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Trump setzt Iran Ultimatum: Dienstag-Frist ist endgültig

US-Präsident Trump warnt den Iran vor massiven Angriffen auf Infrastruktur, sollte bis Dienstagabend kein Atomabkommen zustande kommen.

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Trump setzt Iran Ultimatum: Dienstag-Frist ist endgültig

US-Präsident Donald Trump hat am Montag klargestellt, dass die von ihm gesetzte Frist für ein Abkommen mit dem Iran am Dienstag endgültig ist und voraussichtlich nicht verlängert wird. Trump bezeichnete einen iranischen Friedensvorschlag zwar als bedeutend, aber als nicht ausreichend. Sollte bis Dienstagabend keine Einigung erzielt werden, drohte er mit umfassenden US-Militärangriffen auf iranische Infrastruktur.

„Sie haben einen Vorschlag gemacht, und es ist ein bedeutender Vorschlag. Es ist ein wichtiger Schritt. Aber er reicht nicht aus", sagte Trump vor Journalisten während einer Osterveranstaltung für Kinder auf dem Südrasen des Weißen Hauses. Der US-Präsident gab sich dabei unnachgiebig und ließ keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit.

Keine weitere Fristverlängerung geplant

Trump hatte seine ursprüngliche Frist bereits einmal verlängert, zeigte sich nun aber nicht bereit, dies erneut zu tun. „Höchst unwahrscheinlich. Sie hatten genug Zeit. Tatsächlich baten sie um sieben Tage. Ich sagte, ich gebe euch zehn. Aber nach Ablauf der zehn Tage wird die Hölle losbrechen, wenn ihr bis dahin kein Ergebnis vorweist", so Trump wörtlich. Der fünf Wochen andauernde Konflikt könne schnell beendet werden, wenn der Iran tue, „was er tun muss".

Kritiker hatten Trump gewarnt, dass Angriffe auf zivile Kraftwerke Kriegsverbrechen darstellen würden. Trump wies dieses Argument am Montag entschieden zurück: „Ich mache mir darüber keine Sorgen. Wissen Sie, was ein Kriegsverbrechen ist? Der Besitz einer Atomwaffe." Diese Aussage dürfte international für erhebliche Diskussionen sorgen, da sie die völkerrechtliche Debatte rund um den Konflikt weiter anheizt.

Indirekte Verhandlungen über Pakistan

Im Hintergrund laufen intensive diplomatische Bemühungen. Trumps hochrangige Berater verhandeln indirekt über Pakistan mit dem Iran, um ein Abkommen zu erzielen. Kern der Forderungen: Der Iran soll auf Atomwaffen verzichten und die Straße von Hormus wieder öffnen – einen strategisch wichtigen Seeweg, über den ein erheblicher Teil des globalen Öltransports abgewickelt wird.

Der Iran erklärte seinerseits, ein dauerhaftes Ende des Krieges anzustreben und nicht nur einen vorübergehenden Waffenstillstand. Trump äußerte sich dabei überraschend positiv über das aktuelle iranische Verhandlungsteam. Es scheine, als sei dieses Team „nicht so radikalisiert" wie andere, die bei Luftangriffen getötet wurden. „Wir glauben, dass sie tatsächlich klüger sind", sagte er.

Trumps Blick auf iranisches Öl

Trump ließ zudem eine weitreichende persönliche Einschätzung fallen: Wenn es nach ihm ginge, würden die Vereinigten Staaten die Kontrolle über das iranische Öl übernehmen. Er räumte jedoch selbst ein, dass das amerikanische Volk einen solchen Schritt wahrscheinlich nicht verstehen würde. Diese Aussage unterstreicht, wie weitreichend Trumps geopolitische Ambitionen im Umgang mit dem Iran sind – und wie komplex die Verhandlungslage für beide Seiten bleibt.

Für deutsche Anleger und Märkte ist die Entwicklung rund um den Iran-Konflikt von besonderer Bedeutung: Die Straße von Hormus ist eine Schlüsselroute für den globalen Energiehandel. Eine Eskalation könnte die Ölpreise erheblich beeinflussen und damit auch europäische Energiemärkte und Unternehmen treffen.

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