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USA gründen Rohstoff-Allianz gegen Chinas Marktdominanz bei kritischen Mineralien

Washington plant Handelsbündnis mit Referenzpreisen, um heimische Produzenten vor chinesischem Dumping zu schützen.

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USA gründen Rohstoff-Allianz gegen Chinas Marktdominanz bei kritischen Mineralien

Die USA planen die Gründung eines internationalen Handelsbündnisses für kritische Rohstoffe, um die Marktdominanz Chinas bei strategisch wichtigen Mineralien zu brechen. US-Vizepräsident J.D. Vance kündigte bei einem Treffen mit ausländischen Ministern in Washington die Einführung von Referenzpreisen für kritische Mineralien in allen Produktionsstufen an.

"Wir wollen das Problem beseitigen, dass Menschen unsere Märkte mit billigen kritischen Mineralien überschwemmen, um unsere heimischen Hersteller zu unterbieten", erklärte Vance, ohne China explizit zu nennen. Für Mitglieder der geplanten Präferenzzone sollen diese Referenzpreise als Schutzschild gegen Preisdumping dienen.

China kontrolliert derzeit große Teile der weltweiten Verarbeitung strategisch wichtiger Mineralien. Die Volksrepublik hat diese Position in der Vergangenheit wiederholt als geoökonomischen Hebel eingesetzt. Durch zeitweise Exportdrosselungen, Preismanipulationen und gezielte Marktinterventionen erschwerte Peking anderen Ländern die Diversifizierung ihrer Bezugsquellen.

Strategische Bedeutung für Schlüsselindustrien

Betroffen sind vor allem Mineralien, die für die Produktion von Halbleitern, Elektrofahrzeugen und hochentwickelten Waffensystemen unverzichtbar sind. Die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten gilt in Washington als strategisches Sicherheitsrisiko. Mit dem geplanten Handelsbündnis wollen die USA die Versorgungssicherheit bei diesen kritischen Rohstoffen verbessern.

Die Initiative reiht sich ein in eine Serie von Maßnahmen der US-Regierung, die Abhängigkeit von China in strategischen Bereichen zu reduzieren. Experten erwarten, dass die Festlegung von Referenzpreisen zu höheren Kosten für Endprodukte führen könnte, dies aber als notwendiger Preis für mehr Versorgungssicherheit gesehen wird.

Für europäische Unternehmen und Investoren könnte das Bündnis neue Chancen eröffnen, gleichzeitig aber auch Anpassungen in den Lieferketten erforderlich machen. Details zur konkreten Ausgestaltung der Präferenzzone und der Höhe der Referenzpreise wurden noch nicht bekannt gegeben.

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