xAI-Finanzchef Anthony Armstrong verlässt Elon Musks KI-Unternehmen
Laut einem Bericht von „The Information" scheidet CFO Anthony Armstrong aus dem KI-Unternehmen xAI von Elon Musk aus.

Anthony Armstrong, der Finanzchef von xAI, verlässt das Unternehmen von Elon Musk. Dies berichtet das US-amerikanische Technologiemagazin „The Information". Armstrong hatte zuvor als Banker bei Morgan Stanley gearbeitet und Musk bei der Übernahme der Social-Media-Plattform X beraten.
Bei xAI unterstand Armstrong dem Finanzchef Bret Johnsen, wie „The Information" bereits im Februar berichtet hatte. Johnsen übernahm die Rolle des Finanzchefs des zusammengeschlossenen Unternehmens nach der Fusion von xAI und X. xAI reagierte auf eine Anfrage von Reuters nach einer Stellungnahme zunächst nicht.
Armstrongs Aufgaben bei xAI und X
Armstrong leitete das Finanzgeschäft sowohl für xAI als auch für die Social-Media-Plattform X, wie die „Financial Times" im Oktober berichtet hatte. Dabei trug er eine besonders herausfordernde Verantwortung: Er sollte das Social-Media-Geschäft von X wieder in Richtung finanzieller Stabilität lenken. Hintergrund war eine Abwanderung von Werbekunden, nachdem Musk die Standards für die Inhaltsmoderation auf der Plattform gelockert hatte.
Die Aufgabe, X wieder auf einen stabilen Kurs zu bringen, galt als eine der schwierigsten im Musk-Imperium. Der Rückzug großer Werbekunden hatte die Einnahmen der Plattform erheblich belastet und stellte das Finanzteam vor große Herausforderungen.
SpaceX plant milliardenschweren Börsengang
Parallel zu den personellen Veränderungen bei xAI plant das ebenfalls zu Musks Unternehmensgruppe gehörende Raumfahrtunternehmen SpaceX einen mit Spannung erwarteten Börsengang. Das Unternehmen strebt dabei an, 75 Milliarden US-Dollar einzunehmen, was SpaceX mit bis zu 1,75 Billionen US-Dollar bewerten würde.
SpaceX skizzierte am Montag bei einem Treffen mit seinem Bankenteam Einzelheiten zum geplanten Börsengang. Dabei teilte das Unternehmen mit, dass es plant, einen großen Teil der Aktien für Privatanleger zu reservieren. Zudem sollen 1.500 Privatanleger zu einer Veranstaltung im Juni eingeladen werden – ein ungewöhnlicher Schritt, der das Interesse breiter Anlegerkreise wecken dürfte.
Für deutsche Privatanleger ist der geplante SpaceX-Börsengang von besonderem Interesse, da eine Bewertung von bis zu 1,75 Billionen US-Dollar das Unternehmen zu einem der wertvollsten börsennotierten Unternehmen der Welt machen würde. Die Reservierung eines großen Aktienanteils für Privatanleger ist dabei eine bemerkenswerte Entscheidung, die von der üblichen Praxis abweicht, bei der institutionelle Investoren bevorzugt werden.
