Warner Bros. Discovery: Aktie steigt nach neuem Paramount-Übernahmeangebot
Paramount will 32 Dollar je Aktie bieten – und damit Netflix im Bieterstreit um Warner Bros. Discovery übertrumpfen.

Die Aktie von Warner Bros. Discovery (Nasdaq: WBD) legte am Montag um 1,5 Prozent zu. Auslöser war ein Bericht des Branchenmagazins Variety, wonach Paramount ein überarbeitetes Übernahmeangebot in Höhe von 32 US-Dollar je Aktie vorbereitet. Das wäre eine Verbesserung gegenüber dem vorherigen Gebot von 30 Dollar pro Aktie.
Hinter dem Angebot steht David Ellisons Paramount Skydance. Das Unternehmen steht am Montag vor einer entscheidenden Frist: Es muss sein finales und bestes Gebot für Warner Bros. Discovery einreichen. Dabei konkurriert Paramount direkt mit Netflix, das ebenfalls Interesse an dem Medienkonzern angemeldet hat.
Siebentägiges Zeitfenster für Verhandlungen
Der Verwaltungsrat von Warner Bros. Discovery hatte zuvor ein siebentägiges Verhandlungsfenster genehmigt – explizit, um Paramount die Möglichkeit zu geben, ein verbessertes Angebot vorzulegen. Dieses Zeitfenster endet am 23. Februar um 23:59 Uhr Ortszeit New York. Beide Unternehmen arbeiteten laut Berichten über das vergangene Wochenende intensiv an den Konditionen.
Paramount selbst lehnte gegenüber Variety eine Stellungnahme zu den nächsten Schritten ab. Die Verhandlungslage bleibt damit offen. Für Anleger bedeutet das erhöhte Unsicherheit, aber auch spekulative Fantasie.
Warner Bros. Discovery ist einer der größten Medienkonzerne der Welt und betreibt Marken wie HBO, CNN und das DC-Filmuniversum. Ein möglicher Zusammenschluss mit Paramount würde die Medienlandschaft in Hollywood grundlegend verändern und einen ernsthaften Gegenpol zu Streaming-Gigant Netflix schaffen.
