Die Tests bestätigten, dass das Gold in allen drei Lagerstätten grobkörnig, frei und nicht refraktär ist. Es wurden keine Probleme mit Preg-Robbing oder schädlichen Elementen festgestellt. Ein konventioneller Kreislauf aus Schwerkraftaufbereitung und Cyanidierung funktioniert an allen drei Lagerstätten zuverlässig.

Die Werte für schwerkraftextrahierbares Gold sind robust: Bei BBM wurden 45,0 Prozent, bei Charger 53,4 Prozent und bei Empire 70,2 Prozent des Goldes durch Schwerkraftabscheidung gewonnen – bei einer Konzentratmasse von weniger als 0,85 Prozent. Dies unterstützt die Aufnahme eines Schwerkraftkreislaufs im Flowsheet und das Potenzial für eine signifikante Goldrückgewinnung vor der Laugung.

**

Bedeutung für die wirtschaftliche Bewertung

**

Die positiven Ergebnisse liefern wichtige Eingangsdaten für mehrere zentrale Arbeitspakete. Zukünftige Mineralressourcen-Schätzungen können nun auf gemessenen, lagerstättenspezifischen Ergebnissen basieren. Die bevorstehende Preliminary Economic Assessment (PEA) erhält mit diesen Daten eine solide Grundlage für die Auswahl des Flowsheets, die Annahmen zur Ausbeute und die Kostenschätzungen für die Aufbereitung.

Höhere Ausbeuten bedeuten zudem mehr zahlbares Gold und Kupfer aus jeder Tonne aufzubereitenden Materials. Auch die Berichterstattung über zukünftige Bohrergebnisse wird profitieren: Gold-Äquivalentgrade werden künftig unter Verwendung der gemessenen, lagerstättenspezifischen Ausbeuten berechnet.

**

Testprogramm und Methodik

**

Das Programm wurde vom unabhängigen Testlabor Alfred H. Knight Mineral Processing UK Ltd unter der Leitung von Bara Consulting Limited durchgeführt. Rund 1.060 Kilogramm Diamantbohrkerne aus 11 Bohrlochsequenzen wurden zu zehn Zonen-Composites und anschließend zu drei Lagerstätten-Composites sowie einem Projekt-Composite zusammengeführt.

Die Kopfgehalte der Lagerstätten-Composites betrugen 0,90 g/t Gold, 2,1 g/t Silber und 0,425 Prozent Kupfer für BBM; 8,91 g/t Gold und 9,7 g/t Silber für Charger; sowie 1,63 g/t Gold für Empire. Bemerkenswert ist, dass der Kopfgehalt des BBM-Composites mit 0,90 g/t Gold unter dem durchschnittlichen Ressourcengehalt von 1,16 g/t Gold lag – das Ausbeuteergebnis wurde also bei Material mit unterdurchschnittlichem Gehalt erzielt.

**

Zerkleinerungseigenschaften und Reagenzienverbrauch

**

Die Bond-Kugelmühlen-Arbeitsindizes klassifizieren BBM mit 13,8 kWh/t und Charger mit 13,4 kWh/t als mittelharte Materialien, während Empire mit 10,3 kWh/t als mittelweich eingestuft wird. Der Projekt-Composite liegt bei 12,9 kWh/t.

Tests zur Mahlgrad-Rückgewinnung zeigten eine optimale Goldextraktion zwischen 106 und 85 Mikrometern. Ein feineres Mahlen auf 65 Mikrometer brachte keine signifikanten Rückgewinnungsgewinne, erhöhte jedoch den Strom- und Cyanidverbrauch. Der Natriumcyanidverbrauch reichte von 0,79 kg/t bei Empire bis zu 1,52 kg/t bei BBM, der Kalkverbrauch betrug 0,10 bis 0,25 kg/t.

**

Ausblick**

Die metallurgischen Ergebnisse stellen einen wichtigen Meilenstein für das Odienné-Projekt dar. CEO Andrew Chubb betonte: "Diese Ergebnisse unterstreichen den Wert unserer bisherigen Entdeckungen, wobei die Bohrungen fortgesetzt werden und weitere Ergebnisse in der Warteschlange stehen." Die Daten fließen direkt in die laufende PEA ein, die einen Kernbaustein der weiteren Projektentwicklung darstellt.

Awalé ResourcesOdiennéGoldrückgewinnungMetallurgieElfenbeinküsteGoldKupferPEA

Meistgelesene News

  1. Frankfurter Erbpacht-Schock: 1.900 Prozent mehr für Hausbesitzer
  2. Amazon Prime Air Crash in Miami: Fünf Tote bei Frachtflugzeug-Unglück
  3. Marktdissonanz: Die historische Umschichtung von Anleihen in Aktien
  4. Roundup-Streit: Bayer-Tochter Monsanto drängt auf Vergleichsgenehmigung
  5. Bitcoin-Rallye vor Fed-Entscheid und Krypto-Abstimmung im US-Senat

Disclaimer