InMode-Aktie bricht ein: Übernahmeprozess offiziell beendet
Das Medizintechnikunternehmen InMode hat seinen Übernahmeprozess eingestellt – keine der eingegangenen Offerten war akzeptabel.

Die Aktie von InMode Ltd. (Nasdaq: INMD) ist am Montag im vorbörslichen Handel um 4,7 Prozent gefallen. Auslöser war die Ankündigung des israelischen Medizintechnikunternehmens, einen potenziellen Übernahmeprozess ohne Ergebnis zu beenden.
Der unabhängige Transaktionsausschuss des Unternehmens kam nach eingehender Prüfung zu dem Schluss, dass keines der eingegangenen finalen Angebote angemessen sei. Die vorliegenden Offerten lägen nicht im besten Interesse des Unternehmens und seiner Aktionäre, hieß es in der offiziellen Mitteilung.
Für die Bewertung der Übernahmeangebote hatte der Ausschuss externe Finanz- und Rechtsberater hinzugezogen. Eine umfassende Due-Diligence-Prüfung der eingereichten Vorschläge wurde durchgeführt, bevor die endgültige Entscheidung getroffen wurde.
Fokus auf langfristigen Shareholder Value
InMode betonte, die eigene Geschäfts- und Wachstumsstrategie sowie die Kapitalallokationsstrategie weiter zu überprüfen. Das erklärte Ziel bleibt dabei die Steigerung des langfristigen Shareholder Value – also des nachhaltigen Mehrwerts für die Aktionäre.
Weitere Informationen zu dem eingestellten Übernahmeprozess will InMode nicht veröffentlichen, sofern keine gesetzliche Pflicht zur Offenlegung besteht. Für Anleger bedeutet dies, dass vorerst keine neuen Entwicklungen in dieser Angelegenheit zu erwarten sind.
InMode ist auf minimalinvasive medizinische Technologien spezialisiert und an der US-Technologiebörse NASDAQ gelistet. Der Kursrückgang vom Montag spiegelt die Enttäuschung vieler Investoren wider, die auf eine lukrative Übernahmeprämie gehofft hatten.
