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SoftBank-Chef Son plant Milliarden-Investition in französische KI-Rechenzentren

Masayoshi Son führt Gespräche mit Präsident Macron über ein ehrgeiziges KI-Infrastrukturprojekt mit bis zu 100 Milliarden Dollar.

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SoftBank-Chef Son plant Milliarden-Investition in französische KI-Rechenzentren

Masayoshi Son, Gründer und Chef der japanischen SoftBank Group Corp., hat Gespräche mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über ein großangelegtes KI-Rechenzentrumsprojekt in Frankreich geführt. Das berichtet Bloomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, die anonym bleiben wollten, da die Gespräche vertraulich sind. Eine offizielle Ankündigung soll demnach in den kommenden Wochen erfolgen.

Son erwägt eine milliardenschwere Investition in Frankreich als Teil des umfassenderen Ausbaus der KI-Infrastruktur von SoftBank. Der japanische Technologieunternehmer hat dabei die Idee ins Spiel gebracht, bis zu 100 Milliarden US-Dollar in das Land zu investieren. Zwei mit den Gesprächen vertraute Personen wiesen jedoch darauf hin, dass diese Summe möglicherweise nicht erreicht wird, falls Son andere Projekte priorisiert.

Frankreich als KI-Standort im Fokus

Frankreich positioniert sich seit einiger Zeit als attraktiver Standort für große Technologie- und KI-Investitionen in Europa. Präsident Macron hat den Ausbau digitaler Infrastruktur zu einem zentralen Ziel seiner Wirtschaftspolitik erklärt. Gespräche auf höchster Ebene mit einem der einflussreichsten Technologieinvestoren der Welt unterstreichen diesen Anspruch.

SoftBank ist vor allem durch seinen Vision Fund bekannt, einen der weltgrößten Technologie-Investmentfonds. Son gilt als einer der visionärsten – und zugleich risikofreudigsten – Investoren im globalen Tech-Sektor. Mit früheren Wetten auf Unternehmen wie Alibaba oder Arm hat er sowohl spektakuläre Erfolge als auch erhebliche Verluste verbucht.

Globaler Wettlauf um KI-Infrastruktur

Der mögliche Deal reiht sich in einen globalen Wettlauf um den Aufbau leistungsfähiger KI-Infrastruktur ein. Rechenzentren gelten als das Rückgrat der künstlichen Intelligenz – sie liefern die enorme Rechenleistung, die für das Training und den Betrieb großer KI-Modelle benötigt wird. Regierungen weltweit buhlen um solche Investitionen, da sie Arbeitsplätze schaffen und die technologische Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Ob und in welchem Umfang die Investition tatsächlich zustande kommt, bleibt abzuwarten. Die Gespräche befinden sich laut den Quellen noch in einem frühen Stadium, und Son könnte sich entscheiden, Ressourcen anderweitig einzusetzen. Für Frankreich und Europa wäre ein solches Engagement eines der größten privaten KI-Infrastrukturprojekte der jüngeren Geschichte.

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