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Schweiz senkt Wachstumsprognose 2026 wegen Nahostkonflikt auf 1%

Die Schweizer Regierung revidiert ihre Wirtschaftsprognose nach unten – steigende Ölpreise und geopolitische Unsicherheiten belasten den Ausblick.

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Schweiz senkt Wachstumsprognose 2026 wegen Nahostkonflikt auf 1%

Die Schweizer Regierung hat ihre Wachstumsprognose für das Jahr 2026 auf 1,0% gesenkt. Im Dezember hatte sie noch ein BIP-Wachstum von 1,1% erwartet. Als Hauptgrund nennt Bern die Unsicherheiten rund um den Nahostkonflikt und die damit verbundenen höheren Energiepreise.

Eine Expertengruppe des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) verwies ausdrücklich auf die erheblichen wirtschaftlichen Folgen des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten. Gestiegene Ölpreise zwingen die Experten zudem, ihre Inflationsprognose für 2026 deutlich anzuheben. Die erwartete Teuerungsrate verdoppelt sich damit von 0,2% auf nun 0,4%.

Die Wachstumserwartung für das Jahr 2027 bleibt hingegen unverändert bei 1,7%. Die Regierung signalisiert damit, dass sie die aktuellen Belastungen als vorübergehend einschätzt.

Schwächerer Privatkonsum erwartet

Neben den Energiepreisen rechnet die SECO-Expertengruppe auch mit einem etwas schwächeren Privatkonsum in der Schweiz. Höhere Lebenshaltungskosten durch gestiegene Energiepreise dürften die Kaufkraft der Haushalte belasten. Dies ist ein bekanntes Muster aus früheren geopolitischen Krisen, das auch andere europäische Volkswirtschaften trifft.

Für deutsche Anleger und Unternehmen mit Schweiz-Engagement ist die Revision ein Signal zur Vorsicht. Die Schweizer Wirtschaft gilt als eng mit dem deutschen Exportsektor verflochten. Eine nachlassende Binnennachfrage in der Eidgenossenschaft kann daher auch Auswirkungen auf deutsche Lieferanten und Handelspartner haben.

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