Trump-Regierung revolutioniert US-Finanzregulierung: Krypto und Begnadigungen
Die zweite Amtszeit der Trump-Administration verändert die amerikanische Finanz- und Regulierungslandschaft grundlegend.

Die Trump-Regierung setzt seit Beginn ihrer zweiten Amtszeit auf eine radikale Abkehr von der Biden-Ära. Zwei Entwicklungen prägen dabei das neue Bild: der aggressive Einsatz präsidialer Begnadigungen und eine tiefgreifende Öffnung des Bankensystems für Kryptowährungsunternehmen. Für Anleger und Marktteilnehmer weltweit entstehen dadurch völlig neue Rahmenbedingungen.
Ein besonders symbolträchtiger Fall ist die Rehabilitierung von Trevor Milton, dem 43-jährigen Gründer des Wasserstoff-Lkw-Herstellers Nikola. Milton war 2022 wegen Anlegerbetrugs verurteilt worden – er hatte Investoren systematisch über die Technologie seines Unternehmens getäuscht. Das Strafmaß: vier Jahre Haft und eine Wiedergutmachungszahlung von 676 Millionen US-Dollar. Im März 2025 begnadigte Präsident Trump Milton bedingungslos mit der Begründung, dieser sei ein politisches Ziel des Biden-Justizministeriums geworden.
Die Wirkung der Begnadigung war unmittelbar: Alle rechtlichen Verbindlichkeiten Miltons wurden auf einen Schlag getilgt. Bereits im Dezember 2025 war Milton als Gast bei der Kennedy Center Honors-Gala zu sehen – an der Seite von Prominenten und dem Präsidenten selbst. Die Sponsorenschaft seines Unternehmens für die dortige SyberJet Lounge, die Trump öffentlich als „wunderschön
