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Alcoa meldet Gewinn- und Free-Cashflow-Zuwächse im dritten Quartal

Der Aluminiumproduzent steigert den Nettogewinn auf 485 Millionen Dollar und generiert 472 Millionen Dollar Free Cashflow.

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Alcoa meldet Gewinn- und Free-Cashflow-Zuwächse im dritten Quartal

Alcoa Corporation hat für das dritte Quartal eine quartalsweise Barausschüttung von 0,10 US-Dollar pro Aktie bekannt gegeben. Der an der NYSE und der ASX notierte Bauxit-, Alumina- und Aluminiumproduzent unterstreicht damit einen Zeitraum starker Cashflow-Generierung sowie den fortgesetzten Fortschritt bei seinen operativen und strategischen Prioritäten.

Im Berichtsquartal verzeichnete die Gruppe ein netto attributable Einkommen von 485 Millionen US-Dollar. Im vorangegangenen Quartal lag dieser Wert bei 407 Millionen US-Dollar, im gleichen Quartal des Vorjahres bei 232 Millionen US-Dollar. Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich auf 1,82 US-Dollar, verglichen mit 2,12 US-Dollar im zweiten Quartal und einem bereinigten Verlust je Aktie von 6 US-Dollar im Vorjahresquartal.

Besonders bemerkenswert ist die Cashflow-Entwicklung: Alcoa generierte im dritten Quartal 643 Millionen US-Dollar Cashflow aus dem operativen Geschäft, während der Free Cashflow bei 472 Millionen US-Dollar lag. Das Unternehmen beendete das Berichtsquartal mit einer Cash-Bilanz von 4,4 Milliarden US-Dollar.

Milliardenschwere Übernahme in Vorbereitung

Von dieser Liquidität sind 2,6 Milliarden US-Dollar als Finanzierung für den Erwerb der Bauxit-, Alumina- und Aluminiuminteressen sowie -aktivitäten von South32 vorgesehen. Die Transaktion wird voraussichtlich im ersten Halbjahr 2027 abgeschlossen sein. Für Anleger ist dies ein wichtiger Hinweis darauf, dass ein erheblicher Teil der Barmittel bereits für strategische Zwecke gebunden ist.

Produktionsrekorde und höhere Ausbringung

Operativ gelang es Alcoa, im betrachteten Quartal an fünf seiner Schmelzereien und einer Raffinerie jahresbezogene Produktionsrekorde aufzustellen. Zudem wurde die Wiederaufnahme des Betriebs der Alumar-Schmelzerei in Brasilien abgeschlossen.

Die Alumina-Produktion stieg im Quartal um 11 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 2,5 Millionen Tonnen. Als Hauptgrund nennt das Unternehmen die verbesserte Stabilität der Pinjarra-Raffinerie in Australien. Die Aluminiumproduktion erhöhte sich um 2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 649.000 Tonnen, hauptsächlich aufgrund der bereits im zweiten Quartal abgeschlossenen Kapazitätsaufnahmen sowie der Wiederaufnahme des Betriebs der Alumar-Schmelzerei.

Ausblick für das Gesamtjahr bestätigt

Für das Gesamtjahr liegt Alcoa weiterhin auf Kurs, zwischen 9,5 Millionen und 9,6 Millionen Tonnen Alumina zu produzieren. Bei Aluminium peilt das Unternehmen eine Jahresproduktion zwischen 2,4 Millionen und 2,6 Millionen Tonnen an.

Für deutsche Anleger ist Alcoa vor allem als globaler Rohstofflieferant von Interesse, dessen Geschäft eng mit der Entwicklung der Aluminium- und Alumina-Preise sowie der Energiekosten verbunden ist. Die Kombination aus solider Cashflow-Generierung, rekordverdächtiger Produktion und einer angekündigten Dividendenzahlung zeichnet das Bild eines Unternehmens, das operativ auf Kurs ist. Gleichzeitig bindet die geplante South32-Übernahme erhebliche Mittel, deren Erfolg sich erst nach dem erwarteten Abschluss im ersten Halbjahr 2027 zeigen wird.

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