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Altera reicht SEC-Papiere für Börsengang ein – Intel-Tochter kehrt zurück

Der Chip-Hersteller Altera bereitet die Rückkehr an die Börse vor – nur ein Jahr nach der Ausgliederung durch Intel.

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Altera reicht SEC-Papiere für Börsengang ein – Intel-Tochter kehrt zurück

Die Altera Corporation hat bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) vertraulich einen Entwurf einer Registrierungserklärung in Form von S-1 für einen geplanten Börsengang (IPO) eingereicht. Das gab das in San Jose ansässige Unternehmen bekannt.

Der Hersteller programmierbarer Chips hat die Anzahl der anzubietenden Stammaktien sowie die Preisspanne noch nicht festgelegt. Auch der Zeitpunkt des Angebots steht noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Prüfung und der aktuellen Marktbedingungen.

Mit diesem Schritt leitet Altera eine schnelle Rückkehr an die öffentlichen Märkte ein. Erst vor rund einem Jahr hatte die Muttergesellschaft Intel Corporation (Nasdaq:INTC) die Sparte ausgegliedert und einen 51 Prozent kontrollierenden Anteil an die Private-Equity-Gesellschaft Silver Lake verkauft.

Hintergrund der Transaktion

Die damalige Transaktion bewertete Altera mit einem Unternehmenswert von 8,75 Milliarden US-Dollar. Anschließend stieg der staatliche Fonds MGX aus dem Nahen Osten als Co-Investor ein. Intel selbst hielt einen Minderheitsanteil von 49 Prozent, um sich die künftigen Wertschöpfungspotenziale des Geschäfts zu sichern.

Intel hatte Altera ursprünglich im Jahr 2015 für rund 16,7 Milliarden US-Dollar übernommen. Der Konzern änderte jedoch später seinen Kurs, um dem Geschäft angesichts steigender Kapitalbedarfe in den Kernbereichen CPU und Halbleiterfertigung operative Autonomie zu gewähren.

Teil der Intel-Umstrukturierung

Der Börsengang von Altera ist Teil einer umfassenderen Unternehmensumstrukturierung bei Intel. Der Chip-Riese will damit die Liquidität stärken und nicht zum Kerngeschäft gehörende Vermögenswerte veräußern, um den Turnaround im Foundry-Geschäft zu finanzieren.

Für Intel ist die Rückkehr von Altera an die Börse ein strategisch wichtiger Schritt. Der Konzern konzentriert sich zunehmend auf sein Kerngeschäft mit Prozessoren und die Auftragsfertigung von Halbleitern, während Tochtergesellschaften wie Altera eigenständig am Kapitalmarkt agieren sollen.

Die endgültigen Konditionen des Börsengangs werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben. Anleger und Analysten werden die Entwicklung genau verfolgen, da der IPO als wichtiger Indikator für die Bewertung von Halbleiterunternehmen in einem sich wandelnden Marktumfeld gilt.

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