Trump kündigt weitere Anklagen gegen Venezuelas Maduro an
US-Präsident Donald Trump bestätigte am Donnerstag neue Anklagen gegen den abgesetzten venezolanischen Staatschef Nicolas Maduro.

Die USA planen weitere Anklagen gegen den gestürzten venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro. Das erklärte US-Präsident Donald Trump am Donnerstag während einer Kabinettssitzung im Weißen Haus vor versammelten Journalisten. Damit verschärfen die Vereinigten Staaten ihren juristischen Druck auf den langjährigen venezolanischen Machthaber erheblich.
Maduro wurde im Januar im Rahmen einer Razzia in Venezuela von US-Streitkräften festgenommen. Aktuell sieht er sich in New York bereits mit schwerwiegenden Anklagen wegen Drogenterrorismus und Drogendelikten konfrontiert. Die nun angekündigten zusätzlichen Anklagepunkte könnten das Verfahren gegen ihn weiter ausweiten.
Hintergrund: Maduros Sturz und die US-Justiz
Maduro regierte Venezuela seit 2013 und stand seit Jahren im Fadenkreuz der US-amerikanischen Justiz. Die Trump-Regierung hatte bereits 2020 Anklage wegen Drogenhandels gegen ihn erhoben und ein Kopfgeld von 15 Millionen US-Dollar ausgesetzt. Sein Sturz und die anschließende Festnahme markierten einen historischen Einschnitt in der venezolanischen Politik.
Die Entwicklungen rund um Maduro fallen in eine geopolitisch turbulente Phase. Parallel beschäftigen die USA derzeit auch die Lage im Nahen Osten: Trump setzte Angriffe auf iranische Energieanlagen für zehn Tage aus, während sich der Tankerverkehr in der Straße von Hormus deutlich erholt. Der Ölpreis gibt angesichts der Hoffnung auf Deeskalation leicht nach, auch der Goldpreis zeigt sich unter Druck.
