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NordX Metals trifft 2,35 Meter mit 0,62% U3O8 in Finnland

Erstes Diamantbohrloch SWM26001 liefert bedeutende flachliegende Uranmineralisierung im Riutta-Projekt nahe Joensuu.

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NordX Metals trifft 2,35 Meter mit 0,62% U3O8 in Finnland

NordX Metals Corp. (CSE: NRDX) (OTCQB: NRDMF) (FSE: 0UL0) hat die Assay-Ergebnisse aus dem ersten Diamantbohrloch seines laufenden Bohrprogramms am zu 100% unternehmenseigenen Riutta-Projekt nahe Joensuu im Osten Finnlands veröffentlicht. Das Bohrloch SWM26001 ergab eine Mächtigkeit von 2,35 Metern mit einem Gehalt von 0,62% Uranoxid (U3O8) ab einer Tiefe von 9,4 Metern unter Tage. Eingeschlossen in dieses Intervall waren die ersten 1,1 Meter mit einem Gehalt von 1,10% U3O8. Damit bestätigt das Unternehmen eine bedeutende, oberflächennahe Mineralisierung im ersten Bohrloch des Programms.

Das Bohrloch SWM26001 wurde konzipiert, um die Geometrie und Kontinuität uranhaltiger Strukturen zu testen, die mit dem historischen Bohrloch AREVA DH1 verbunden sind. Es wurde rund 40 Meter entlang der interpretierten Streichrichtung vom historischen Bohrloch angesetzt. AREVA DH1 hatte ein 11,3 Meter breites Intervall mit einem Gehalt von 0,68% U3O8 ab einer Tiefe von 21,2 Metern unter Tage aufgeschnitten, einschließlich 3,7 Metern mit einem Gehalt von 1,52% U3O8 ab einer Tiefe von 28,30 Metern. NordX weist ausdrücklich darauf hin, dass dieses historische Ergebnis nicht unabhängig von einer qualifizierten Person überprüft wurde und mit Vorsicht betrachtet werden sollte.

Überarbeitete Bohrorientierung als Schlüssel

Grundlage des aktuellen Programms ist eine Neuinterpretation historischer Bohrdaten sowie geophysikalischer und geochemischer Daten. NordX kommt zu dem Schluss, dass der Großteil der historischen Bohrungen entweder außerhalb der wichtigsten uranhaltigen Strukturen positioniert oder subparallel zu diesen ausgerichtet war. Das aktuelle Bohrprogramm verwendet deshalb überarbeitete Azimute, um eine potenzielle, nach Norden-Nordwesten streichende und steil nach Westen-Südwesten einfallende mineralisierte Struktur zu testen. SWM26001 erreichte eine Gesamttiefe von 39 Metern und wurde mit einem Azimut von 060° und einer Neigung von -45° gebohrt. Der Aufschluss stützt laut Unternehmen diese überarbeitete Orientierung des mineralisierten Trends, der die historischen Bohrlöcher AREVA DH1 und R003 lose mit SWM26001 verbindet. Die gemeldeten Intervalle sind Längen unter Tage; die wahren Mächtigkeiten müssen noch bestimmt werden.

Jon Franklin, Präsident und Direktor von NordX, kommentierte: „Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen aus SWM26001, das etwa 40 m nördlich des historischen Bohrlochs AREVA DH1 angesetzt wurde. Dieses Bohrprogramm zielt darauf ab, systematisch Zonen der Uranmineralisierung zu testen, die von AREVA (heute Orano) durch Grabung und Bohrungen in den Jahren 2007 und 2008 identifiziert wurden. Historisch dokumentierte Uranmineralisierung in geringen Tiefen erstreckt sich über eine Länge von 450 m entlang der Streichrichtung innerhalb eines größeren 3,6 Kilometer langen Trends. Dieses erste Bohrloch lieferte bedeutende Uranmineralisierung in geringer Tiefe und stützt unsere überarbeitete strukturelle Interpretation des Riutta-Systems. Wir freuen uns darauf, die Assay-Ergebnisse der restlichen Bohrlöcher unseres aktuellen Bohrprogramms zu erhalten."

Drei Zielgebiete im Fokus

Bislang wurden Bohrergebnisse nur für ein Bohrloch erhalten. Das Unternehmen hat bisher 19 Diamantbohrlöcher mit einer Gesamtlänge von rund 995 Metern gebohrt. Das Programm läuft planmäßig und soll innerhalb der nächsten zwei Tage abgeschlossen werden; es umfasst insgesamt 20 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von etwa 1.070 Metern. Getestet werden drei Zielgebiete: Ristimonttu, Unimonttu und Kolmosviuhka, priorisiert durch die Integration historischer Daten einschließlich Bohrprotokollen und Analysen, Geophysik mit detaillierten IP-Messungen, geochemischen Probenahmen und geologischer Neuinterpretation.

In Ristimonttu sind dreizehn Bohrlöcher vorgesehen, um die einfallenden und streichenden Erweiterungen der historisch dokumentierten Mineralisierung von AREVA DH1 zu testen. In Unimonttu sollen fünf Bohrlöcher die Kontinuität des historischen Aufschlusses DH-324 prüfen, der 3,6 Meter bei einem Gehalt von 1,11% U3O8 ab einer Tiefe von 42 Metern erbrachte, einschließlich 0,35 Metern bei einem Gehalt von 9,79% U3O8 ab 42,6 Metern. In Kolmosviuhka sind zwei Bohrlöcher geplant: Eines visiert das historische Grabenprofil M3-3 an, wo anomale Strahlungsmessungen von bis zu 65.500 Counts pro Sekunde (CPS) mit einem tragbaren Szintillationszähler erfasst wurden, das zweite das Gebiet unter dem Grabenprofil M3-2 mit bis zu 21.500 CPS. NordX betont, dass Szintillationszählermessungen die gesamte Gammastrahlung messen, keine Laborassays ersetzen und kein zuverlässiges Maß für die Uranerzqualität liefern. Keine dieser beiden Lokationen wurde jemals gebohrt.

Historischer Kontext des Projekts

Riutta liegt strategisch etwa 12 Kilometer südlich der historischen, früher produzierenden Uranmine Paukanvaara. Das Vorkommen von Uran wurde 1958 durch radiometrisches Findlingspflügen entdeckt. Vier Explorationskampagnen folgten: Atomienergia (1958–59), Outokumpu Oy (1960–63), die Geological Survey of Finland (GTK) (1983–88) und AREVA (2007–08), insgesamt 65 Bohrlöcher mit einer Gesamtlänge von 6.275 Metern, wovon nur 10 seit 1988 gebohrt wurden. In Riutta wurden über 500 mineralisierte Findlinge lokalisiert, mehr als hundert davon mit einem Gehalt von über 1% Uran. Grabungen in den Prospektgebieten Ristimonttu und Unimonttu legten Adern und Taschen aus Pechblende frei.

Die Uranmineralisierung in Riutta tritt als dünne Pechblende-Adern von bis zu wenigen Millimetern Breite auf, die Frakturen und Mikro-Brekzien in einem Serizit-Quarz-Schiefer-Wirtsgestein ausfüllen. Das Festgestein besteht aus archaischen Granitoiden und Gneisen, die von paläoproterozoischen quartzitischen Metasedimenten überlagert werden, durchsetzt mit mafischen bis ultramafischen Gängen. Riutta wird als strukturell kontrolliertes, niedrigtemperiertes hydrothermales Uran-System interpretiert, mit einem ausgedehnten Halo aus Alterationsmineralien, darunter Epidot, Chlorit, Quarz, Serizit, Albit, Kalifeldspat, Karbonat und Klinzoisit. Für deutsche Anleger bleibt festzuhalten, dass alle historischen Ergebnisse von NordX nicht unabhängig bestätigt wurden und daher nicht als Grundlage für Investitionsentscheidungen dienen sollten.

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