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US-Finanzminister Bessent drängt auf schnelle Krypto-Regulierung im Kongress

Clarity Act soll noch im Frühjahr verabschiedet werden und dem volatilen Markt Sicherheit geben.

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US-Finanzminister Bessent drängt auf schnelle Krypto-Regulierung im Kongress

US-Finanzminister Scott Bessent hat den Kongress aufgefordert, noch vor dem Sommer ein umfassendes Regulierungsgesetz für digitale Vermögenswerte zu verabschieden. In einem Interview mit dem Nachrichtensender CNBC betonte Bessent am Freitag die Dringlichkeit der Gesetzgebung, insbesondere angesichts der jüngsten Turbulenzen am Kryptomarkt.

Der sogenannte "Clarity Act" würde erstmals bundesweit einheitliche Regeln für Kryptowährungen und digitale Assets schaffen. "Das Gesetz würde dem Markt in Zeiten hoher Volatilität große Sicherheit geben", erklärte Bessent. Die klaren Rahmenbedingungen sollen sowohl Investoren als auch Unternehmen im Kryptosektor Rechtssicherheit bieten.

Der Zeitdruck für die Verabschiedung hat politische Gründe: Bessent warnte, dass die derzeit bestehende parteiübergreifende Koalition im Repräsentantenhaus gefährdet sein könnte, sollten die Demokraten bei den Kongresswahlen im November die Mehrheit zurückgewinnen. Dies würde die Chancen für eine Verabschiedung deutlich verschlechtern.

Widerstand aus der Krypto-Branche

Interessanterweise kommt nicht nur Unterstützung aus der Branche: Laut Bessent haben einige Kryptowährungsunternehmen versucht, die Gesetzgebung zu blockieren. Die Gründe für diesen Widerstand nannte der Finanzminister nicht explizit, jedoch dürften strengere Regulierungen für manche Marktteilnehmer Geschäftsmodelle erschweren.

Trotz des Widerstands einzelner Akteure setzt die Trump-Administration auf eine zügige Verabschiedung. Präsident Donald Trump hatte bereits im Wahlkampf angekündigt, die USA zum globalen Zentrum für Kryptowährungen machen zu wollen. Der Clarity Act wäre ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Die geplante Regulierung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Kryptomarkt erhebliche Schwankungen erlebt. Klare gesetzliche Rahmenbedingungen könnten institutionellen Investoren den Einstieg erleichtern und dem Markt mehr Stabilität verleihen. Für deutsche Anleger, die in US-basierte Krypto-Assets investiert sind, würde das Gesetz ebenfalls mehr Rechtssicherheit bedeuten.

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