Skeleton Coast Uranium schließt Digitalisierung historischer Namibia-Daten ab
Skeleton Coast Uranium meldet den Abschluss der Datenkonsolidierung für fünf Prospektionslizenzen in der Region Erongo in Namibia.

Das an der TSX-V gelistete Unternehmen Skeleton Coast Uranium Corp. hat seine Aktionäre darüber informiert, dass die auf Beratung im Bereich Metalle und Bergbau spezialisierte Firma Practara die Digitalisierung der historischen Explorationsdaten für die fünf exklusiven Prospektionslizenzen von Skeleton Coast in der Region Erongo in Namibia abgeschlossen hat. Damit ist die in den technischen Berichten von Skeleton Coast empfohlene Phase 1 der Datenkonsolidierung und Zieldefinition abgeschlossen.
Die Auswertung der zusammengeführten Daten hat priorisierte Zielgebiete für jede Lizenz identifiziert, die einer Validierung vor Ort bedürfen. Skeleton Coast teilt mit, dass das Digitalisierungsprogramm ein heterogenes Archiv aus gescannten historischen Explorationsblättern wiederhergestellt hat, die für die Lizenzen und den umliegenden Distrikt vorgehalten wurden.
Zu diesem Bestand gehören regionale und prospektbezogene geologische Kartierungen, historische Explorationsberichte, regionale aeromagnetische Geophysik, bodengestützte radiometrische und geophysikalische Untersuchungen, geochemische Probenahmen sowie historische Bohrungsdaten. Diese Unterlagen wurden in einen konsistenten, räumlich referenzierten digitalen Datensatz umgewandelt.
Systematische Klassifizierung und Georeferenzierung
Jedes Blatt wurde überprüft, nach Datentyp (Bohrungen, Geochemie, Geophysik, Geologie, Lokalität und Allgemein) klassifiziert und, soweit die verfügbaren Kontrolldaten dies zuließen, georeferenziert. Blätter, die sich nicht georeferenzieren ließen, Duplikate, Blätter ohne Datenwerte sowie Querschnitte ohne vertikale Kontrolle wurden gekennzeichnet und ausgeschlossen. Dabei wurde der Ausschlussgrund dokumentiert, sodass die Ausschlüsse nachvollziehbar sind und bei Verfügbarkeit weiterer Kontrolldaten erneut geprüft werden können.
„Mit dem Abschluss der Digitalisierung verfügen wir erstmals über den vollständigen historischen Bestand dieser Lizenzen in einem einzigen georeferenzierten Datensatz. Auf Basis dieser Informationen haben wir für jede Lizenz unter beiden Uran-Modellen verbesserte Explorationsziele definiert. Dies bildet die Grundlage für die Neuauswertung der aeromagnetischen Daten und die Geländearbeiten dieser Saison“, kommentiert Dr. Nathan Chutas, CEO von Skeleton Coast.
Bedeutung für Anleger und den Uran-Sektor
Für deutsche Privatanleger ist die Meldung vor allem als Fortschrittsindikator zu werten. Die Konsolidierung alter Explorationsdaten ist in der Bergbaubranche ein wichtiger Zwischenschritt, weil sie die Grundlage für die Planung kostspieliger Bohr- und Geländeprogramme bildet. Unternehmen, die historische Archive systematisch aufbereiten, können ihre Explorationsbudgets gezielter einsetzen, da aussagekräftige Ziele bereits vor den eigentlichen Feldarbeiten priorisiert werden.
Namibia zählt zu den bedeutenden Uranproduzenten der Welt, und die Region Erongo ist ein bekanntes Uran-Explorationsgebiet. Skeleton Coast Uranium hält dort fünf exklusive Prospektionslizenzen. Der abgeschlossene Digitalisierungsschritt, die identifizierten Zielgebiete und die geplante Geländearbeiten dieser Saison sind nach Angaben des Unternehmens eng miteinander verzahnt.
Für die kommenden Monate bleibt abzuwarten, wie sich die priorisierten Ziele bei der Validierung vor Ort bestätigen. Die Neuauswertung der aeromagnetischen Daten und die Feldarbeit dieser Saison dürften darüber Aufschluss geben. Anleger sollten dabei beachten, dass Explorationsunternehmen in dieser Phase weiterhin investitionsintensiv arbeiten und Ergebnisse erst durch nachfolgende Bohr- und Analyseergebnisse belastbar werden.
Das Unternehmen notiert an der kanadischen Venture-Börse TSX-V. Die ursprüngliche Meldung stammt aus der Fachpublikation Mining Weekly.
