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Realty Income: 676. monatliche Dividende in Folge ausgeschüttet

Der REIT zahlt seit mehr als 56 Jahren ununterbrochen monatliche Dividenden und bietet aktuell eine Rendite von 5,4 Prozent.

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Realty Income: 676. monatliche Dividende in Folge ausgeschüttet

Realty Income (Ticker O) hat seine 676. monatliche Dividende in Folge ausgeschüttet – eine Serie, die mehr als 56 Jahre zurückreicht. Damit zählt der Immobilien-Investmenttrust (REIT) zu den zuverlässigsten Dividendenzahlern am US-Markt. Ergänzt wird diese Bilanz durch 116 aufeinanderfolgende vierteljährliche Dividendenerhöhungen.

Hinter dieser Konstanz steht ein Geschäftsmodell mit breitem Fundament. Realty Income besitzt und vermietet weltweit rund 15.600 Objekte. Die Auslastungsrate liegt derzeit bei 98,8 Prozent, also nahezu auf Vollvermietung. Zu den Mietern gehören große, etablierte Einzelhandelsketten wie Walmart und Home Depot.

Genau diese Mieterstruktur macht das Unternehmen so verlässlich, wenn es um Gewinnwachstum und Dividendenausschüttungen geht. Die Mieteinnahmen fließen regelmäßig, die Objekte sind breit gestreut – ein klassisches Profil für Anleger, die auf planbare Erträge setzen. Für deutsche Privatanleger ist dabei wichtig zu wissen: Ein REIT ist eine börsennotierte Gesellschaft, die Immobilien besitzt und bewirtschaftet und ihre Erträge weitgehend an die Anteilseigner weitergibt.

Wachstum durch Zukäufe

Das Wachstum finanziert Realty Income über REIT-Akquisitionen und den Kauf neuer Immobilien. Hinzu kommen ein umfangreicher Kreditrahmen sowie eine lange Pipeline hochwertiger Akquisitionsobjekte. Das Unternehmen kann also weiter zukaufen, ohne seine Ausschüttung infrage zu stellen – zumindest solange die Finanzierungskosten beherrschbar bleiben.

Hohe Zinsen belasten die Bewertung

Genau hier liegt der aktuelle Streitpunkt am Markt. In diesem Umfeld hoher Zinsen bestehen Bedenken hinsichtlich des verschuldungsintensiven Geschäftsmodells. Deshalb hat sich die Realty-Aktie in diesem Jahr etwa seitwärts bewegt. Eingebrochen ist der Kurs allerdings nicht – ein Signal dafür, dass die Märkte der Resilienz des Unternehmens vertrauen.

Die Dividendenrendite ist im Gegenzug auf 5,4 Prozent gestiegen. Das ist ihr höchster Stand seit mehr als zwei Jahren. Eine steigende Rendite bei stabilem Kurs ist typisch für zinssensible Dividendentitel: Solange die Ausschüttung nicht gekürzt wird, wächst die laufende Verzinsung des eingesetzten Kapitals.

So viel bringt ein Investment von 10.000 Dollar

Wer heute 10.000 US-Dollar investieren würde, erhielte 177 Aktien. Bei der aktuellen Ausschüttung entspräche das einer jährlichen Dividende von 573 Dollar. Wichtig ist jedoch der Hinweis, dass sich dieser Betrag vierteljährlich erhöhen – oder auch verringern kann, da Dividenden nicht garantiert sind.

Genau diese Unsicherheit sollten Anleger im Blick behalten, auch wenn die Historie von Realty Income außergewöhnlich stabil ist. Eine 56-jährige Serie ohne Unterbrechung ist kein Freibrief für die Zukunft, aber sie zeigt, wie robust das Geschäftsmodell in unterschiedlichen Marktphasen war.

Für deutsche Anleger kann eine solche Position eine interessante Komponente einer breiteren Strategie passiver Einkünfte sein. Monatliche Ausschüttungen unterscheiden sich dabei deutlich vom hierzulande üblichen Modell der jährlichen Dividendenzahlung: Der Cashflow fließt zwölfmal im Jahr statt einmal. Ob das zum eigenen Portfolio passt, hängt von der individuellen Anlagestrategie und der Bereitschaft ab, Zins- und Immobilienrisiken zu tragen. Fakt ist: Realty Income hat mit der 676. Monatsdividende seine Serie erneut verlängert – und das bei einer Rendite, die zuletzt so hoch war wie seit über zwei Jahren nicht mehr.

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