Universal Music schließt KI-Deal mit NetEase Cloud Music
Universal Music Group (UMG) hat einen mehrjährigen Lizenzvertrag mit der chinesischen Streaming-Plattform NetEase Cloud Music unterzeichnet. Die Vereinbarung enthält erstmals spezielle KI-Schutzklauseln für Künstler wie Taylor Swift.

Universal Music Group (UMG), das Label von Weltstars wie Taylor Swift, hat seine Partnerschaft mit der chinesischen Streaming-Plattform NetEase Cloud Music ausgeweitet. Der mehrjährige Lizenzvertrag ermöglicht es Millionen chinesischer Musikfans, auf den umfangreichen Katalog von UMG-Künstlern zuzugreifen.
KI-Schutz für Künstler im Fokus
Besonders hervorzuheben ist, dass die Vereinbarung spezielle Bestimmungen zum Schutz vor missbräuchlicher Nutzung Künstlicher Intelligenz enthält. Laut gemeinsamer Erklärung beider Unternehmen reflektieren diese Konditionen ein "gemeinsames Engagement für verantwortungsbewusste KI-Praktiken, welche die Musik und die von UMG vertretenen Künstler unterstützen und schützen". Diese Klauseln gewinnen zunehmend an Bedeutung, da KI-generierte Musik und Deepfakes die Branche vor neue Herausforderungen stellen.
Zweite Partnerschaft seit 2020
Die beiden Musikunternehmen hatten bereits 2020 eine ähnliche Vereinbarung geschlossen. Die finanziellen Details des aktuellen Deals wurden von beiden Seiten nicht offengelegt. "Wir freuen uns sehr, unsere Partnerschaft mit NetEase Cloud Music auszubauen, um chinesischen Musikfans das unvergleichliche Künstleraufgebot und den Musikkatalog von UMG noch besser zugänglich zu machen", erklärte Timothy Xu, CEO von Universal Music Greater China.
Bedeutung für den chinesischen Markt
NetEase Cloud Music gehört zu den führenden Streaming-Plattformen in China und konkurriert dort mit Anbietern wie Tencent Music. Für Universal Music bedeutet die Partnerschaft den Zugang zu einem der weltweit größten Musikmärkte. Künstler wie Taylor Swift, die zu den erfolgreichsten Musikern weltweit zählt, können so ihre Reichweite in Asien weiter ausbauen.
Die Integration von KI-Schutzklauseln in Lizenzverträge könnte künftig zum Industriestandard werden, da Plattenfirmen und Künstler zunehmend Wert auf den Schutz ihrer Rechte im digitalen Zeitalter legen.
