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Softbank investiert verstärkt in Künstliche Intelligenz

Rückkehr in die Gewinnzone ermöglicht umfassende Beteiligungen und große Zukunftsvisionen

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Softbank investiert verstärkt in Künstliche Intelligenz

Softbank, der japanische Technologie-Investor, verstärkt seine Investitionen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). Nach einer Rückkehr in die Gewinnzone sieht der Konzern zusätzliche Möglichkeiten, sich in diesem Zukunftssektor zu engagieren. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres investierte Softbank bereits 3,9 Billionen Yen (23,8 Milliarden Euro) in KI-Start-ups, was in etwa dem gesamten Investitionsvolumen des Vorjahres entspricht. Zu den bedeutendsten Beteiligungen zählt eine Investition von 500 Millionen Dollar in das Unternehmen OpenAI, das die KI-App ChatGPT entwickelt hat.

Der Finanzchef Yoshimitsu Goto betonte in der Bilanzkonferenz, dass Softbanks erneuter Erfolg in der Gewinnzone das Unternehmen in eine günstige Position versetzt hat, um weitere Investitionsmöglichkeiten wahrzunehmen. Im vergangenen Quartal, das bis September reichte, konnte der Konzern einen Nettogewinn von 1,18 Billionen Yen (7,2 Milliarden Euro) verzeichnen, was die Erwartungen der Analysten übertraf. Dies stellt eine bemerkenswerte Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr dar, als das Unternehmen im selben Zeitraum noch einen Verlust von 931 Milliarden Yen auswies. Insgesamt erzielte Softbank im letzten Jahr einen Jahresgewinn von einer Billion Yen (6,1 Milliarden Euro), nachdem das Unternehmen zuvor Verluste erlitten hatte.

Goto bezeichnete den ersten Gewinn der Softbank Vision Funds 1 und 2 seit zwei Jahren als besonders wichtige Nachricht für das Unternehmen, auch wenn der Gewinn mit 698 Milliarden Yen noch verhältnismäßig gering ausfiel. Der Gründer von Softbank, Masayoshi Son, verfolgt ambitionierte Ziele und sieht in den jüngsten Erfolgen nur den Beginn einer umfassenden Vision. Auf der Aktionärsversammlung im Sommer erklärte er, dass sein Ziel darin bestehe, eine „künstliche Superintelligenz“ zu verwirklichen, die weit über die gegenwärtigen Bestrebungen zur Schaffung einer allgemeinen künstlichen Intelligenz hinausgeht.

Son prognostiziert, dass KI-Systeme in den nächsten zehn Jahren eine um das 10.000-fache gesteigerte Intelligenz im Vergleich zu Menschen erreichen könnten. Er setzt auf Unternehmen wie den britischen Chipdesigner ARM, dessen Technologien sowohl für Smartphones als auch für KI-Systeme unverzichtbar sind. Seit dem Börsengang von ARM im Jahr 2023 kann Softbank diese Aktien zur Finanzierung neuer Projekte nutzen. Zudem plant Son, in Firmen zu investieren, die innovative Anwendungen für KI entwickeln, von Datenzentren bis hin zur Stromerzeugung für energieintensive KI-Systeme und Roboter. Dennoch sind die Investitionen kleiner als bei seinem ersten Softbank Vision Fund aus dem Jahr 2017, was möglicherweise erklärt, warum Son in der Öffentlichkeit weniger präsent ist.

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