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Wall Street startet schwächer nach überraschend starken Erzeugerpreisdaten

Höhere Erzeugerpreise im Februar dämpfen Zinssenkungshoffnungen – Anleger preisen Fed-Lockerung für 2025 aus.

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Wall Street startet schwächer nach überraschend starken Erzeugerpreisdaten

Die Wall Street ist am Mittwoch mit deutlichen Verlusten in den Handelstag gestartet. Auslöser waren unerwartet stark gestiegene Erzeugerpreise im Februar, die Anleger dazu veranlassten, Erwartungen an eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank Federal Reserve aufzugeben.

Der Dow Jones Industrial Average verlor zur Eröffnung 79,3 Punkte oder 0,17% und notierte bei 46.913,93 Zählern. Der breiter gefasste S&P 500 gab um 18,9 Punkte oder 0,28% auf 6.697,16 Punkte nach, während der technologielastige Nasdaq Composite um 57,6 Punkte oder 0,26% auf 22.421,96 Zähler fiel.

Die Erzeugerpreise gelten als Frühindikator für die allgemeine Preisentwicklung. Steigen sie stärker als erwartet, deutet das auf anhaltenden Inflationsdruck hin – ein Signal, das die Fed zu einer restriktiveren Geldpolitik veranlassen könnte.

Fed-Sitzung im Fokus der Märkte

Die Daten kommen zu einem besonders sensiblen Zeitpunkt: Die Federal Reserve trifft sich in dieser Woche zur nächsten Zinssitzung. Marktteilnehmer beobachten die Kommunikation der Notenbank genau, nachdem zuletzt auch die Verbraucherpreise hartnäckig erhöht geblieben waren. Eine Zinssenkung in naher Zukunft gilt damit als zunehmend unwahrscheinlich.

Auch der Goldpreis weitete seine Verluste aus, da die wachsende Zinsunsicherheit das Edelmetall belastet. Gleichzeitig erholten sich die Ölpreise: Brent-Rohöl machte frühere Verluste wett, da Sorgen über mögliche kriegsbedingte Lieferausfälle aus dem Iran die Notierungen stützten.

Den geopolitischen Hintergrund verschärft der anhaltende Nahost-Konflikt zusätzlich. Die Schweizer Großbank UBS warnte, dass weltweite Aktienmärkte bei einer weiteren Eskalation des Konflikts um bis zu 30% einbrechen könnten. Ein KI-ausgewählter Wert aus dem Bereich Energieinfrastruktur konnte dagegen von der Lage profitieren und legte bislang mehr als 31% zu.

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