ANZEIGE

SoftBank investiert wieder: Indisches KI-Startup Emergent erhält 70 Millionen Dollar

Das indische KI-Startup Emergent hat in einer Series-B-Runde 70 Millionen Dollar eingesammelt. Angeführt wird die Finanzierung von SoftBank und Khosla Ventures – SoftBanks erste Neuinvestition in Indien seit über drei Jahren.

•• 2 Min
SoftBank investiert wieder: Indisches KI-Startup Emergent erhält 70 Millionen Dollar

Das indische KI-Startup Emergent hat in einer Series-B-Finanzierungsrunde 70 Millionen Dollar eingesammelt. Die Runde wird von SoftBank und Khosla Ventures angeführt, wobei sich auch die Bestandsinvestoren Prosus, Lightspeed Venture Partners, Together Fund und Y Combinator beteiligten. Für SoftBank markiert dies die erste Neuinvestition in ein indisches Startup seit über drei Jahren – zuletzt hatte sich der japanische Technologieinvestor hauptsächlich auf Folgerunden konzentriert.

Rasantes Wachstum in nur sieben Monaten

Die Series-B-Runde erfolgt nur vier Monate nach der 23-Millionen-Dollar-Series-A-Finanzierung, die von Lightspeed Venture Partners und Prosus angeführt wurde. Zusätzlich erhielt das Unternehmen im Dezember Mittel vom Google AI Futures Fund. Die genaue Bewertung, zu der die aktuelle Runde durchgeführt wurde, gab Emergent nicht bekannt.

Die Wachstumszahlen des Startups sind beeindruckend: Innerhalb von nur sieben Monaten nach Markteinführung verzeichnet Emergent über 5 Millionen Nutzer und einen jährlich wiederkehrenden Umsatz (ARR) von 50 Millionen Dollar. "Emergent steht am Anfang der Gestaltung, wie Software im nächsten Jahrzehnt erstellt und monetarisiert wird", kommentierte Vinod Khosla, Gründer von Khosla Ventures.

Expansion der Entwicklerteams geplant

Mukund Jha, Mitbegründer und CEO von Emergent, kündigte an, die frischen Mittel für den Ausbau der Forschungs- und Entwicklungsteams in San Francisco und Bengaluru zu verwenden. Jha, der zuvor das inzwischen aufgelöste Quick-Commerce-Unternehmen Dunzo gegründet hatte, betonte: "Ein Großteil der Investitionen wird in den Aufbau und die Weiterentwicklung unserer Produkte sowie in die Vertiefung unserer Forschung im Bereich der Codierungs-Agenten fließen."

Demokratisierung der Softwareentwicklung

Das Startup richtet sich an Personen, die App-basierte Geschäftsmodelle aufbauen möchten. Jha sieht in der "Demokratisierung der Softwareentwicklung" einen "massiven Trend" für die kommenden Jahre. Die Plattform ermöglicht es auch Nutzern ohne tiefgreifende Programmierkenntnisse, Softwarelösungen zu entwickeln.

Die Beteiligung namhafter Investoren wie SoftBank und Khosla Ventures unterstreicht das Vertrauen in das Geschäftsmodell und die Technologie von Emergent. Für den indischen KI-Markt könnte dies ein wichtiges Signal sein, nachdem SoftBank sich zuletzt aus Neuinvestitionen in der Region zurückgezogen hatte.

EmergentSoftbankKhosla VenturesKi-StartupSeries-B-FinanzierungIndienProsusLightspeedSoftwareentwicklungARR

Meistgelesene News

  1. Mercedes-Benz: Neue Regeln für mobiles Arbeiten stehen kurz bevor
  2. Volvo Cars kämpft mit EX60-Produktionsziel und Batterieplänen
  3. SpaceX-Aktie: Kann eine 5.000-Dollar-Investition zum Millionär machen?
  4. Ölpreise fallen: Asien importiert Höchstmenge Rohöl seit Iran-Krieg
  5. Ölpreis stabilisiert sich: USA und Iran prüfen gestaffelten Hormus-Deal

Disclaimer