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US-Börse: Immobilienpreise, Hypothekenzinsen und Alaska Air im Fokus

Steigende US-Renditen und schwache Bauwerte prägen den Ausblick auf den nächsten Handelstag an der Wall Street.

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US-Börse: Immobilienpreise, Hypothekenzinsen und Alaska Air im Fokus

Die US-Staatsanleiherenditen sind erneut gestiegen, und dieser Anstieg der Renditen hat die Aufmerksamkeit der Marktbeobachter auf sich gezogen. Der tägliche Newsletter „Stocks @ Night" von CNBC, der nach Börsenschluss erscheint, gibt einen ersten Blick auf den nächsten Handelstag sowie einen Rückblick auf den aktuellen Tag. Im Mittelpunkt stehen dabei die Produzenten von CNBC TV und die Frage, worauf sie achten, während die Renditen der US-Staatsanleihen weiter klettern.

Für den kommenden Handelstag steht eine Reihe von Terminen und Unternehmensentwicklungen auf dem Radar. Besonders im Fokus: die S&P-Case-Shiller-Immobilienpreisindizes. Die Daten zum Wohnimmobilienverkauf werden um 9 Uhr ET in der Sendung „Squawk on the Street" veröffentlicht. Für deutsche Anleger bedeutet die Zeitangabe eine Veröffentlichung um 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit, also mitten im europäischen Handelstag.

Schwache Kursentwicklung bei US-Bauwerten

Die Kursentwicklung der großen US-Hausbauunternehmen zeigt deutlich, wie stark die Branche unter Druck steht. Lennar liegt 37 Prozent unter seinem Hoch vom Dezember. KB Home notiert 29 Prozent unter dem Hoch vom Februar. Hovnanian ist 24 Prozent unter dem Hoch vom Juni. DR Horton liegt 21 Prozent unter dem Hoch vom Oktober. Pulte ist 18 Prozent unter dem Hoch vom Februar.

Ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Branche ist das Zinsniveau. Derzeit liegt die Zinsrate für zinsfixierte Hypotheken mit einer Laufzeit von 30 Jahren im Bereich von 7,5 Prozent. Diese Höhe verteuert die Finanzierung von Wohneigentum erheblich und dämpft die Nachfrage nach Neubauten. Die CNBC-Immobilienreporterin Diana Olick wird zudem über den Rekordhochstand bei der Eigenkapitalquote von Wohneigentümern berichten.

Auch PulteGroup steht im Fokus. Die Aktie des Unternehmens wird in einem „3-Monats-Berg" betrachtet, also der Kursentwicklung der vergangenen drei Monate. Für Anleger ist dies ein wichtiger Indikator, um die relative Stärke oder Schwäche innerhalb des Sektors einzuordnen.

Carnival und CarMax mit gegensätzlicher Entwicklung

Ein Blick auf weitere Einzelwerte zeigt ein gemischtes Bild. In den vergangenen drei Monaten ist die Aktie von Carnival um etwa 24 Prozent gefallen. Die Aktie liegt 35 Prozent unter ihrem Hoch vom Februar. Ganz anders die Entwicklung bei CarMax: Die Aktie hat in den letzten drei Monaten 7 Prozent gewonnen. Allerdings notiert sie weiterhin 13 Prozent unter ihrem Hoch vom August.

Diese Gegenüberstellung verdeutlicht, wie unterschiedlich sich einzelne Branchen und Unternehmen derzeit entwickeln. Während der Freizeit- und Kreuzfahrtsektor unter Druck steht, konnte der Gebrauchtwagenhändler CarMax zuletzt Boden gutmachen – wenn auch von einem niedrigeren Niveau aus.

Alaska Air im Fokus: Neue Wachstumsstrategie

Ein weiterer Schwerpunkt des kommenden Handelstags ist Alaska Air. Der CNBC-Reporter Phil LeBeau berichtet über die neue Wachstumsstrategie des Unternehmens. CEO Ben Minicucci wird in der Stunde um 10 Uhr ET live mit Phil LeBeau sprechen. Für deutsche Anleger entspricht dies 16 Uhr mitteleuropäischer Zeit.

Die Aktie von Alaska Air liegt 35 Prozent unter ihrem Hoch vom Februar. Die Vorstellung der neuen Wachstumsstrategie könnte daher für Bewegung bei der Aktie sorgen, insbesondere wenn der CEO konkrete Pläne und Ziele präsentiert.

Was das für Anleger bedeutet

Für deutsche Privatanleger, die in US-Aktien investiert sind oder ein Investment in Betracht ziehen, liefert der Ausblick mehrere wichtige Signale. Der erneute Anstieg der US-Staatsanleiherenditen bleibt ein zentraler Treiber für die Marktstimmung. Höhere Renditen erhöhen die Attraktivität von Anleihen gegenüber Aktien und belasten insbesondere wachstumsorientierte und zinssensitive Sektoren wie den Wohnungsbau.

Die Immobilienpreisdaten am Morgen sowie die Aussagen des Alaska-Air-CEOs am Vormittag dürften die wichtigsten Impulse für den Handelstag liefern. Anleger sollten die genannten Kursniveaus im Verhältnis zu den jeweiligen Jahreshochs im Blick behalten, da sie Aufschluss über die relative Stärke der einzelnen Werte geben.

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