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US-Schuldenstreit belastet Finanzmärkte - DAX und Dow Jones unter Druck

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US-Schuldenstreit belastet Finanzmärkte - DAX und Dow Jones unter Druck

Die Unsicherheit im US-Schuldenstreit belastet die Finanzmärkte, während die Zeit für eine Einigung langsam abläuft. Sowohl der DAX als auch der Dow Jones stehen unter Druck und verzeichnen deutliche Verluste. Der Schuldenstreit in den USA bleibt ungelöst und die Märkte reagieren zunehmend nervös. Sollte es nicht zu einer Erhöhung der Schuldenobergrenze kommen, droht ein Zahlungsausfall der US-Regierung ab Anfang Juni. Die Verhandlungen zwischen Präsident Joe Biden und dem Verhandlungsführer der Republikaner Kevin McCarthy haben bisher keine Ergebnisse erbracht.

Die Sitzungsprotokolle der amerikanischen Notenbank Federal Reserve zeigen, dass die Währungshüter dazu neigen, nach einer Serie von Zinserhöhungen eine Pause einzulegen. Die Führungsmitglieder der Zentralbank sind sich einig, dass weitere Zinserhöhungen möglicherweise nicht mehr notwendig sind. Einige Teilnehmer halten sogar die zuletzt beschlossene Anhebung für möglicherweise die letzte. Andere betonen jedoch, dass die Notenbank angesichts der hartnäckigen Inflation ihre Optionen offen halten muss.

Der deutsche Leitindex DAX verzeichnet den dritten Tag in Folge Verluste, nachdem er letzte Woche einen Rekordstand erreicht hatte. Die Verunsicherung unter den Anlegern ist groß, da Republikaner und Demokraten keine Einigung im Schuldenstreit erzielen können. Die deutsche Wirtschaftsstimmung hat sich im Mai eingetrübt, wie das ifo-Geschäftsklima zeigt. Unternehmen bewerten sowohl die aktuelle Lage als auch die künftigen Geschäfte schlechter als im Vormonat. Besonders in der Industrie und im Bauwesen hat sich das Geschäftsklima verschlechtert.

Auch am Devisenmarkt herrscht gespannte Erwartung. Die europäische Gemeinschaftswährung notiert leicht tiefer bei 1,0755 Dollar. Im Rohölmarkt steigen die Preise aufgrund eines überraschenden Rückgangs der US-Lagerbestände. Saudi-Arabien hat erneut vor Spekulationen auf weiter fallende Ölpreise gewarnt.

Die britische Wettbewerbsaufsicht CMA verdächtigt die Deutsche Bank und andere Geldhäuser, Wettbewerbsregeln bei Geschäften mit Staatsanleihen missachtet zu haben. Händler sollen sensible Informationen ausgetauscht haben. Es ist jedoch noch unklar, ob Gesetzesverstöße vorliegen. Die CMA prüft derzeit die Stellungnahmen der betroffenen Institute.

Mercedes-Benz hat einen langfristigen Vertrag mit dem Energieparkentwickler UKA über ein Windenergie-Projekt in Papenburg abgeschlossen. Damit will der Autobauer rund 20 Prozent seines Strombedarfs in Deutschland decken. Die Lust der Verbraucher auf Konzerte und Veranstaltungen hat dem Ticketverkäufer und Veranstalter aus dem MDAX einen Gewinnschub gegeben. Das Unternehmen erwartet ein stabiles Ergebnis für 2023.

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