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US-Inflation im Februar gestiegen – Märzdaten im Fokus

Der PCE-Preisindex legte im Februar um 0,4% zu – nun richten sich alle Augen auf die Märzdaten.

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US-Inflation im Februar gestiegen – Märzdaten im Fokus

Der Preisindex für persönliche Konsumausgaben (PCE) ist im Februar 2026 um 0,4% gegenüber dem Vormonat gestiegen. Das teilte das US-Handelsministerium mit. Im Januar hatte der Anstieg noch bei 0,3% gelegen – der Inflationsdruck hat sich damit leicht verstärkt.

Auch der sogenannte Kern-PCE, der Nahrungsmittel und Energie ausschließt, legte im Februar um 0,4% gegenüber dem Vormonat zu. Dieser Wert gilt als besonders wichtiger Indikator für die US-Notenbank Federal Reserve, da er kurzfristige Preisschwankungen bei volatilen Gütern herausfiltert und ein klareres Bild der zugrundeliegenden Inflationsdynamik liefert.

Blick auf die kommenden Märzdaten

Die erste bedeutende Inflationsveröffentlichung seit Beginn des Iran-Krieges wird für Freitag erwartet. Das US-Arbeitsministerium legt dann den Verbraucherpreisindex (CPI) für den Monat März vor. Dieser Bericht dürfte an den Finanzmärkten besonders aufmerksam verfolgt werden, da er erstmals Aufschluss über mögliche Auswirkungen des Konflikts auf das Preisniveau geben könnte.

Von dem Wall Street Journal befragte Ökonomen rechnen mit einem deutlichen Anstieg: Der CPI soll demnach im März um 0,9% gegenüber dem Vormonat zulegen und im Jahresvergleich um 3,3% steigen. Das wäre der stärkste jährliche Anstieg seit Mai 2024 und würde die Inflationssorgen in den USA erheblich verschärfen.

Schwache Konsumausgaben zu Jahresbeginn

Neben den Inflationsdaten lieferten weitere am Donnerstag veröffentlichte Zahlen ein trübes Bild der US-Konsumstimmung. Die inflationsbereinigten Konsumausgaben stiegen im Februar gegenüber dem Vormonat lediglich um 0,1% – nach einer Stagnation im Januar, wie das Handelsministerium berichtete.

Für deutsche Anleger und Beobachter sind diese Daten aus mehreren Gründen relevant. Die US-Inflationsentwicklung beeinflusst die Zinspolitik der Federal Reserve, was wiederum globale Kapitalflüsse, Wechselkurse und damit auch europäische Märkte bewegt. Ein anhaltend hoher Inflationsdruck in den USA könnte die Erwartungen an baldige Zinssenkungen dämpfen und die Risikobereitschaft an den Börsen weltweit belasten.

Die Kombination aus steigenden Preisen und schwacher Kaufkraft der Verbraucher – also eine Art Stagflationsdruck – bleibt damit ein zentrales Thema für die Märkte in den kommenden Wochen. Der Freitags-CPI-Bericht wird zeigen, ob sich dieser Trend im März weiter verfestigt hat.

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