Wall-Street-Futures geben nach US-Inflationsdaten leicht nach
Die Februar-Verbraucherpreise entsprachen den Erwartungen – dennoch zeigten sich US-Futures im Minus.

Die US-Aktienmärkte starteten am Mittwoch mit leichten Verlusten in den Handel. Anleger reagierten auf die frischen Inflationsdaten des amerikanischen Arbeitsministeriums für den Monat Februar, die zwar im Rahmen der Prognosen lagen, aber keine positiven Impulse lieferten.
Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Februar auf Monatsbasis um 0,3 Prozent – exakt wie von Ökonomen erwartet. Im Jahresvergleich lag die Teuerungsrate bei 2,4 Prozent, ebenfalls deckungsgleich mit den Schätzungen. Auch die Kernrate, die volatile Energie- und Lebensmittelpreise ausklammert, erfüllte die Erwartungen: plus 0,2 Prozent zum Vormonat und plus 2,5 Prozent zum Vorjahr.
Trotz der planmäßigen Datenlage zeigten sich die Futures-Märkte unter Druck. Neben den Inflationszahlen beschäftigte Anleger vor allem der geldpolitische Ausblick der US-Notenbank Federal Reserve. Investoren wägen ab, ob die Fed angesichts der anhaltend erhöhten Kerninflation ihren Zinssenkungskurs fortsetzen kann.
Alle drei Leitindizes im Minus
Um 8:35 Uhr Ortszeit (ET) notierten die wichtigsten US-Index-Futures allesamt im negativen Bereich:
- Dow Jones E-Minis: minus 143 Punkte bzw. minus 0,3 Prozent
- S&P 500 E-Minis: minus 10,5 Punkte bzw. minus 0,15 Prozent
- Nasdaq 100 E-Minis: minus 31,75 Punkte bzw. minus 0,13 Prozent
Für deutsche Anleger mit US-Engagements ist die Entwicklung relevant, da die Geldpolitik der Fed maßgeblich die globalen Kapitalmärkte beeinflusst. Bleibt die Inflation hartnäckig, könnte die Notenbank Zinssenkungen weiter hinauszögern – was Wachstumsaktien und den Technologiesektor besonders belasten würde.
