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Wasserstoff dürfte über 200 Mrd. Investment anziehen

Vom frischen Investorengeld dürften auch Solar- und Windenergieunternehmen profitieren.

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Wasserstoff dürfte über 200 Mrd. Investment anziehen

Der Sektor der erneuerbaren Energien hat in letzter Zeit mit sehr bullishen - und einigen wenigen bearishen - Prognosen von der Wall Street gebrutzelt. Vor allem die Solaraktien haben die Lichter ausgehen lassen, da eine Biden-Präsidentschaft zunehmend als großer Gewinn für saubere Energie angesehen wird.  Eine Ecke des Marktes hat jedoch wirklich das Rampenlicht in Beschlag genommen: Der Wasserstoffsektor. Von einem Paria an der Wall Street, der mit zu vielen Herausforderungen belastet war, um zu unseren Lebzeiten zu einer praktischen Energiequelle zu werden, haben plötzlich sogar riesige Versorgungsunternehmen wie Nextera Energy (NYSE:NEE) und Dominion Energy (NYSE:D) sehr ehrgeizige Wasserstoff-Roadmaps entworfen. Die Bank of America sagt, dass Wasserstoff unseren enormen Energiebedarf decken, unsere Autos betanken, unsere Häuser heizen und auch zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen könnte. Laut BAC sind wir an dem Punkt angelangt, an dem es darum geht, dieses Element effektiv und wirtschaftlich zu nutzen, und der BAC prognostiziert, dass der Wasserstoffmarkt bis 2050 ein Volumen von 11 Billionen Dollar erreichen wird. Es ist daher keine Überraschung, dass der Wasserstoffboom den erneuerbaren Energien in einer Art Tugendkreislauf einen bedeutenden Schub geben dürfte, indem er beträchtliche Investitionsmöglichkeiten für Sonnen- und Windenergie schafft, deren Skalierung die Wasserstoffproduktionskosten noch weiter senken könnte. Der Chefstratege für Nachhaltigkeit bei BNP Paribas Asset Management, Mark Lewis, hat gegenüber CNBC erklärt, dass die Entwicklung grüner Energie die größten Investitionsmöglichkeiten für erneuerbare Energien schaffen wird und nicht für die Wasserstoffinfrastruktur, wie wir vielleicht versucht sein könnten, zu denken. Zahlreiche globale Energieschwergewichte, darunter BP, Siemens Energy, Repsol und Orsted, haben ihre Strategien für grünen Wasserstoff bereits dargelegt. Die in den USA ansässige Plug Power (Nasdaq: PLUG) hat mit Apex Clean Energy eine Vereinbarung über die Entwicklung eines grünen Wasserstoffnetzes mit Windkraft getroffen, das die Chance bietet, "sehr kostengünstige" erneuerbare Energie zu erschließen und den Übergang zu sauberer Energie zu beschleunigen. Plug hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2024 mehr als 50% seines Wasserstoffvorrats aus erneuerbaren Ressourcen zu erzeugen.

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