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Argentiniens Inflation steigt im Februar auf 33,1 Prozent

Die Teuerungsrate übertrifft sowohl den Vormonatswert als auch die Analystenprognosen – Präsident Milei hält an seinem Nullinflationsziel fest.

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Argentiniens Inflation steigt im Februar auf 33,1 Prozent

Argentiniens Inflation hat im Februar 2026 erneut zugelegt und die Erwartungen der Analysten übertroffen. Die Jahresteuerungsrate kletterte auf 33,1 Prozent – nach 32,4 Prozent im Januar und über der Konsensschätzung von 32,7 Prozent. Damit bleibt der Preisdruck im südamerikanischen Land trotz deutlicher Fortschritte gegenüber den Rekordwerten der jüngsten Vergangenheit hartnäckig erhöht.

Besonders stark stiegen die Lebenshaltungskosten, zu denen Miete und Versorgungsleistungen zählen: Sie legten im Monatsvergleich um 6,8 Prozent zu und bildeten damit den stärksten Preistreiber. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 3,3 Prozent. Bekleidung blieb hingegen stabil, während Alkohol und Tabak nur leicht anzogen.

Milei bekräftigt Nullinflationsziel bis August

Präsident Javier Milei hält trotz der jüngsten Daten an seinem ambitionierten Ziel fest. In einem Fernsehinterview diese Woche bekräftigte er sein Versprechen, die Inflation bis August auf null zu senken. Als Milei Ende 2023 sein Amt antrat, lag die Teuerungsrate noch bei über 200 Prozent – wenige Monate später erreichte sie einen Höchststand von nahezu 300 Prozent.

Die Veröffentlichung der Inflationsdaten fällt in eine politisch bedeutsame Phase. Argentinische Regierungsvertreter befinden sich derzeit in Washington, um mit US-Beamten über eine Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder zu beraten. Die Gespräche unterstreichen das Bemühen der Regierung Milei, Argentinien stärker in die internationale Wirtschaftsgemeinschaft einzubinden.

Eine monatliche Umfrage der argentinischen Zentralbank zeigt unterdessen ein gemischtes Bild: Analysten erwarten zwar weiterhin eine Verlangsamung der Inflation, ihre Konsensprognose für das Jahresende 2026 ist jedoch gegenüber der Januar-Umfrage gestiegen. Für deutsche Anleger, die argentinische Anleihen oder den Peso im Blick haben, bleibt die Inflationsentwicklung ein zentraler Risikoindikator.

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